Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
Ausbildungszentrum der Bauindustrie Kerpen
Humboldtstr. 30 – 36 – 50171 Kerpen

Key-Accountmanager:
Stefan Roeder
s.roeder@bauindustrie-nrw.de
Tel: 02237 5618-34
http://www.abz-kerpen.de
http://www.berufsbildung-bau.de
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Berufs-Werk-Feuerwehrausbildung B1
Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann/-frau B1
Verantwortlicher Bildungsträger: Deutz Sicherheit GmbH in Köln
Lehrgangskosten:                                                                                       12.200 €
In diesen Kosten sind enthalten:

  • Lehrgangs-Orga. inkl. Aufnahme-Test und medizinischer Untersuchung
  • Feuerwehrtechnische Grundausbildung
  • Wachpraktika
  • Rettungssanitäter-Ausbildung/Prüfung
    die Kosten von 1.200 € können bei bestehender Rettungssanitäter Ausbildung vom Gesamtpreis Abgezogen werden.
  • BI-Prüfungsvorbereitung inkl. Gebühr

Zusätzliche Kosten soweit nicht bereits vorhanden:
Feuerwehr-Einsatzkleidung:                                                                       1.300 € (Mindest-Standard NRW)
Führerscheinkosten:                                                                                   2.300 € (ca. je nach benötigter Stundenzahl)

  • Ausbildungsdauer 18 Monate
  • Beginn ist jeweils der 01.09. eines Jahres
  • Ausbildungsorte: Köln, Linnich, Aachen, Kerpen
  • Voraussetzung ist eine mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung

Vorbereitung zur Prüfung Hochbau- oder Tiefbaufacharbeiter/-in (IHK)
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 4 Jahren                              Dauer: 6-12 Monate, Lehrgangsgebühr: 5.000 € inkl. Prüfungsgebühr

Vorbereitung zur Prüfung Industriekaufmann/-frau (IHK) oder

Vorbereitung zur Prüfung Kaufmann/-frau für Bürokommunikation (IHK)
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 8 Jahren                              Dauer: 24 Monate, Lehrgangsgebühr: 8.500 € inkl. Prüfungsgebühr

Vorbereitung zur Prüfung Bauzeichner/-in (IHK)
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 8 Jahren                              Dauer: 24 Monate, Lehrgangsgebühr: 8.500 € inkl. Prüfungsgebühr

Vorbereitung zur Prüfung Spezial-Facharbeiter/-in (IHK) zum:

Rohrleitungsbauer/-in, Beton- und Stahlbetonbauer/-in, Maurer/-in, Kanalbauer/-in, Straßenbauer/-in, Zimmerer/Zimmerin, Bauwerksmechaniker/in*
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 8 Jahren                              Dauer: 12-18 Monate, Lehrgangsgebühr: 8.500 € inkl. Prüfungsgebühr
*Lehrgangsort: Hamm, Dauer: 18 Monate
Einstieg jederzeit möglich!

  • Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten während des Lehrgangs bestehen.
  • Ausbildungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8:00 – 17:00 Freitag: 8:00 – 15:00. Lehrgangsort: Kerpen
  • Für alle Bildungsgänge ist eine Bescheinigung gemäß §45(3) BBiG durch den Berufsförderungsdienst erforderlich.

Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker/in       Fachrichtung Tiefbau
Lehrgangsort: Kerpen
Beginn: jeweils nach den Sommerferien (NRW), Dauer: 24 Monate,
Lehrgangsgebühr: kostenfrei

Lehrgang zum Geprüften Polier – Bereich Hochbau/Tiefbau (IHK)
Lehrgangsort: Kerpen
Beginn: jeweils im Dezember, Dauer: 4 Monate, Lehrgangsgebühr: 2.930 € exkl. Prüfungsgebühr und AEVO,

Lehrgang zum Baumaschinenmeister
Lehrgangsort: Essen und Dortmund
Dauer: 5 Monate, Lehrgangsgebühr: 6.000 € inkl. Prüfungsgebühr

