Umfassende Betreuung – das heißt auch an die Familien der Soldaten zu denken

Es war er ein trüber regnerischer 1. Advent, überall stellte man sich langsam auf Weihnachten ein. Doch einigen Familien fehlte in diesem Jahr etwas wichtiges – ein geliebtes Familienmitglied. Teile der 4.Kompanie des Panzerpionierbataillons 701 aus Gera befinden sich zu dieser Zeit und noch bis Anfang Februar in der einsatzgleichen Verpflichtung enhanced Forward Presence in Rukla, Litauen. Auf Grund dessen führte die Kompanieführung an diesem Sonntag, in der OHG der Pionierkaserne Gera, eine Informations- und Betreuungsveranstaltung für die Familien dieser Einsatzsoldaten durch.

zum Artikel geht es hier….

 

Quelle (Text und Bild): Hptm Erik Malz, 4./PiBtl 701

 

Bei der Bekämpfung des Waldbrands nahe Treuenbrietzen / Brandenburg Ende August 2018 waren auch die Havelberger Pioniere im Einsatz.

 

Der Artikel ist hier nachzulesen :
Panzerpionierbataillon 803 unterstützt bei der Waldbrandbekämpfung

 

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Mit einem herzlichen Grüß Gott und Anker Wirf begrüßte der Vorsitzende der Pionierkameradschaft Ingolstadt Peter Metzger 100 aktive und ehemalige Pioniere des Standortes Ingolstadt in der Pionierkaserne auf der Schanz.

 

Die Pionierkameradschaft hatte zum 5. Treffen der ehemaligen Angehörigen Ingolstädter Pionierverbände und -einheiten eingeladen. Die Kameradschaft hat sich zum Ziel gesetzt, einerseits die Geschichte und Tradition aufgelöster Pioniertruppenteile der Bundeswehr des Standortes Ingolstadt zu pflegen, andererseits den Zusammenhalt der aktiven Pioniere mit den ehemaligen Pionieren zu fördern. So konnte der Vorsitzende auch den Kommandeur des Ausbildungszentrums Pioniere Brigadegeneral Lutz Niemann begrüßen.

 

Zum Auftakt gestaltete die evangelische Militärpfarrerin Frau Sandra Albert-Vötsch gemeinsam mit ihrem katholischen Kollegen Pfarrer Pedro Stanko einen ökumenischen Gottesdienst. In der Predigt hörten die Teilnehmer einige Gedanken zum Thema Gemeinschaft.

Beim gemütlichen Beisammensein in den Räumen des Kasinos in der Pionierkaserne standen dann die Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes der Dienstzeit bei den Pionieren im Mittelpunkt nach dem Motto „weißt du noch …?“.

Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte der Vorsitzende Peter Metzger daran, dass vor 25 Jahren das im Jahre 1957 nach Ingolstadt verlegte Pionierbataillon 10 im Zuge einer Bundeswehrreform mit einem öffentlichen Appell am neuen Schloss aufgelöst wurde. Damit ging eine 36jährige Geschichte eines Ingolstädter Pionierverbandes zu Ende. In dieser Zeit konnte sich das Bataillon u.a. in zahlreichen Hilfseinsätzen wie bei Hochwasser der Donau oder bei Erdbebeneinsätzen in Italien bewähren.

 

Trotz des Regenwetters an diesem Tag ließen sich die Teilnehmer das reichhaltige Grillbuffet schmecken. Für den Nachmittag hatten die Damen der Pionierkameradschaft ein Kuchenbuffet vorbereitet.

Alle Teilnehmer waren sich einig, einen gelungenen Tag verbracht zu haben und in 2 Jahren zum nächsten Ehemaligentreffen kommen zu wollen.

 

 

Text: Peter Metzger

Fotos: Walter Tauschek

Am 09.Juni 2018 präsentierte sich die Bundeswehr an ausgewählten Standorten der Öffenlichkeit mit dem “Tag der Bundeswehr”.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten dabei die Gelegenheit sich umfangreich über die Bundeswehr zu informieren.

Offizielle Informationen hierzu finden sie auf der Internetpräsenz “Tag der Bundeswehr”

 

Auch INGOLSTADT – Sitz des Ausbildungszentrum Pioniere – war einer der Standorte, der seine  Tore zu diesem Anlass geöffnet hatte.

Mit freundlicher Genehmigung des DONAUKURIER verlinken wir hier einen sehr interessanten Artikel zum Tag der Bundeswehr:

Gut 17000 erleben Tag der Bundeswehr

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und “Anker Wirf!”

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Ulrich Herr Jens Nguyen

Die deutschen Pioniere, Verkehrstruppen und Train von 1871 bis 1914

ISBN 978-3-902526-88-5

Vorankündigung/Interessenabfrage

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde der Pioniertruppe!

In diesem Jahr wollen wir wieder – wie in den letzten Jahren praktiziert – im Herbst das Regionaltreffen unseres Bundes Deutscher Pioniere durchführen.

