Die Pionierkameradschaft Ingolstadt hatte eingeladen und viele Ehemalige kamen.

Am 16. Juli fand das 4. Treffen der ehemaligen Angehörigen der Ingolstädter Pionierverbände und – einheiten in den Räumen des Kasinos der Pionierkaserne auf der Schanz statt. Gekommen sind nicht nur ca. 40 Mitglieder der Pionierkameradschaft sondern auch über 90 Ehemalige aus den aufgelösten sowie aus den derzeit in der Pionierkaserne stationierten Truppenteilen.

Zu Beginn des Treffens gestaltete der katholische Standortpfarrer Dr. Pedro Stanko einen ökumenischen Gottesdienst, an dem neben dem Präsidenten des BDPi bereits zahlreiche Gäste teilnahmen.

Als besonderen Gast begrüßte der Vorsitzende der Kameradschaft, OTL a.D. Peter Metzger den Kommandeur des Ausbildungszentrums Pioniere und General der Pioniertruppe, Herrn Brigadegeneral Lutz Niemann mit seiner Gattin. Dieser ließ es sich nicht nehmen, so seine Wertschätzung der ehemaligen Pioniere deutlich zu machen.

Der Vorsitzende der Pionierkameradschaft konnte stellvertretend zahlreiche ehemalige Kommandeure, Kompaniechefs und Kompaniefeldwebel der Ingolstädter Verbände und Einheiten willkommen heißen.
Der Vorsitzende machte in seiner Begrüßung deutlich, dass dieses Treffen ganz im Sinne der Ziele der Kameradschaft auch in Zukunft fortgeführt werden wird: zum Einen die Geschichte und die Tradition aufgelöster Pionierverbände/-einheiten des StO Ingolstadt zu pflegen, zum Anderen den Zusammenhalt der aktiven Pioniere am StO mit den ehemaligen Pionieren zu fördern; mit anderen Worten: Kameradschaft zu leben.

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Gemütliches Beisammensein

Das Team des Kasinos hatte inzwischen das Grillbuffet vorbereitet und so ging man mit großem Appetit an das Mittagessen.
Für den Nachmittag wurden für Interessierte 3 Programmpunkte angeboten:

Oberstabsfeldwebel a.D. Torsten Hoffmann erläuterte in einem Kurzvortrag, welche Dienststellen heute in der 2009 nach einer Grundsanierung erneut bezogenen Pionierkaserne stationiert sind.

Stabsfeldwebel Richard Lankes führte durch die Infrastruktur der Kaserne und konnte zeigen, dass in Ingolstadt eine der modernsten Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr beheimatet ist.

Oberstleutnant a.D. Udo Nagels führte durch die Räume der Pionierlehrsammlung, in denen eindrucksvoll die Geschichte der Pioniertruppe dargestellt ist.

Die Damen der Pionierkameradschaft hatten im Vorfeld fleißig Kuchen gebacken und diesen gespendet. So klang dieses Ehemaligentreffen bei Kaffee und Kuchen und angeregten Gesprächen aus.
Die Vorstandschaft der Pionierkameradschaft bedankt sich bei allen Gästen für die Teilnahme.
Wir hoffen auf eine wiederrum zahlreiche Teilnahme, vielleicht sogar in noch größerer Anzahl beim 5. Treffen der ehemaligen Angehörigen der Ingolstädter Pionierverbände und – einheiten im Jahr 2018.
Autor: Peter Metzger
Fotos: Walter Tauschek

TattooPionierkameradschaft Ingolstadt beim GaPa-Tattoo 2016

An Christi Himmelfahrt 2016 stand für die Mitglieder der Pionierkameradschaft Ingolstadt ein ganz besonderer Tagesausflug an: die Reise führte nach Garmisch-Partenkirchen zum Internationalen Militärmusikfestival; neuerdings heißen Militärmusikfestivals „Tattoo“, hergeleitet aus dem Englischen tattoo, was Zapfenstreich heißt.

Neben 28 Angehörigen der Pionierkameradschaft waren auch Mitglieder der Reservistenkameradschaft Ingolstadt, der Marinekameradschaft Ingolstadt und des Veteranen- und Soldatenvereins Großmehring dabei.

Bei herrlichem Frühjahrswetter begaben sich alle gut gelaunt und erwartungsvoll auf die gut dreistündige Busfahrt (inklusive des obligatorischen Staus am Autobahnende der A95 bei Eschenlohe). Nach der Ankunft in Garmisch wurde sich zunächst einmal bei Kaffee und Kuchen gestärkt. Dann stand auch schon die Gästeführerin bereit, die in einer zweistündigen Führung durch die beiden Ortsteile Garmisch und Partenkirchen viele interessante Informationen zur Geschichte des Marktes, zum kulturellen Leben und zu Geschichten des Zusammenlebens geben konnte. Imposant und beindruckend war neben den vielen Malereien an den Fassaden der Häuser immer wieder der Blick auf die noch schneebedeckten Berge mit dem Frühlingsgrün im Tal und dem strahlend blauen Himmel darüber. Typisch bayerische Postkartenmotive eben.

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