Fortbildung zum Geprüften Industriemeister IHK in den Fachrichtungen:
Akustik, Trockenbau oder Gleisbau
Lehrgangsort: Hamm
Beginn: jeweils im September, Dauer: 5 Monate, Lehrgangsgebühr: 6.450 € inkl. AEVO zzgl. Prüfungsgebühr

  • Alle Fort- und Weiterbildungen finden in Vollzeit statt.
  • Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten während des Lehrgangs bestehen.
  • Voraussetzung für alle Fort- und Weiterbildungen:
  1. Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf der oben genannten Fachrichtungen und danach eine mindestens 2jährige einschlägige Berufspraxis, oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen gewerblich-technischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens 3jährige einschlägige Berufspraxis, o d e r
  3. eine mindestens 6jährige einschlägige Berufspraxis im betreffenden Berufsfeld

Duales Studium Bauingenieurwesen – Bachelor of Science – Civil Engineering
Hochschulen: Technische Hochschule Köln, Fachschule Aachen, Bergische Universität Wuppertal
Regelstudienzeit: 9 Semester, Beginn: jeweils im Mai
Die Praktische Ausbildung findet sowohl in Kerpen als auch im Ausbildungsbetrieb statt.
Voraussetzung: Fachhochschulreife, Kosten: auf Anfrage

 Duales Studium Energie- und Gebäudetechnik – Bachelor of Engineering
Hochschule: Technische Hochschule Köln
Regelstudienzeit: 9 Semester, Beginn: jeweils im Mai
Die Praktische Ausbildung findet sowohl in Kerpen als auch im Ausbildungsbetrieb statt.

Voraussetzung: Fachhochschulreife, Kosten: auf Anfrage

Baustellenmanagement Bachelor of Engineering – in Vollzeit und Berufsbegleitend möglich
Hochschule: Fachhochschule Münster (Präsenszeiten finden in Kerpen statt)
Regelstudienzeit: 9 Semester

Voraussetzung: 3-jährige Berufsausbildung in einem Bauberuf und 2 Jahre Berufspraxis oder Geprüfte/r Polier/in bzw. Meister/in oder Fachhochschulreife, Kosten: auf Anfrage
Zusatzangebote während des Studiums:

  • nach 2 Jahren Prüfung zum/r „Geprüften Polier/in
  • nach 3 Jahren Prüfung zum/r Techniker/in möglich

 

Seit einigen Jahren nimmt der Bund Deutscher Pioniere mit einem Informationsstand am “Industry Day” im Ausbildungszentrum Pioniere in Ingolstadt teil.

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Hier wurden und werden gute Kontakte zu Firmen geknüpft und es wird erfolgreich Werbung für unseren Bund betrieben.

Es ist immer wieder erfreulich zu erfahren, dass das Interesse am BDPi nach wie vor hoch ist:
Viele aktive und ehemalige Pioniere und weitere Freunde aus Industrie und Wirtschaft haben sich eingehend informieren lassen. Neue Mitglieder konnten gewonnen werden.

Herzlichen Dank an den Veranstalter, das Military Engineering Centre of Excellence (MILENG COE) und das Aubildungszentrum Pioniere, die dem BDPi in jedem Jahr diese Möglichkeit der Selbstdarstellung ermöglichen.

Pioniere und Freunde besuchten das Zollamt Emmerich

Mitglieder und Freunde des Traditionsverbandes der ehemaligen Emmericher Pioniere e.V. und Freunde besuchten am 20. Oktober 2016 im Rahmen Ihrer jährlichen Informationsveranstaltung die Dienststelle des Zollamtes in Emmerich am Rhein unter dem Motto: “Emmerich am Rhein und der Zoll gehören von jeher zusammen – wie Yin und Yang”.

Bedingt durch das “Schengener Abkommen” von 1985 und die damit verbundene Grenzöffnung wurden zahlreiche Zolldienststellen in Emmerich am Rhein aufgelöst und die Zahl der Zöllner entlang des Stromes und seiner Grenze zu den Niederlanden drastisch heruntergefahren. Die Kontrollen auf dem Rhein durch die “Zöllner mit  ihren grün-weißen Zollbooten“ werden nicht mehr durchgeführt.

