Ehrungen langjähriger Mitglieder

Bei der Vorweihnachtsfeier der Kameradschaft in den Räumen des Casino auf der Schanz konnten einige Mitglieder für ihre langjährige treue Mitgliedschaft geehrt werden.
30 Jahre sind Peter Heim, Hubert Koll, August Schuler und Bernd Fischer dabei. Sie traten im Jahre 1986 in die Pionierkameradschaft ein.
Der Vorsitzende konnte Hubert Koll und Peter Heim bei der Feier persönlich ehren.

Hubert Koll war Soldat in den Gründerjahren der Bundeswehr und Angehöriger der damaligen Pionierlehrtruppenteile in München und Ingolstadt. Nach seiner Dienstzeit als Feldwebel wechselte er zur Bundeswehrverwaltung und war als Kraftfahrer angestellt. In dieser Zeit wurde er dann Mitglied in der Kameradschaft.

Peter Heim war als Zeitsoldat Unteroffizier im Pionierbataillon 10 von 1976 bis 1980. Auch er trat nach seiner Zeit als aktiver Soldat der Pionierkameradschaft bei.
August Schuler und Bernd Fischer konnten leider nicht an der Vorweihnachtsfeier teilnehmen.
40 Jahre sind Dr. Ulrich Röder, Siegfried Beer, Alexander Steinig und Rudolf Goette bereits Mitglied.

Dr. Röder (rechts) war als Zeitsoldat u.a. S2-Offizier im Pionierbataillon 10.

Siegfried Beer (Mitte) war auch Soldat der Gründerjahre der Bundeswehr, der als Feldwebel im Pionierbataillon 4 und der Panzerpionierkompanie 110 in Bogen von 1956 bis 1971 diente. Er trat somit nach seiner aktiven Dienstzeit der Kameradschaft bei.

Alexander Steinig (links) dagegen wurde bereits als junger Pionier Mitglied, vor allem motiviert durch seinen Vater Walter, der seit 1964 dabei ist. Alexander verbrachte seine Dienstzeit als Berufsunteroffizier in Ingolstadt und München. Rudolf Goette konnte die Ehrung leider nicht persönlich entgegen nehmen.

Bereits seit 50 Jahren ist Franz Schneider Teil der Pionierkameradschaft. Er war der erste Pionier der Bundeswehr im Standort Ingolstadt. Er gehörte dem Vorkommando des Pionierbataillon 4 (später Pionierbataillon 10) an, welches am 07. Dezember 1957 in die neue Kaserne an der Manchinger Straße einmarschierte. Kamerad Scheider diente im Pionierbataillon 10 und später im Amphibischen Pionierbataillon 230, in dem er auch Kompaniefeldwebel war.
Autor: Peter Metzger
Fotos: Walter Tauschek

Bad Mergentheim

Am 24./25.09.2016 trafen sich ehemalige Angehörige der Panzerpionierkompanie 360 in Bad Mergentheim. Treffpunkt war die ehemalige Deutschorden-Kaserne, in der die Kompanie von 1963 bis 1992 stationiert war und danach im Rahmen der Bundeswehr-Truppenreduzierung 1992 aufgelöst wurde.

Das Treffen stand im Zeichen echter Pioniertradition, denn seit vielen Jahren treffen sich die „Ehemaligen“ immer wieder zu unterschiedlichen Anlässen an unterschiedlichen Orten.

Armin Rother von der Firma WÜRTH begrüßte die ehemaligen Pioniere in ihrer einstigen Kaserne. Er referierte über die Bedeutung und Entwicklung der Firma WÜRTH am Standort Bad Mergentheim und gab Einblick in die umfangreiche Logistik und Organisation des weltweit präsenten Industrieunternehmens.

Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen wurde eine Traditionsecke im ehemaligen Kompaniegebäude eingeweiht. Viele Erinnerungsstücke konnten wieder nach Bad Mergentheim geholt werden. Oberstleutnant a.D. Steiner, ehemaliger Kompaniechef, wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung und Wichtigkeit von Traditionspflege in der heutigen schnelllebigen Zeit hin. Er sagte Dank an alle Kameraden, die sich um die Einrichtung der Traditionsecke verdient gemacht haben.

