PiUstg bei Bergung von Kriegstoten (1.WK) am Mont Cornillet

Liebe Leser,
unseren Vorsitzenden, Oberst a.D. Lindner erreichte folgende Anfrage (siehe unten).
Wir denken, dass es wert ist die Bitte an dieser Stelle zu veröffentlichen. Gibt es möglicherweise Ehemalige unter uns, die Herrn Dr. Michel weiter helfen können?




Links zur Information
VDK: Spektakulärer Fund am Winterberg-Tunnel
VDK: Munitionsfund stoppt Winterberg-Sondierung
SÜDKURIER: Wie geht es weiter mit dem Winterbergtunnel?
SÜDKURIER: Hunderte tote Soldaten aus Südbaden liegen seit 100 Jahren in einem Stollen in Frankreich


Update (OTL a.D. op de Hipt) vom 22.06.2021:
Dank eines Hinweises von Herrn Oberstleutnant a.D. Klaus op de Hipt konnte die Unterstützung bei der Bergung am Mont Cornillet dem schweren Pionierlehrbataillon 210 zugeordnet werden.
Auszug aus der Chronik des Btl
Auszug aus dem Buch Pioniere der Bundeswehr 1955-1985
.
Update (Herr Dr. Michel) vom 21.06.2021:
„… Wie ich gestern noch ermitteln konnte, handelte es sich damals um Angehörige des Pionierlehr- und Versuchsregiments 87, stationiert in der damaligen Funkkaserne in München. Kommandeure: Oberst Hartmann, dann Oberst Thießen. Sie dürften mittlerweile sicher verstorben sein, aber vielleicht finden sich damals untergeordnete Dienstgrade, die mir etwas berichten können. …“

Text der Anfrage vom 15.06.2021:
„…
Sehr geehrter Oberst Lindner,
Ich möchte mich als Redakteur des SÜDKURIER wegen eines besonderen Einsatzes von Bundeswehr-Pionieren in Frankreich im Jahr 1974 an Sie wenden.
Wie mir bekannt ist, waren an der Bergung von mehr als 300 gefallenen Angehörigen des Württembergischen Infanterieregiments 476 aus den Stollen am Mont Cornillet in Ostfrankreich Pioniere der Bundeswehr führend beteiligt.
Mein Vorhaben ist, einen der ehemaligen Soldaten ausfindig zu machen, um mich mit ihm über seine Erfahrungen und Eindrücke bei der Bergung zu unterhalten. Ich würde mich freuen, wenn Ihre Vereinigung dabei helfen könnte, einen ehemaligen Pionier zu finden – am besten jemanden aus dem süddeutschen Raum.

Zum Hintergrund: Mehr als 200 Soldaten des Badischen Reserve-Infanterieregiments 111 (Konstanz) ereilte im Mai 1917 das gleiche Schicksal wie die Kameraden kurz darauf am Mont Cornillet. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat im kürzlich einen Versuch unternommen, die Toten aus dem Stollen zu bergen, wobei auch Kampfmittelräumer der Bundeswehr beteiligt waren.

Der SÜDKURIER verfolgt das Thema intensiv und hat bereits mehrfach berichtet.

Mit besten Grüßen vom Bodensee,
A.Michel
…“

Dr. Alexander Michel
SÜDKURIER GmbH, Medienhaus
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