Die gespannte Besuchergruppe der Pioniere wurde im Emmericher Zollamt von Jürgen Hoymann herzlich willkommen geheißen. Nach einer kurzen Einweisung übernahm der Zollfahnder Willi Meyer die Gäste und berichtete zu Erlebnissen der Zöllner entlang der Bundesautobahn A 3 vor allem im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Ein Knochenjob, der nicht ganz ungefährlich ist und viel Erfahrung erfordert. Zollfahnder Meyer ließ es sich nicht nehmen, den Pionieren umfangreiche Asservate und das ein oder andere „Tütchen“ für eine kurze Schnupperprobe zu präsentieren.
Danach führte Jürgen Hoymann lebendig durch die Geschichte des Zolls und die von ihm initiierte Dauerausstellung im Gebäude an der Albert-Einstein-Straße. Dort sind neben Zolluniformen aus früherer Zeit bis heute verschiedene Hilfsmittel, Ausrüstungsgegenstände, Funkgeräte, Telefone und Fahrzeuge für den täglichen Dienstbetrieb eines Zöllners zu bestaunen. Herr Hoymann, “durch und durch Zöllner von der Pieke auf”, eingesetzt im Ermittlungsdienst konnte mit seinem großen Erfahrungsschatz aus allen Bereichen des Zolldienstes seine interessanten Ausführungen immer wieder durch “Anekdoten und Döntjes” aus dem täglichen Dienst des Zöllners bereichern.

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Bad Mergentheim

Am 24./25.09.2016 trafen sich ehemalige Angehörige der Panzerpionierkompanie 360 in Bad Mergentheim. Treffpunkt war die ehemalige Deutschorden-Kaserne, in der die Kompanie von 1963 bis 1992 stationiert war und danach im Rahmen der Bundeswehr-Truppenreduzierung 1992 aufgelöst wurde.

Das Treffen stand im Zeichen echter Pioniertradition, denn seit vielen Jahren treffen sich die „Ehemaligen“ immer wieder zu unterschiedlichen Anlässen an unterschiedlichen Orten.

Armin Rother von der Firma WÜRTH begrüßte die ehemaligen Pioniere in ihrer einstigen Kaserne. Er referierte über die Bedeutung und Entwicklung der Firma WÜRTH am Standort Bad Mergentheim und gab Einblick in die umfangreiche Logistik und Organisation des weltweit präsenten Industrieunternehmens.

Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen wurde eine Traditionsecke im ehemaligen Kompaniegebäude eingeweiht. Viele Erinnerungsstücke konnten wieder nach Bad Mergentheim geholt werden. Oberstleutnant a.D. Steiner, ehemaliger Kompaniechef, wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung und Wichtigkeit von Traditionspflege in der heutigen schnelllebigen Zeit hin. Er sagte Dank an alle Kameraden, die sich um die Einrichtung der Traditionsecke verdient gemacht haben.

Am Abend trafen sich die Teilnehmer in Markelsheim zu einem großen Kameradschaftsabend, an dem ein Film über die Geschichte der Panzerpionierkompanie 360, gestaltet von Detlef Mauder und Helmut Kindgen, vorgeführt wurde und große Resonanz fand.

Am Sonntagmorgen trafen sich die Pioniere zu einem zünftigen Frühschoppen in Markelsheim, ehe man sich wieder auf den teilweise weiten Heimweg begab.

