Ausstellung verlängert bis zum 15. Oktober 2017

 

https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/ausstellungen/ab-morgen-kameraden-armee-der-einheit/

Beim Militär gibt es für fast alles eine Vorschrift – doch was passiert, wenn eine Armee ehemals gegnerische Streitkräfte zusammenführen soll? Die deutsche Wiedervereinigung löst 1989/90 diesen historisch einmaligen Vorgang aus. Gemäß dem Zwei-plus-Vier-Vertrag bleibt die Bundesrepublik Mitglied der NATO. Die DDR muss ihre Streitkraft, die Nationale Volksarmee (NVA), auflösen. Die Bundeswehr nimmt rund 11.000 Soldaten und Offiziere der DDR auf.

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Während des Kalten Kriegs stehen sich die hochgerüsteten deutschen Streitkräfte noch feindlich gegenüber. In unserer Ausstellung erfahren Sie, welchen Stellenwert das Militär in den beiden deutschen Staaten besitzt und welche Rolle die NVA beim Untergang des SED-Regimes spielt.


Seit der Wiedervereinigung steht die „Armee der Einheit“ vor neuen Herausforderungen. Unsere Ausstellung ruft die emotional geführte Debatte um den Einsatz im Kosovo 1999 in Erinnerung und veranschaulicht, in welchen Regionen der Welt die Bundeswehr mittlerweile stationiert war und ist.
Persönliche Eindrücke und Objekte von Zeitzeugen verdeutlichen, wie die Zusammenführung zweier ehemals verfeindeter Armeen gelingt. Warum entscheiden sich Soldatinnen und Soldaten aus Ostdeutschland dazu, sich dem ehemaligen „Klassenfeind“ anzuschließen? Wie werden Feindbilder und Vorbehalte überwunden? Und wie blicken die Deutschen auf die neue Rolle der „Armee der Einheit“?

Eine Pionierkameradschaft meldet sich ab

Am 22.04.2017, dem „9.Tag der Ulmer Pioniere“ wurde entschieden, den bisherigen 1. und 2. Vorstand zu beauftragen, die rechtliche Auflösung der Kameradschaft im 111. Jahr des Bestehens zu vollziehen.


Zunächst fand noch einmal das Schießen um die Königskette im Schützenheim der Ulmer Schützengilde statt. Schützenkönig 2017 wurde Kamerad Steven Keller aus Landshut, den 2. Platz errang der 1.Vorsitzende Kamerad Bernd Rüsch (Mitte) vor dem drittplatzierten Kamerad Karlheinz Mehling.

Dann wurde in der beschlussfähigen Hauptversammlung einstimmig mit ja für die Auflösung gestimmt.
Es war keine Überraschung – viele Jahre vorher hatte man immer wieder nach Kameraden gesucht, die ein Vorstandsamt übernehmen wollten. Vergebens. Immer weniger Kameraden nahmen also mehr Aufgaben auf sich, dem Alter war allmählich Tribut zu zahlen – irgendwann musste der Zeitpunkt kommen, dass sich kein geschäftsfähiger Vorstand mehr fand.
Hinzu war eine massive Änderung der Verhältnisse eingetreten, als die Kameradschaft im Herbst 2015 wie andere auch ihr Heim für die Flüchtlinge quasi „über Nacht“ räumen musste.
Das traf den treuen Kern der Kameradschaft ins Mark.


„Nur noch leere Stühle“:
Teile des Inventars aus dem verlorengegangenen Traditionsraum der Ulmer Pioniere, zur Abgabe in Containern zwischengelagert.

Alle Bemühungen auch seitens der aktiven Pionierkameraden im Ulmer Kommando blieben ohne Erfolg – was sollte oder darf man auch mit einem Traditionsverein in einer Zeit, in der man mit dem Begriff soldatische Tradition so etwas wie ein Minenfeld betritt oder aktuell „political correct“ sich der ministeriellen „Nulllinie“ gegenübersieht.
Wichtige Eckpunkte der Versammlung:
Nach der Begrüßung gedachte man der verstorbenen Kameraden und guten Freunde – die Versammlung erhob sich zu einer Schweigeminute für: Frau Ruth Steiner gest. 27.04.2016, der Witwe unseres 2013 verstorbenen Ehrenmitgliedes Walter, der bei Kriegsende letzter BtlFhr des ehem. PiBtl 5 war. Gottfried Grebenstein (103) (ehem. Pi5/45) gest. Nov.2016, Siegfried Kraiss (60) gest. 14.11.2016, Franz Schaffart (101) (ehem. Pi 5/45) gest. 02.02.2017. Dazu erklang als Trompetensolo vom PC das Lied „Ich hatt` einen Kameraden“.