Am Abend trafen sich die Teilnehmer in Markelsheim zu einem großen Kameradschaftsabend, an dem ein Film über die Geschichte der Panzerpionierkompanie 360, gestaltet von Detlef Mauder und Helmut Kindgen, vorgeführt wurde und große Resonanz fand.

Am Sonntagmorgen trafen sich die Pioniere zu einem zünftigen Frühschoppen in Markelsheim, ehe man sich wieder auf den teilweise weiten Heimweg begab.

Das nächste Treffen soll in zwei Jahren in Neuenstadt am Kocher, Patengemeinde der Panzerpionierkompanie 360 bis 1992, sattfinden.
Helmut Kindgen


 

Die Pionierkameradschaft Ingolstadt hatte eingeladen und viele Ehemalige kamen.

Am 16. Juli fand das 4. Treffen der ehemaligen Angehörigen der Ingolstädter Pionierverbände und – einheiten in den Räumen des Kasinos der Pionierkaserne auf der Schanz statt. Gekommen sind nicht nur ca. 40 Mitglieder der Pionierkameradschaft sondern auch über 90 Ehemalige aus den aufgelösten sowie aus den derzeit in der Pionierkaserne stationierten Truppenteilen.

Zu Beginn des Treffens gestaltete der katholische Standortpfarrer Dr. Pedro Stanko einen ökumenischen Gottesdienst, an dem neben dem Präsidenten des BDPi bereits zahlreiche Gäste teilnahmen.

Als besonderen Gast begrüßte der Vorsitzende der Kameradschaft, OTL a.D. Peter Metzger den Kommandeur des Ausbildungszentrums Pioniere und General der Pioniertruppe, Herrn Brigadegeneral Lutz Niemann mit seiner Gattin. Dieser ließ es sich nicht nehmen, so seine Wertschätzung der ehemaligen Pioniere deutlich zu machen.

Der Vorsitzende der Pionierkameradschaft konnte stellvertretend zahlreiche ehemalige Kommandeure, Kompaniechefs und Kompaniefeldwebel der Ingolstädter Verbände und Einheiten willkommen heißen.
Der Vorsitzende machte in seiner Begrüßung deutlich, dass dieses Treffen ganz im Sinne der Ziele der Kameradschaft auch in Zukunft fortgeführt werden wird: zum Einen die Geschichte und die Tradition aufgelöster Pionierverbände/-einheiten des StO Ingolstadt zu pflegen, zum Anderen den Zusammenhalt der aktiven Pioniere am StO mit den ehemaligen Pionieren zu fördern; mit anderen Worten: Kameradschaft zu leben.

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Gemütliches Beisammensein

Das Team des Kasinos hatte inzwischen das Grillbuffet vorbereitet und so ging man mit großem Appetit an das Mittagessen.
Für den Nachmittag wurden für Interessierte 3 Programmpunkte angeboten:

Oberstabsfeldwebel a.D. Torsten Hoffmann erläuterte in einem Kurzvortrag, welche Dienststellen heute in der 2009 nach einer Grundsanierung erneut bezogenen Pionierkaserne stationiert sind.

Stabsfeldwebel Richard Lankes führte durch die Infrastruktur der Kaserne und konnte zeigen, dass in Ingolstadt eine der modernsten Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr beheimatet ist.

Oberstleutnant a.D. Udo Nagels führte durch die Räume der Pionierlehrsammlung, in denen eindrucksvoll die Geschichte der Pioniertruppe dargestellt ist.

Die Damen der Pionierkameradschaft hatten im Vorfeld fleißig Kuchen gebacken und diesen gespendet. So klang dieses Ehemaligentreffen bei Kaffee und Kuchen und angeregten Gesprächen aus.
Die Vorstandschaft der Pionierkameradschaft bedankt sich bei allen Gästen für die Teilnahme.
Wir hoffen auf eine wiederrum zahlreiche Teilnahme, vielleicht sogar in noch größerer Anzahl beim 5. Treffen der ehemaligen Angehörigen der Ingolstädter Pionierverbände und – einheiten im Jahr 2018.
Autor: Peter Metzger
Fotos: Walter Tauschek

Die BDPi Info wird am Ende jedes Jahres, gemeinsam mit dem Magazin „Pioniere“ an alle Mitglieder und Pionierkameradschaften verteilt.

Sie enthält im Wesentlichen Mitteilungen für die Mitglieder und Berichte der Pionierkameradschnaften, sowie Hinweise auf wesentliche Vorhaben und Veranstaltungen.