Das nächste Treffen soll in zwei Jahren in Neuenstadt am Kocher, Patengemeinde der Panzerpionierkompanie 360 bis 1992, sattfinden.
Helmut Kindgen


 

 

Segelkurs und Seefahrt 2016
der Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere e.V.

gegründet 1971

Die Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere (abgekürzt: SK) führt in jedem Frühjahr einen Kurs zum Erwerb des Sportbootführerscheins Binnen durch, an dem Soldaten aus Ingolstadt und München, in Neubiberg studierende Offiziere/OAs sowie zivile Interessenten teilnehmen. In diesem Jahr wurde der Teilnehmerkreis auf Soldaten beschränkt, um die Mitgliederzahl in der SK (derzeit etwa 300) nicht zu stark ansteigen zu lassen, denn die Segelkurse bringen jedes Jahr meist über 20 Neumitglieder.
Ich bin für die etwa 40 jetzigen und früheren Bundeswehrstudenten zuständig und bin natürlich auch als Segelausbilder eingesetzt.
Klaus op de Hipt, Oberstleutnant a.D.

Im Frühjahr berichteten wir an dieser Stelle vom Segelkurs der Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere. Und auch von der Segelbegeisterung, die uns damals erfasste.

In der Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere werden auch Segeltörns auf dem Meer durchgeführt – in diesem Jahr u.a. zweimal mit studierenden Offizieren/OAs der Universität der Bundeswehr München. Einer der teilnehmenden Fähnriche erzählt nun vom letzten Segeltörn:

Segeltörn auf der Adria

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Der logische nächste Schritt nach vielen schönen Sommerstunden auf dem Starnberger See war ein Segeltörn auf einem etwas größeren Boot. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Skipper Oberstleutnant a. D. Klaus op de Hipt, der auch im Frühjahr unser Segelkursausbilder war, trommelten  ein weiterer Teilnehmer dieses Kurses und ich eine insgesamt siebenköpfige Crew zusammen, mit der wir eine Woche (10.-17.09.16) auf einer Segelyacht die nördliche Adria erkunden wollten.
Am Samstag übernahmen wir nach langer Busfahrt in der Marina von Vrsar/Kroatien unser Schiff, die 13 m lange Segelyacht „EMA“. Nach dem Einräumen und der Einweisung konnten wir abends die gute kroatische Küche genießen, bevor die erste Nacht auf dem Boot anstand. Alles war ungewohnt eng und verschachtelt, und noch hatten wir uns nicht an das Schaukeln gewöhnt.

 

 

4-mobAber als wir am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein ausliefen, war das vergessen, und wir hatten nur noch die Weite des Meeres vor uns. Das ausgezeichnete Wetter brachte leider nicht allzu viel  Wind mit, sodass wir in den nächsten Tagen immer wieder zu längeren Fahrten unter Motor gezwungen waren. Aber das Segeln kam auch nicht zu kurz und wir konnten regelmäßig unsere Manöver, allem voran das „Mann-über-Bord-Manöver“, üben.

 

So segelten wir die nächsten Tage ruhig vor uns hin, nur unterbrochen von Manöver-Übungen, Delfin-Sichtungen oder Badestunden. Wir umrundeten die Südspitze von Istrien bei Pula und folgten der Inselkette um Mali Lošinj bis auf die Höhe von Zadar. Dort drehten wir wieder um und traten auf anderen Kursen den Rückweg an. In der Mitte der Woche übernachteten wir einmal im Stadthafen von Mali Lošinj, um mal wieder ausgiebig zu duschen und die Wassertanks und Batterien aufzuladen. Die restliche Zeit ankerten wir in beschaulichen Buchten und ließen uns von unserem Smutje fabelhaft bekochen.

5-mob

An den letzten beiden Tagen verschlechterte sich das Wetter, brachte aber dafür erfreulicherweise starken Wind und Seegang mit, was uns den Abschied nicht leichter machte – nach einer so schönen und erlebnisreichen Woche.„ Mast- und Schotbruch“ (so sagen die Segler) – und bis zum nächsten Mal!


Segelprüfung
Bericht der Fähnriche Bahlcke und Czelinski:
Der krönende Abschluss unseres Segelkurses war am Prüfungstag. Alle waren erlöst vom Prüfungsdruck und begeistert vom wilden Ritt auf der kippeligen Einmannjolle vom Typ „Laser“. Das Kentern im 8° kalten Wasser konnte den Enthusiasmus nicht bremsen. Das war natürlich nach der Prüfung. weiterlesen

Liebe Pionierkameraden,

es ist endlich soweit, die Pionierkameradschaft Ingolstadt präsentiert sich mit einer eigenen Homepage

http://www.pionierkameradschaft-ingolstadt.de“.