Im April 2017 hatte die Kameradschaft 54 Mitglieder, dazu noch 2 „alte Kameraden“ der ehemaligen WH-PiBtl 5 und 45.

Jubilare 2016 waren das Ehepaar Tress, das seine Diamantene Hochzeit feierte.
Unser ältestes Mitglied Kam. und ehemaliger KorpsPiKdr Mackowiak wird im September 2017 94 Jahre jung, Kam. Tress ist am 12.3. 87 Jahre geworden, die nächstälteren Kameraden Hans Pomoriski und Erich Hartinger, beide 84, waren anwesend.
Zu den Aktivitäten 2016/April 2017 berichtete der Vorsitzende über die von den Treuesten wahrgenommenen Stammtischterminen (jeder 2. Mittwoch im Monat) im „Barfüßer“ in Neu-Ulm, an denen noch 4 Kameraden, manchmal mit ihren Damen teilnahmen.
Im ehem. Stabsgebäude PiKdo 2 wurden drei Ausschusssitzungen abgehalten.
Im Dez. 2016 war das Jahresabschlussessen.
Allen Unterstützern der Kameradschaft im abgelaufenen Kalenderjahr wurden Jahresdankkarten und den Geburtstagsjubilaren 2017 nochmals individuell gestaltete Karten zugestellt.
Rüsch erinnerte an die Bilderschau an der ehem. Pionierkaserne anlässlich des Ulmer Tages der Festung am 5.6.2016, sowie an die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Pionierehrenmal, umrahmt vom Musikvereins Blaustein mit ihrem neuen Dirigenten Hr. Marek Scheliga. Die Gedenkrede hielt OTL Mohr v. MN KdoOpFü / Abt. CJ MilEng aus Ulm.

Die Telefonaktion des Vorsitzenden, bei 10 Mitgliedern für eine Mitarbeit und somit für einen „Neustart“ der Kameradschaft zu werben, blieb leider ohne Erfolg.
Auch Kontakte mit dem Kdo, dem Standortältesten und dem Unterstützungsverband bzgl. einer „Raumsuche“ brachten leider keinen praktischen Erfolg.

„Die letzten Getreuen“
Nach getaner Arbeit, die Auflösung der materiellen Kameradschaftsausstattung, war auch Zeit für ein geselliges Beisammensein, zu dem Kamerad Rüsch mit Frau eingeladen hatten. Von links: Theresa u. Erich Hartinger, Ingrid Baumann-Rüsch, Christine Euteneuer, Siegfried Ewers mit Frau Margit, Hans Pomoriski mit Frau Veronika u. Bernd Rüsch.
Nicht auf dem Bild (verhindert) die Kameraden Steven Keller und Michael Hanner.
Zum Abschluss konnte Kamerad und Schatzmeister Michael Hanner mit der Goldenen Nadel des Bund Deutscher Pioniere ausgezeichnet werden. In seiner Laudatio begründete der Vorsitzende: Hanner hatte von sich aus und bereitwillig das Amt des Schatzmeisters in der Zeit der Umstellung auf elektronische Bearbeitung (online-Banking und SEPA Lastschriftmandat) übernommen. Er hielt beständig Kontakt zum Vorsitzenden und nahm an den wichtigen Veranstaltungen teil. Er hat sich um die Kameradschaft verdient gemacht.
Nachfolgend eine Übersicht „Ablauf und Stand der Liquidation“:
22.04.2017 ausserord. Hauptversammlung mit Beschluss zur Auflösung der PiKam.
22.05.2017 notarielle Beglaubigung der Unterschrift zur Auflösungsanmeldung beim Registergericht.
02.06.2017 Ablauf der Wartezeit zu Interessensbekundungen der Kameraden an Kameradschaftssachen.
13.06.2017 Trennung der Traditionsausstattung / Inventar der Kameradschaft nach historisch wichtigen Originalen und Vereinsakten zum zunächst weiteren Verbleib bei den Liquidatoren und Vergabe an interessierte Kameraden, Rest frei zur Entsorgung.
28.06.2017 Eintragungsnachricht des Registergerichtes: Der Verein ist aufgelöst, Einsetzung der von der Versammlung bestimmten Liquidatoren.
21.07.2017 Veröffentlichung der Auflösung im württembergischen Staatsanzeiger.
04.08.2017 letzte Räumung der eingelagerten Möbelausstattung bis auf einen Rest als Sperrmüll, da der Container leider nicht regenfest gewesen ist.
Sommer 2018 Der Verein wird aus dem Vereinsregister gelöscht.
Was bleibt:
In der Rückschau und etwas Abstand hat der Verlust des Kameradschaftsheimes den Prozess der Auflösung nur beschleunigt – es steht aktiven Pionierkameraden frei, eine moderne Ulmer Truppenkameradschaft zu bilden – wir „Alten“ melden uns ab.
Anker wirf!
gez. Rüsch
ehem. 1. Vorsitzender und Liquidator