Hier geht  es zum Download:

BDPi-Info_2015


 

 

Emblem PioniereEmblem

Bund

Deutscher Pioniere e.V.

Vorsitzender

 

EINLADUNG

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde der Pioniertruppe!

Im Jahre 2013 wurde das erste  Treffen in diesem Modus von Mitgliedern des BDPi in Minden erfolgreich durchgeführt. Im letzten  Jahr waren wir beim Panzerpionierbataillon 701 und der Stadt Gera zu Gast.
Mit der letzten Ausgabe der Zeitschrift Pioniere, im Rahmen der Mitgliederversammlung und auf unserer Web-Seite wurde das diesjährige Treffen nach Zeit und Ort bereits angekündigt. Der BDPi lädt nun ein zum/zur
Regionaltreffen/Informationsveranstaltung vom 06.-08. Oktober 2016 in Husum.
Ziel der Veranstaltung ist unverändert unseren Mitgliedern, der aktiven Truppe, den Reservisten und Ehemaligen eine Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch und Kennenlernen bzw. Wiederentdecken eines Pionierstandortes zu geben und so die kameradschaftliche Verbundenheit der Pioniere aktiv zu fördern bzw. zu pflegen.

Wir sind in diesem Jahr zu Gast beim Spezialpionierregiment 164, das erst im Januar 2016 aufgestellt wurde. Es ist uns damit die Möglichkeit geboten ganz konkret und unmittelbar den Sachstand der Umsetzung der Strukturänderung zu erfahren. Natürlich wird auch der Vorstand über die aktuelle Situation des BDPi, dessen Schwerpunkte und Projekte für die kommenden Jahre informieren.

Das Fremdenverkehrsmanagement der Stadt Husum wird uns die Theodor–Storm-Stadt Husum näher bringen und uns über die besonderen Herausforderungen des Küstenschutzes informieren.

Natürlich steht ein Kameradschaftsabend für eine ungezwungene Begegnung in gepflegter Atmosphäre zur Verfügung, der es erlaubt, bei Speis und Trank alte Geschichten wieder wach zu rufen und Ziele für die Zukunft zu diskutieren – oder einfach nur die kameradschaftliche Gesellschaft zu genießen.

Lebenspartner/innen sind herzlich willkommen.
Der Vorstand des BDPi hofft auf  zahlreiche Anmeldungen bis zum Freitag, 31.08.2016
Ich verbleibe mit kameradschaftlichen Grüßen und
einem kräftigen „Anker-wirf!“
Ihr

Unterschrift Timm

 

 

Ortwin Timm

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TattooPionierkameradschaft Ingolstadt beim GaPa-Tattoo 2016

An Christi Himmelfahrt 2016 stand für die Mitglieder der Pionierkameradschaft Ingolstadt ein ganz besonderer Tagesausflug an: die Reise führte nach Garmisch-Partenkirchen zum Internationalen Militärmusikfestival; neuerdings heißen Militärmusikfestivals „Tattoo“, hergeleitet aus dem Englischen tattoo, was Zapfenstreich heißt.

Neben 28 Angehörigen der Pionierkameradschaft waren auch Mitglieder der Reservistenkameradschaft Ingolstadt, der Marinekameradschaft Ingolstadt und des Veteranen- und Soldatenvereins Großmehring dabei.

Bei herrlichem Frühjahrswetter begaben sich alle gut gelaunt und erwartungsvoll auf die gut dreistündige Busfahrt (inklusive des obligatorischen Staus am Autobahnende der A95 bei Eschenlohe). Nach der Ankunft in Garmisch wurde sich zunächst einmal bei Kaffee und Kuchen gestärkt. Dann stand auch schon die Gästeführerin bereit, die in einer zweistündigen Führung durch die beiden Ortsteile Garmisch und Partenkirchen viele interessante Informationen zur Geschichte des Marktes, zum kulturellen Leben und zu Geschichten des Zusammenlebens geben konnte. Imposant und beindruckend war neben den vielen Malereien an den Fassaden der Häuser immer wieder der Blick auf die noch schneebedeckten Berge mit dem Frühlingsgrün im Tal und dem strahlend blauen Himmel darüber. Typisch bayerische Postkartenmotive eben.

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