Der Auftritt ist noch nicht in allen Inhalten vollständig, wir arbeiten ständig daran.
Wir laden Sie ein, sich über die Pionierkameradschaft Ingolstadt und deren Aktivitäten zu informieren.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Peter Metzger
Vorsitzender


 

KRETA 2016

Wie immer fanden im Mai die Gedenkfeiern zur Erinnerung an die Gefallenen und Toten der Ereignisse um die Eroberung der Insel KRETA durch die Deutsche Wehrmacht statt. Die Insel wurde gegen den erbitterten Widerstand der Commonwealth- und der griechischen Truppen sowie der einheimischen Bevölkerung in wenigen Wochen eingenommen. In diesem Jahr war es ein besonderes Datum. 75 Jahre ist es her, seit deutsche Fallschirmjäger in Maleme, Rethymnon und Heraklion landeten und gefolgt von den Gebirgssoldaten der 5. GebDiv „Hurra die Gams“, die Insel eroberten.

In diesen Jahren ist eine Tradition der Gedenkfeiern entstanden. Samstags findet die offizielle Feier auf dem Commonwealth Soldatenfriedhof in der SUDA – Bucht und am Sonntag auf dem deutschen Soldatenfriedhof in MALEME statt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von rein griechischen Feiern in den damals ins Kriegsgeschehen eingebundenen Dörfern.

Eine Gruppe ehemaliger Soldaten, bei denen sich auch zwei alte „Adler“ befanden, folgte unter kundiger Führung von Oberst a.D. Quante den Spuren der Fallschirmjäger und der Gebirgsjäger quer über die Insel.
Der Weg führte sie auch nach FLORIA, wo GenMaj a.D. Jung im Rahmen eines Gedenkappells für den Bund Deutscher Pioniere einen Kranz niederlegen konnte.

kranz

Hier die Rede GenMaj a.D. Rainer Jung (ehem. Gebirgspionier und Kdr der 1.GebDiv) aus Anlass der Kranzniederlegung für den Bund Deutscher Pioniere

“Herr General Bernhardt, Herr Oberst Geilen, Herr Oberst Quante,
liebe Kameradinnen und Kameraden!

Ich begrüße Sie alle noch einmal recht herzlich an diesem Denkmal, das für die 14 Gebirgspioniere und 25 Fallschirmjäger errichtet wurde, die bei ihrer Aufklärung in den Süden der Insel ums Leben kamen. Oberst a.D. Quante hat die Umstände bereits geschildert.

Zunächst möchte ich Ihnen Herrn Hptm a.D. Manfred Rehm vorstellen, der sich aufopferungsvoll um dieses Denkmal kümmert und jedes Jahr hier nach dem Rechten sieht. Er ist ein Ein-Mann-Unternehmen und braucht hin und wieder Unterstützung – auch finanziell. Wenn also noch ein Heller in Ihrer Tasche klimpert, vielleicht verwenden Sie ihn für den Erhalt dieses Denkmals.

Das Denkmal ist nach fast vollständigem Verfall 1990 wiederhergestellt worden, fünf Jahre nach dem griechischen Denkmal auf der anderen Straßenseite. Es ist eine weitgehend originalgetreue Nachbildung – und ich betone, auf Wunsch des damaligen Bürgermeisters und der Gemeinderäte von FLORIA.

Es erinnert an die Gebirgspioniere der 3./GebPiBtl 95 unter Führung von Lt Heller und die Fallschirmjäger, vermutlich vom II.Btl des Sturm Rgt.

Als Folge des heimtückischen Überfalls, bei dem bis auf einen diese 39 Kameraden ihr Leben verloren, wurde am 03. Juni 1941 der Ort KANDANOS vollständig zerstört und einige Männer erschossen.