Reffental, 19. August 2017

Die Pionierkameradschaft Speyer lädt zur Feier ihres 25 – jährigen Jubiläums ein

Bei herrlichem Sommerwetter fanden sich die Pionierkameradschaft Speyer und zahlreiche Gäste aus Nah und Fern in den Hallen des Wasserübungsplatz Reffental ein, um im Rahmen eines Grillfestes das Jubiläum würdig zu begehen.

 

Der Vorsitzende, Oberstabsfeldwebel a.D. Ulrich Arnold, begrüßte die Gäste, den Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Herrn Hansjörg Eger, wie auch den Präsident des Bund Deutscher Pioniere, Herrn Brigadegeneral Franz Pfrengle.

Er berichtete, dass 16 aktive und ehemalige Pioniere die Pionierkameradschaft Speyer Im März 1992 den Grundstein für die heutige Kameradschaft im März 1992 legte. Sie ist inzwischen auf 117 Mitglieder angewachsen. Obwohl mit der Ausserdienststellung des Spezialpionierbataillon 464 die Geschichte Speyers als Garnisonstadt endete, ist es der Pionierkameradschaft gelungen, im Haus der Vereine, einem ehemaligen Kasernengebäude, in dem u.a. französische Pioniere ihr Quartier hatten, eine neue Heimat zu finden.

Als Erinnerung an die in Speyer stationierten Pionierverbände und Einheiten der Bundeswehr wurde von der Pionierkameradschaft ein Gedenkstein gestiftet, der dort einen würdigen Platz gefunden hat.

Der Präsident des BDPi führte in seinem Grußwort aus:
„Speyer kann auf eine lange, aber leider nicht mehr bestehende Zeit als Pioniergarnison zurückblicken. Diese begann im Jahr 1874 mit der Aufstellung des 2. Pionierbataillons Speyer, dem Pionierbataillon des II. Kgl. Bayr. Armeekorps Würzburg. Sie endete nach über 140 Jahren mit der Auflösung des Spezialpionierbataillons 464 im Jahre 2015. Damit war die Zeit, in der Deutsche Pioniere am Rhein stationiert waren, wohl endgültig vorbei.

Ihre sehr aktive Pionierkameradschaft ist aber ein Garant dafür, dass die Rheinpioniere nicht vergessen sind und in Speyer auch nicht vergessen werden.

Ich danke der Pionierkameradschaft Speyer für die in den letzten 25 Jahren geleistete Arbeit für den Bund Deutscher Pioniere. Ich entbiete Ihnen die herzlichsten Geburtstagsgrüße und wünsche weiterhin gutes Gelingen und Gedeihen zum Wohle unserer Pionierfamilie!“

 

 

Bei gutem Wetter, guten Gesprächen unter „alten“ Kameraden und guten Speisen und Getränken fand die Feier weiterhin einen würdigen und harmonischen Verlauf.

J.W.

 

 

Minden, 22.06.2017

Im Sommer 1967 traten Offizieranwärter der Pioniertruppe ihren Dienst als Zeit- und Berufssoldaten in den Bataillonen an. 50 Jahre danach 2017 hatten Oberst a. D. Henning Dahmen und ich die Idee, ein Wiedersehen zu organisieren, das nicht nur dazu diente, in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch um zu sehen, was aus uns geworden ist.

Schwierig war es zunächst, die Namen und Adressen wiederzufinden. Das Personalamt der Bundeswehr konnte uns aus Datenschutz nicht helfen. Aber mit noch bestehenden Kontakten und über das Studium von Telefonbüchern im Internet gelang es, 52 Namen mit alten und zum Teil auch neuen Adressen herauszufinden. Einige der ehemaligen Kameraden konnten nicht ermittelt werden, da sie entweder verstorben oder wegen des „Überall-Namens“ (z. B. Müller) nicht auffindbar waren. Schließlich konnten 30 Herren eingeladen werden, von denen aber 15 absagten. Wir hatten auch unsere Hörsaalleiter aus dem Fähnrich-Lehrgang, Oberst a. D. Winter und Oberstleutnant a. D. Meier um Ihr Kommen gebeten, aber leider waren auch sie verhindert.