Der Vorstand lädt diesmal ein zum

 

Regionaltreffen/Informationsveranstaltung

vom 14.-16. September 2018 nach Holzminden .

Wir sind in diesem Jahr zu Gast beim Panzerpionierbataillon 1 , der Garnisonsstadt Holzminden und der Region Weserbergland.

Für den Bund Deutscher Pioniere hat der Standort Holzminden besondere Bedeutung für seine Entwicklung. Darüber konkret vor Ort informiert zu werden sollte das Interesse vieler Mitglieder bereits wecken.

Ziel der Veranstaltung bleibt unverändert unseren Mitgliedern, der aktiven Truppe, den Reservisten und Ehemaligen eine Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch und Kennenlernen eines unserer Pionierstandorte zu geben und so die kameradschaftliche Verbundenheit der Pioniere aktiv zu fördern bzw. zu pflegen.

Neben den militärischen Inhalten des Treffens, die uns das Panzerpionierbataillon 1 präsentieren wird, werden wir die Stadt Holzminden und die Region des Weserberglandes näher kennenlernen und mit einem Besuch beim Bürgermeister der Stadt Holzminden kommunalpolitische Chancen und Herausforderungen aus erster Hand erfahren. Daneben bietet sich uns die Gelegenheit die seit vielen Jahren in Holzminden zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe stattfindende Modellbahnausstellung zu besuchen.

Natürlich steht Kameradschaftspflege übergreifend auf dem Programm. Mit der traditionellen Veranstaltung Herbstfeuer bietet sich am 15.09.2018 ein hervorragender Rahmen, um bei Speis und Trank alte Geschichten aufzufrischen und Ziele für die Zukunft zu diskutieren oder einfach nur die kameradschaftliche Gesellschaft zu leben. Lebenspartner/innen sind wie immer herzlich willkommen.

Der Vorstand des BDPi bittet diesmal um eine Vorabinformation Ihrerseits, ob Sie die Veranstaltung besuchen möchten. Diese Interessenbekundung ist in dem Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung im Juni 2018 enthalten und damit bis zum 18.05.2018 an unseren Geschäftsführer zu senden (siehe Linke am Ende des Beitrags). Ihnen wird durch Ihre Interessenbekundung zu einem späteren Zeitpunkt die Einladung mit präzisem Programm, Kosten und organisatorischen Hinweisen zugesandt.

 

Ich verbleibe mit kameradschaftlichen Grüßen und

einem kräftigen „Anker-wirf!“

Ortwin Timm

Link:
Interessenbekundung / Anmeldung Regionaltreffen

 

Nach dem Motto: “Bewegung schadet nicht…”

Die Reservistenkameradschaft Hasselroth führt vom Freitag, den 10.08.2018 – bis Samstag, den 11.08.2018, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. – Kreisgruppe Südhessen den 1. Südhessen – 2 Tage-Marsch von Wiesbaden nach Hasselroth durch. Der Marsch soll der Begegnung zwischen Bürgern mit Uniform und dem zivilen Teil der Gesellschaft dienen, die Zusammenarbeit mit zivilen Organisationen und der Verwaltung fördern und die positive Wahrnehmung der Bundeswehr in der Öffentlichkeit stärken. Aktive Soldaten, Reservisten,  Polizei, Bundespolizei, Zoll sowie Angehörige von BOS Organisationen und zivile Gäste sind zur Teilnahme eingeladen.

Die Marschstrecke führt vom Dienstsitz des Landeskommandos Hessen im Moltkering 9 in 65189 Wiesbaden (Checkpoint Bravo) über Breckenheim und Hofheim nach Frankfurt, hier erfolgt die Übernachtung. Am 2 Tag führt uns die Marschstrecke von Frankfurt über Maintal und Hanau zum RK-Heim der RK Hasselroth in der Kirchgasse 27 in 63594 Hasselroth. Die Orientierung und Navigation erfolgt über Google Maps. Am Samstag, den 11.08.2018 erfolgt nach dem Zieleinlauf die Übergabe der Urkunden und Marschplaketten, im Anschluss findet ein Kameradschaftsabend mit Leckerem vom Grill und ein oder zwei kühlen Getränken statt.

Alle Details zur Anmeldung, Anreise, Unterkunft und mehr finden Sie hier:

Ausschreibung zum 1. Südhessen – Marsch

Brigadegeneral Lutz Erich Niemann (l.) begrüßt den Inspekteur des Heeres,
Generalleutnant Jörg Vollmer (r.)
am Ausbildungszentrum Pioniere (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm)

 

Am 15. Februar 2018 hat der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, die Pioniere in Ingolstadt besucht.

Das Ausbildungszentrum Pioniere ist einer der modernsten Standorte der Bundeswehr mit innovativen Ausbildungseinrichtungen. Es ist wichtig, alles zu tun, um die Grundlagen für eine gute Ausbildung zu schaffen, sowohl für das Personal als auch beim Material. Außerdem müssen wir die Ausbildung stets den steigenden Anforderungen unserer Aufträge anpassen“, so Vollmer.