An diese Kriegstoten erinnert das Denkmal gegenüber. Es symbolisiert auch den Freiheits- und Widerstandswillen des kretischen Volkes, der von deutscher Seite sträflich unterschätzt wurde.

Am Sonntag in Maleme hätte ich mir gewünscht, dass ein hoher Vertreter unserer Regierung einmal über diesen doppelten Missbrauch spricht, nämlich den Missbrauch der soldatischen Tugenden und der herausragenden militärischen Leistungen all der jungen Männer – unseren Kameraden – , an deren Gräbern wir am Sonntag gestanden haben, sowie den Missbrauch des Freiheitswillens der kretischen Bevölkerung durch die englische Aufwiegelung, die die sogenannten „unrecruited civilians“, d.h. die Freischärler, zu Handlungen verleitet hat, die nicht im Geringsten durch das Kriegsvölkerrecht gedeckt waren.

Bevor ich nun einen Kranz für den Bund Deutscher Pioniere niederlege, der an diesem Denkmal das Edelweiß mit dem stürzenden Adler verbindet, möchte ich noch einmal daran erinnern, was den Sieg auf Kreta ermöglicht hat:

Es waren die außergewöhnlichen Leistungen aller deutschen Soldaten in den verschiedenen Truppengattungen des Heeres im Rahmen der Auftragstaktik. Aber auch die Kameraden der Luftwaffe und der Marine legen Zeugnis ab für die beispielhaften Tugenden:

  • Einsatzbereitschaft und Kampftüchtigkeit,
  • Durchhaltevermögen und Eigeninitiative,
  • Entschlusskraft und nicht zuletzt
  • Tapferkeit und Wagemut.

Wir werden diesen Männern ein ehrendes Andenken bewahren!”

Pi-Denkmal in Floria, H. Rehm, Sezek, Jung, Niehaus

Pionier – Denkmal in Floria                    H. Rehm, K-H. Jezek, Niehaus, GM a.D. Rainer Jung


Am 27.07.2016 erhielten die erfolgreichen 25 Absolventen des 47. Bautechnikerlehrganges bei einem Festakt in der Pionierkaserne auf der Schanz ihre Abschlusszeugnisse und ihre Technikerurkunden. Sie dürfen nun die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Bautechniker“ tragen.
Traditionsgemäß wird der Lehrgangsbeste des Bautechnikerlehrganges mit dem Prinz Eugen Preis des Bundes Deutscher Pioniere ausgezeichnet.
Unser Präsident, Herr Generalmajor a. D. Werner Kullack, konnte den Preis in diesem Jahr an Herrn Hauptfeldwebel Thorsten Bauer übergeben, der die Ausbildung mit dem überragenden Notenschnitt von 1,21 abgeschlossen hat.

Prinz-Eugen-Preis 1Zunächst ging Herr General Kullack kurz auf die Ziele unseres Bundes Deutscher Pioniere ein, bevor er dann den Karriereberuf Soldat in den Mittelpunkt seines Grußwortes stellte. Hauptfeldwebel Thorsten Bauer gibt auch hier ein Beispiel. Der gelernte Zimmerer trat 1999 als Wehrpflichtiger im Luftwaffenausbildungsregiment 2 in Mengen seinen Dienst in die Bundeswehr an. Nach der Ausbildung zum Luftwaffensicherungsfeldwebel folgte der Einsatz im Luftwaffenausbildungsregiment 3 in Roth sowie als Ausbilder an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck. Der Berufssoldat wurde 2014 für die Weiterbildung zum Bautechniker ausgewählt, um künftig als Infrastrukturfeldwebel im Lufttransportgeschwader 61 in Penzing für eine moderne Infrastruktur zu sorgen.
Als höchst leistungsfähiger Bautechniker mit frisch erworbener Fachhochschulreife und der damit verbundenen Hochschulzugangsberechtigung ist Hauptfeldwebel Thorsten Bauer bestens für seine berufliche Zukunft verbunden mit einem möglichen Laufbahnwechsel aufgestellt.
Wir gratulieren Hauptfeldwebel Thorsten Bauer und seinen 24 Lehrgangskameraden zum erfolgreichen Abschluss ihrer beruflichen Fortbildung und wünschen alles Gute für die Zukunft in unseren Streitkräften.