Getroffen haben wir uns in Minden, weil Henning Dahmen als früherer Kommandeur PiBrig 100 dort noch über ein gutes „Netzwerk“ verfügte.

Es begann in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne am 22.06.2017 um 14:30 Uhr mit Begrüßung und Einweisung bei Kaffee und Kuchen. Mit seinem Vortrag unterwies uns der stellvertretende Kommandeur PzPiBtl 130, OTL Saecker, zum Thema Pioniere heute in der Bundeswehr, was erhebliche Änderungen zu 1967 deutlich machte. Anschließend besichtigten wir die Ausstellung der Traditionsgemeinschaft der Herzog von Braunschweig Kaserne unter der sehr guten Leitung von OStFw Thomas Bitter.

Der Kameradschaftsabend folgte mit einem vorzüglichen gemeinsamen Essen, das erfüllt war mit Gesprächen über alte und neue Zeiten. Ich hatte in meiner Pionier-Dienstzeit viel fotografiert; auch andere hatten Bilder geliefert, sodass mein Diavortrag zu vielen lustigen Zurufen anregte. Es war ein langer und sehr schöner Abend, der Henning und mich in unserem Vorhaben bestätigte.

Am nächsten Morgen trafen wir uns im „alten“ Rathaus und freuten uns über die Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Harald Steinmetz. Oberstleutnant a. D. Fortenbach führte uns dann durch Stadt mit einer Besteigung des Domturmes, sodass wir einen guten Blick über die klassische Festungs- und Pionierstadt Minden hatten.

Am Marktplatz fanden wir nochmals zu einem Essen und zum Gespräch zusammen. Es wurde der Wunsch geäußert, ein solches Jahrgangstreffen zu wiederholen – vielleicht auch in anderen Regionen Deutschlands, damit auch dortige Jahrgangskameraden erreicht werden können. Ich habe mich bereit erklärt, im Jahr 2020 ein Wiedersehen in Hamburg zu organisieren.

Dr. Thomas Palaschewski
Oberstleutnant a. D.

15 Teilnehmer des 6. Offizieranwärter-Jahrgangs der Pioniertruppe
trafen sich in Röbel in Mecklenburg

Seit 1982 treffen sich die Teilnehmer des 6. Offizier Jahrgangs der Pioniertruppe mit ihren Damen aller zwei Jahre irgendwo in Deutschland. In diesem Jahr hat das Treffen die Frau eines verstorbenen Kameraden in ihrer Heimat am Müritz See in Mecklenburg organisiert. Die Tage waren ausgefüllt mit Besichtigungen, einer Schiffsfahrt auf dem Müritz See und der Havel und einem sehr interessante Besuchs des Luftfahrtechnischen Museums in Rechlin und natürlich vielen Diskussionen und Berichten. Wie immer bei solchen Treffen wurden auch viele Erlebnisse aus der Dienstzeit wieder ins Gedächtnis gerufen. Niemand prüfte nach, ob sie sich nun wirklich so zu getragen haben oder ob die Zeit einfach etwas dazu gedichtet hat. Vor 60 Jahren traten die meisten der 63 Offiziersanwärter in die neu aufgestellten Pionierbataillone in Schleswig, Dillingen und Hamburg – Harburg ein. 10 der OA schieden nach ein paar Jahren aus der Bundeswehr aus, um einen anderen Beruf zu ergreifen. Drei von ihnen nehmen auch heute noch an unseren Treffen teil. Nach der Ausbildung in der Truppe und dem Besuch der Offiziersschulen in Hannover und Husum wurden die OA der Pioniertruppe dann in drei Hörsälen an der Pionierschule in München weiter ausgebildet. Der Lehrgruppenkommandeur Lehrgruppe A war Oberst Herzog, der Inspektionschef Major Lüdecke und die drei Hörsaalleiter.