 

Auf der Basis des Kampfpanzers Leopard 1 ist der Pionierpanzer Dachs auch heute noch für die Pioniertruppe unverzichtbar (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm) |

 

Mehr als 800 Soldatinnen und Soldaten sowie auch zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen tagtäglich den Ausbildungsbetrieb sicher. Jährlich erhalten rund 2.100 Teilnehmer in knapp 150 Lehrgängen das nötige Rüstzeug für ihren täglichen Dienst. Die Ausbildungseinrichtungen des Zentrums erstrecken sich mit den Standorten Havelberg, Stetten am kalten Markt, Percha und Münchsmünster über fast das gesamte Bundesgebiet.

Weiterlesen: hier der link zum Newsletter Kommando Heer:

(LINK)

 

an OLt Frederic Schwab Lehrgangsbester OL3 AusbZ Pi

Ingolstadt am 14. Dezember 2017

 

Anläßlich der Verleihung des Preises veröffentlichen wir hier die Rede des Präsidenten des BDPi, Herrn Brigadegeneral Pfrengle.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrter Herr General Niemann, lieber Lutz,

Soldatinnen und Soldaten des AusbZ Pioniere,

meine Damen und Herren,

Offiziere des OL 3 PiTr,

 ich freue mich, dass ich heute in meiner Eigenschaft als Präsident des Bund Deutscher Pioniere den General-von-Mudra-Preis übergeben darf.

Ich nehme die heutige Preisverleihung auch im Namen aller unserer Mitglieder und der vielen Pionierkameradschaften vor.

Wir alle, Bund Deutscher Pioniere, Truppe, Reservisten, Ehemalige und Aktive, Jüngere und Ältere, die wir die schwarzen Spiegel tragen, sind eine Familie, die stolz auf ihre Waffenfarbe und ihre Leistungen ist.

Gerade in den Einsätzen hat sich in vielfältiger Weise gezeigt, wie wichtig wir für den Erfolg sind. Andere können ohne uns im Einsatz und im Kampf weder ihre Ziele erreichen, noch bestehen. Und wir leisten unseren Beitrag nicht nur durch Unterstützung, sondern auch durch Mitkämpfen!
Insofern hat auch der Namensgeber des Preises eine besondere Bedeutung für unsere Truppengattung, weil er das Zusammenwirken mit anderen Truppengattungen besonders gefördert und die Auswirkungen technischer Entwicklungen dabei erkannt hat. Als Truppenführer im 1. Weltkrieg hoch bewährt war er zudem ein Vorgesetzter mit Ecken und Kanten, der keine Angst vor Fürstenthronen zeigte. Seien Sie das auch. Werden Sie tragfähiger Schotter, der sich auch verkeilt. Rollenden Kies brauchen wir nicht.

Die Bedeutung der erwähnten Unterstützung im Kampf wird künftig noch zunehmen.

SACEUR hat für Ausbildung und Übungen angewiesen, den Schwerpunkt künftig wieder im hochintensiven Gefecht zu setzen und auf Artikel 5 Major Joint Operations Plus (MJO+), d.h. auf Kriegführung zu legen.
Dabei ist es eine besondere Herausforderung, dass Krieg und Gefecht völlig veränderten Bedingungen unterliegen als sie es vor 1990 getan hätten.
Es ist heute, zumindest derzeit, nicht mehr vorstellbar, dass sich ein Konflikt in gleicher Intensität im gesamten NATO Vertragsgebiet auswirken würde. In Teilen kann ein hochintensives Gefecht ablaufen, während andere Teile allein eine hybride Kriegführung erleben könnten, oder beides zusammen.


Unser Land ist heute eher in einer strategischen Lage wie Frankreich zur Zeit des Kalten Krieges. Dagegen sind andere Länder, wie zum Beispiel Polen und das Baltikum, mögliche Frontstaaten. Hinzu kommen die Bedrohungen durch Terrorismus, bei denen es weder ein Vorne noch ein Hinten gibt.
Neue Herausforderungen werden hinzukommen, die die NATO als Ganzes nicht, aber Europa sehr wohl betreffen werden. Der Transfer von Stabilität nach Süden wird in Nordafrika nicht Halt machen können. Die Schaffung von Sicherheit wird dabei aber immer nur ein Rahmen sein können, in dem die eigentlichen Herausforderungen, Demographie, Bildung, Wirtschaft, Schaffung von Arbeitsmärkten etc. gelöst werden müssen. Wir haben m.E. noch 10 – 15 Jahre, um den Menschen in großen Teilen des afrikanischen Kontinents eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Es gilt die Ursachen von Flucht und Vertreibung dort zu bekämpfen, wo sie entstehen. Das wird m.E. ohnehin die größte Herausforderung.
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