Alexander Ebner
OTL, Ltr FSHBauT/ZBauWes

60 Jahre an Land, auf und unter Wasser

Impressionen vom „Tag der Pioniere“ in Ingolstadt

Der „Tag der Pioniere“ wurde zum 60. Jubiläum des Mutterhauses der Pioniere des Heeres in der Ingolstädter Innenstadt begangenDer „Tag der Pioniere“ wurde zum 60. Jubiläum des Mutterhauses der Pioniere des Heeres in der Ingolstädter Innenstadt begangen. Größere Abbildung anzeigen

Seit nun mehr 60 Jahren ist die frühere Pionierschule beziehungsweise das heutige Ausbildungszentrum Pioniere das Mutterhaus der Pioniere des Deutschen Heeres. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums und der guten Tradition, jedes Jahr einen Tag der Pioniere auszurichten, präsentierte sich das Ausbildungszentrum Pioniere am 15. Juli an Land, auf und unter Wasser. Das alles mitten im Herzen von Ingolstadt.

Das Ausbildungszentrum Pioniere wartete mit einem Repertoire an modernen Waffensystemen und Ausrüstung auf und stellte die Fähigkeiten der Pioniertruppe vor. Unterstützt wurde es dabei vom Gebirgspionierbataillon 8, das ebenfalls in der Pionierkaserne auf der Schanz in Ingolstadt zu Hause ist. Eingeladen waren alle Angehörigen des Ausbildungszentrums Pioniere, Delegationen der Pioniertruppe, Kameraden anderer Teilstreitkräfte und Truppengattungen, ehemalige Kameraden und internationale Gäste sowie natürlich alle interessierten Bürger.

Den Gästen wurde ein spannendes und erlebnisreiches Programm geboten. Hautnah konnten sie sich an den einzelnen Stationen informieren. Das Anfassen und Ausprobieren der Ausrüstung sowie das Einsteigen in die Fahrzeuge war ausdrücklich erwünscht und wurde gern in Anspruch genommen.

Tauchgang in der Innenstadt

Huch, was macht der Taucher auf dem Paradeplatz?Huch, was macht der Taucher auf dem Paradeplatz?
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So mancher Ingolstädter traute kaum seinen Augen. Gleich zweimal musste er hinsehen, denn eine besondere Attraktion war sicherlich die Ausstellung der Pioniertaucher. Wie der Kommandeur des Ausbildungszentrums Pioniere und General der Pioniertruppe, Brigadegeneral Lutz Erich Niemann, in seine Rede erklärte: „Es gehört zu den Aufgaben der Pioniere, in vielen Situationen die Ersten zu sein!“, bescherten die Pioniertaucher den „Schanzern“ (Ingolstädter Bürger) ein in der Geschichte noch nie dagewesenes Highlight: ein mit Wasser gefüllter Tauchcontainer auf dem Paradeplatz. Was folgte, war der wohl erste Tauchgang mitten im Herzen von Ingolstadt.

Viele Stationen zum Staunen und Mitmachen

Die Soldaten präsentierten den Besuchern auch den Spähwagen Fennek, der in der Pioniertruppe als Erkundungsfahrzeug eingesetzt wirdDie Soldaten präsentierten den Besuchern auch den Spähwagen Fennek, der in der Pioniertruppe als Erkundungsfahrzeug eingesetzt wird Größere Abbildung anzeigen

Besonders beliebt war die Station „Fahren auf dem Wasser“, bei der die Gäste mit Schlauchbooten auf der Donau so manch rasante Fahrt erleben durften. Auch die ausgestellten Pioniermaschinen – insbesondere die Kettenfahrzeuge Dachs, Keiler und Biber – weckten großes Interesse bei den Besuchern und sorgten für strahlende Gesichter bei Groß und Klein.