Major Weidemann

Major Wanitzek

und Hauptmann Rakowski
Während der weiteren Dienstzeit über fast vier Jahrzehnte begegnete man sich immer wieder und die Kontakte rissen nie ab. Bei unserem letzten Treffen wurde natürlich auch der 16 Kameraden unseres Jahrgangs gedacht, die nicht mehr unter uns sind. Die meisten der Offiziere des 6.OAJ Pioniere erreichen in diesem und nächsten Jahr das 80. Lebensjahr. So wurde beschlossen, das nächste Treffen findet schon im nächsten Jahr in Potsdam statt und wir hoffen, dass wir uns auch danach noch treffen können.

Bund
Deutscher Pioniere e.V.

Der Tag der Pioniere und die MV 2017 sind bei gutem Wetter in Ingolstadt
interessant und erfolgreich verlaufen

Hier einige Eindrücke:

Mittwoch, 10.05.2017 „Tag der Pioniere “

Appell zur Verabschiedung von Obersten der PiTr

 

 

 

 

 

 

 

 

danach: Kameradschaftsabend und Siegerehrung Schießwettkampf

Donnerstag, 11.05.2017 „Tag der Pioniere “ und  Mitgliederversammlung 2017

Kranzniederlegung, Totengedenken

Fachvortrag Oberst Busch über die Lage der Pioniertruppe

Vorführung von zwei österreichischen Pionierbooten auf der Donau

Fotos: Hillgärtner, Witzig

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2017

dabei Wahl des neuen Präsidenten, Brigadegeneral Pfrengle


 

Ordentliche Pionierkameradschaft im Bund Deutscher Pioniere e.V.
Geschäftsstelle Adolf-Tibus-Straße 35,
46446 Emmerich am Rhein, 20.03.2017

Die erste Gemeinschaftsveranstaltung im Jahre 2017 führte die Mitglieder und Freunde des Traditionsverbandes der ehemaligen Emmericher Pioniere e.V. am 17. März 2017 zu einer Exklusiv-Vorführung beim Modelleisenbahnclub Emmerich–Rees e.V.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Detlef Kubig, informierte der zweite Vorsitzende Klaus Hering die zahlreich erschienenen Teilnehmer und Gäste. Zuerst berichtete er über die 25-jährige Vereinsgeschichte, danach erklärte er den interessierten Besuchern die verschiedenen Stromsysteme, Spurbreiten und Maßstab.

Nach dem Briefing theoretischer Grundsätze, dem Überblick über den technischen Aufbau und der Steuerungsmöglichkeiten der Modellbahnanlagen mittels analoger (früher) und heute digitaler Technik, ging es zum praktischen Teil der Veranstaltung. Die Modelleisenbahner ließen ihre verschiedenen Eisenbahnen durch beeindruckende Landschaften mit Bahnhöfen, mit detaillierten Straßenzüge, Tunneln, Industriegebieten und auch über schöne Gebirgshöhen fahren.

Im Gegensatz zu der Enge an einem Tag der offenen Tür, konnten sich die Besucher in aller Ruhe und ohne Gedränge die einzelnen Anlagen anschauen und sich bei den Mitgliedern und Erbauern über weitere Einzelheiten informieren. Der kurzweilige Besuch endete mit dem herzlichen Dank durch Übergabe einer Urkunde verbunden mit einer Geldspende durch Joachim Sigmund an den ersten Vorsitzenden des Modelleisenbahnclubs, die Detlef Kubig gerne entgegennahm.

Die ehemaligen Emmericher Pioniere ließen die gelungene Veranstaltung bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss auf der Rheinpromenade im Steiger1 ausklingen.

Joachim Sigmund übergibt Dankurkunde an Detlef Kubig

Mit freundlichen Grüßen
gez. Rolf Wickermann

Zahlreiche Mitglieder der Pionierkameradschaft Ingolstadt hatten sich zur jährlichen Mitgliederversammlung im Kasino der Pionierkaserne auf der Schanz eingefunden. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Anna Krämer konnte der Vorsitzende Peter Metzger in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr viel Positives berichten. Besonders erfreulich ist es, dass die Werbung um neue Mitglieder erfolgreich war, so dass ein Anstieg auf 173 Mitglieder zu verzeichnen ist.

In seinem Bericht blickte der Vorsitzende auf die zahlreichen Vorhaben und Veranstaltungen des Jahres 2016 zurück. Insgesamt 4 Tagesfahrten führten nach Garmisch-Partenkirchen, Geisenfeld, Bayreuth und Volkach.

Einer der Höhepunkte war sicherlich das 4. Ehemaligentreffen in den Räumen des Kasinos der Pionierkaserne auf der Schanz. 140 Gäste waren der Einladung gefolgt und konnten Erinnerungen an vergangene Zeiten austauschen.

Zum Abschluss des Jahres wurden bei der Vorweihnachtsfeier langjährige Mitglieder besonders geehrt: Peter Heim, Hubert Koll, Bernd Fischer und August Schuler für 30-jährige Mitgliedschaft, Alexander Steinig, Siegfried Beer, Dr. Ulrich Röder und Rudolf Götte für 40 Jahre sowie Franz Schneider für 50 Jahre.

In seinem Kassenbericht konnte Herbert Geinzer aufzeigen, dass das Haushaltsjahr erstmals seit vielen Jahren mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden konnte.

Bei der anschließenden Neuwahl wurde der bisherige Vorstand bestätigt:

Oberstlt. A.D. Peter Metzger (2. v.re.) ist weiterhin Vorsitzender, Oberstlt. a.D. Anton Rackl (re) nimmt das Amt des 2. Vorsitzenden wahr, Oberstabsfeldwebel a.D. Torsten Hoffmann (2.v.li.) ist Schriftführer und Oberstabsfeldwebel a.D. Herbert Geinzer (li.) ist für die Kasse zuständig.

Da die Jahresabschlüsse der Vorjahre immer einen Verlust von über 1000 € aufwiesen, wurde die Beschlussvorlage des Vorstandes zur Anpassung der Mitgliederbeiträge einstimmig angenommen. Somit beträgt der Mitgliedsbeitrag ab sofort 15 € jährlich, für außerordentliche Mitglieder 7,50 €.

Zum Abschluss der Versammlung gab der Vorsitzende einen Ausblick über die geplanten Vorhaben in diesem Jahr. Tagesfahrten führen u.a. nach Abensberg, München, in die Oberpfalz und an den Starnberger See.

Verfasser: Peter Metzger
Foto: Udo Nagels

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Bei der Vorweihnachtsfeier der Kameradschaft in den Räumen des Casino auf der Schanz konnten einige Mitglieder für ihre langjährige treue Mitgliedschaft geehrt werden.
30 Jahre sind Peter Heim, Hubert Koll, August Schuler und Bernd Fischer dabei. Sie traten im Jahre 1986 in die Pionierkameradschaft ein.
Der Vorsitzende konnte Hubert Koll und Peter Heim bei der Feier persönlich ehren.

Hubert Koll war Soldat in den Gründerjahren der Bundeswehr und Angehöriger der damaligen Pionierlehrtruppenteile in München und Ingolstadt. Nach seiner Dienstzeit als Feldwebel wechselte er zur Bundeswehrverwaltung und war als Kraftfahrer angestellt. In dieser Zeit wurde er dann Mitglied in der Kameradschaft.

Peter Heim war als Zeitsoldat Unteroffizier im Pionierbataillon 10 von 1976 bis 1980. Auch er trat nach seiner Zeit als aktiver Soldat der Pionierkameradschaft bei.
August Schuler und Bernd Fischer konnten leider nicht an der Vorweihnachtsfeier teilnehmen.
40 Jahre sind Dr. Ulrich Röder, Siegfried Beer, Alexander Steinig und Rudolf Goette bereits Mitglied.

Dr. Röder (rechts) war als Zeitsoldat u.a. S2-Offizier im Pionierbataillon 10.

Siegfried Beer (Mitte) war auch Soldat der Gründerjahre der Bundeswehr, der als Feldwebel im Pionierbataillon 4 und der Panzerpionierkompanie 110 in Bogen von 1956 bis 1971 diente. Er trat somit nach seiner aktiven Dienstzeit der Kameradschaft bei.

Alexander Steinig (links) dagegen wurde bereits als junger Pionier Mitglied, vor allem motiviert durch seinen Vater Walter, der seit 1964 dabei ist. Alexander verbrachte seine Dienstzeit als Berufsunteroffizier in Ingolstadt und München. Rudolf Goette konnte die Ehrung leider nicht persönlich entgegen nehmen.

Bereits seit 50 Jahren ist Franz Schneider Teil der Pionierkameradschaft. Er war der erste Pionier der Bundeswehr im Standort Ingolstadt. Er gehörte dem Vorkommando des Pionierbataillon 4 (später Pionierbataillon 10) an, welches am 07. Dezember 1957 in die neue Kaserne an der Manchinger Straße einmarschierte. Kamerad Scheider diente im Pionierbataillon 10 und später im Amphibischen Pionierbataillon 230, in dem er auch Kompaniefeldwebel war.
Autor: Peter Metzger
Fotos: Walter Tauschek