 Hier ist die Kampfmittelabwehr ausnahmsweise ungefährlich: Besucher beim MinensuchenHier ist die Kampfmittelabwehr ausnahmsweise ungefährlich: Besucher beim Minensuchen

Sehr großen Anklang fanden auch die zahlreichen weiteren Stationen, unter anderem die Ausstellung der Fachschule des Heeres für Bautechnik, die Beton- und Stahlbetonbauer, die Ausstellung der Gebirgspioniere zusammen mit der Ausstellung Kampfmittelabwehr und die Station mit den Führungsfahrzeugen. Außerdem waren noch das Military Engineering Centre of Excellence mit einem Informationsstand sowie die Karriereberatung vertreten.

Das Heeresmusikkorps Ulm erfreute die Gäste mit einer Serenade im Hof des Neuen SchlossesDas Heeresmusikkorps Ulm erfreute die Gäste mit einer Serenade im Hof des Neuen Schlosses

Den Abschluss der öffentlichen Veranstaltung bildete eine feierliche Serenade. Unter den Klängen des Heeresmusikkorps Ulm marschierte eine Abordnung des Ausbildungszentrums Pioniere und des Gebirgspionierbataillons 8 in den sehr gut besuchten Hof des Neuen Schlosses ein. In der beeindruckenden Kulisse der altehrwürdigen Gemäuer spielten die Heeresmusiker bekannte Märsche wie etwa den Prinz-Eugen-Marsch, den Traditionsmarsch der Pioniertruppe.

Brigadegeneral Lutz Erich Niemann: „Es gehört zu den Aufgaben der Pioniere, in vielen Situationen die Ersten zu sein!“Brigadegeneral Lutz Erich Niemann: „Es gehört zu den Aufgaben der Pioniere, in vielen Situationen die Ersten zu sein!“
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Zwischen den einzelnen Musikstücken richteten Brigadegeneral Niemann und Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl das Wort an die Soldaten und Gäste. Ausdrücklich betonten sie die lange militärische Tradition der Stadt und das gute Verhältnis der „Schanzer“ zu ihren Pionieren.

Tag der Pioniere verbindet Generationen

Am Tag der Pioniere entwickelten sich viele Gespräche zwischen Soldaten und BesuchernAm Tag der Pioniere entwickelten sich viele Gespräche zwischen Soldaten und Besuchern

Die rundum gelungene Veranstaltung endete in einem Kameradschaftsabend in gemütlicher Runde in der Pionierkaserne auf der Schanz. Im Beisein zahlreicher Gäste und unter Leitung von Brigadegenereal Niemann fand die Siegerehrung des Schießens des Bundes Deutscher Pioniere statt. Mit einem „zünftigen“ Essen und kühlen Getränk konnte der Tag ausklingen.

Alle Gäste zeigten sich zum Abschluss tief beeindruckt. Besonders die Vielfalt und das Leistungsspektrum der Pioniertruppe rief Begeisterung hervor. Der Tag der Pioniere ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung des Ausbildungszentrums Pioniere, um den geladenen Gästen einen Einblick in die Truppengattung zu geben. Er dient aber auch dazu, die „Pionierfamilie“ über viele Generationen und Dienstgrade hinweg zusammenzubringen, die Kameradschaft zu pflegen und innerhalb der Truppengattung enger zusammenzurücken.

Tag der Schulen war ein voller Erfolg

Minden. Das Panzerpionierbataillon 130 öffnete am 30. Juni 2016 wiedereimal die Tore des Wasserübungsplatzes an der Weser für interessierte Schulklassen, um ihnen die Leistungsfähigkeit der Pioniertruppe vorzuführen und sich über Berufsmöglichkeiten.

Oberstleutnant Schwiering, Kommandeur des Bataillons, begrüßte die rund 330 geladenen Schülerinnen und Schüler aus Preußisch Oldendorf und Auszubildenden vom Berufskolleg Herford, Hagen, Lübbecke und Minden herzlich, bei warmen Wetter auf dem großzügigen Areal des Übungsplatzes und wünschte ihnen einen erlebnisreichen und eindrucksvollen Tag.

Tag der Schulen (3)

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