Willkommen beim BDPi e.V.! Wir sind ein Bund, in dem alle Pioniere - aktiv, ehemalig oder der Reserve - der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche sowie Pionierkameradschaften auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen sind. Diese Seite ist eine private Initiative und keine offizielle Seite der Bundeswehr oder einzelner Truppenteile.

unter diesem Titel erschien jüngst in der aktuellen Ausgabe des Magazins ‚Die Bundeswehr‘ des Deutschen Bundeswehr Verbandes  ein Beitrag der 6.Staffel des Objektschutzregiment der Luftwaffe ‚Friesland‘.
In diesem sehr lesenswerten Beitrag stellen sich die Luftwaffenpioniere des Regiments mit ihren vielfältigen, anspruchsvollen Aufgaben vor.

An dieser Stelle vielen Dank an den Chef der 6./Staffel Herrn Major Hartwig, uns den Beitrag zur Veröffentlichung auf unserer Webseite zur Verfügung zu stellen.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir den Beitrag im PDF Format bereitgestellt (so, wie er auch in der Verbandszeitschrift des DBwV erschienen ist)

Text und Bildrechte:
@ 6./Objektschutzregiment der Luftwaffe ‚Friesland‘

 

„Anker Wirf!“
Jürgen Falkenroth

(Webmaster BDPi)

Bedingt durch die Corona-Krise finden auch heuer, wie schon fast im gesamten letzten Jahr, keine Veranstaltungen der Pionierverbände im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit statt. So entfallen Tage der Offenen Tür, Standorttage oder ähnliche Veranstaltungen, auf denen der BDPi sich mit seinem Werbeteam beteiligen und präsentieren konnte.

Damit haben wir aber auch Zeit gewonnen, einen neuen Beirat Werbung zu suchen, da unser bisheriger Beirat OTL a.D. Uli Delius das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgibt und Kamerad SFw a.D. Gerhard „Ede“ Wolf als sein Vorgänger kürzer treten wird.

Wer also gerne durch die Republik reist und dabei die Gelegenheit nutzen möchte, diverse Pionierstandorte kennenzulernen und unseren BDPi bei diesen Veranstaltungen bekannt zu machen, wäre als Nachfolger*in genau richtig.

Nachfolgend ein Überblick über die Aufgaben des „Beirats Werbung“.

Es wäre schön, wenn sich jemand dieser Aufgabe widmen würde.

 

 

Daher hier in bewährter militärischer Knappheit die Aufgabenbeschreibung:

Aufgabenbeschreibung Beirat Werbung:
1. plant, koordiniert und organisiert den Werbeeinsatz des BDPi und die damit verbundenen Aufgaben,
im Besonderen den Einsatz des Werbezeltes und den damit verbundenen Personaleinsatz, in Absprache mit dem Vorstand.

2. ist außerhalb der Einsätze verantwortlich:
+  für die Einlagerung und Pflege des Werbezeltes in Holzminden *
+  für die Bereitstellung und Verpackung des Werbematerials * und
+  für den Transport des Werbezeltes und Werbematerials zum Einsatzort durch das PzPiBtl 1 *

*derzeit mit Unterstützung durch die Pionierkameradschaft Holzminden

3. ist verantwortlich für die Bereitstellung von Werbematerial und Werbeartikeln
+  Material des BDPi, Magazin Pioniere, Buch Pioniere, u.a.,
+  weiteres Material, Standortbroschüren, Bundeswehrbroschüren, u.a.
+  beschafft (nach Genehmigung durch Vorstand) weitere Werbeartikel,

4. führt die Absprachen mit den PiTrTle (Repräsentanten des BDPi am StO)
bezüglich des Einsatzes des Werbezeltes (Anforderung durch die PiTrTle).

5. betreibt das Werbezelt mit dem eingeteilten Personal.

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Was bieten wir für unseren Beirat Werbung?

— In der Regel wird angemessene Truppenunterkunft angestrebt.
— Ist dies nicht möglich, so werden die anfallenden Unterbringungskosten (z.B. Hotel) erstattet.
— ein Tagegeld in Höhe von 40,- Euro.
— erforderliche Fahrtkosten werden mit 0,30 EURO / je Kilometer erstattet.

 

InfoStand des BDPi e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Presse- und Informationszentrum des Heeres informiert

Hier ist der neueste Newsletter
mit Links, aktuellen Berichten und Informationen über das Deutsche Heer
als Download:

01.04.21
Newsletter KdoH 172021


08.01.2021
Newsletter KdoH 4/2020

11.Aug.2020
Newsletter KdoH 3/2020

20.Feb.2020:
Newsletter KdoH 1/2020


10.Dez.2019:
Newsletter KdoH 7/2019

03. Okt 2019:
Newsletter KdoH 5/2019
Newsletter KdoH 6/2019  (mit einem Artikel über die Amphibe M3 des PzPiBtl 130)

04. Mai 2019:
Newsletter KdoH 3/2019

07. März 2019:
Newsletter KdoH 2/2019

07. Feb 2019:
Newsletter KdoH 1/2019


19.Dez 2018:
Die Newsletter 8/2018, 9/2018 und 10/2018:
Newsletter Kdo H 8/2018
Newsletter Kdo H 9/2018
Newsletter Kdo H 10/2018


12.Sep 2018:
Die Newsletter 6/2018 und 7/2018 des Kdo H

Newsletter Kdo H 7/2018
(mit einem Link zum Einsatz Havelburger Pioniere bei der Waldbrandbekämpfung)

Newsletter Kdo H 6/2018


24.Mai 2018:
Der Newsletter 4/2018 des Kdo H: Newsletter Kdo H 04/2018

aus Pioniersicht diesmal dabei:
ein Bericht vom Girl’s Day beim Gebirgspionierbataillon 8 in Ingolstadt


03.Mai 2018:
Der Newsletter 3/2018 des Kdo H: Newsletter Kdo H 03/2018


Newsletter Kdo H_2_2018

dabei auch der Besuch des Inspekteur Heer beim Ausbildungszentrum Pioniere:


Newsletter Kdo H_ 1_2018


Newsletter Kdo H_ 9_2017

dabei auch:

British Army und Bundeswehr schlagen Schwimmbrücke über die Elbe (LINK)

weiterlesen

Einige werden es schon gehört haben, viele vielleicht noch nicht.
Das Heer wird vielen seiner Ausbildungseinrichtungen den ursprünglichen Namen zurückgeben.
Wissenswertes hierzu ist auf der offiziellen Seite der Bundeswehr zu lesen.

Zitat der Webseite der Bundeswehr:

….„Die Umbenennungen wirken im Sinne des Traditionserlasses identitätsstiftend und stärken die Bindung an die
Truppengattungen des Heeres“, so Generalleutnant Stephan Thomas….

 

„Anker Wirf!“

Text: Webmaster BDPi e.V.

Portrait eines Reservisten

Stabsfeldwebel der Reserve Matthias Bös, 51 Jahre alt, verheiratet, ist seit 2016 beim nichtaktiven Pionierbataillon 905 in Ingolstadt beordert. Zuvor als Forstwirt ausgebildet ist SF Bös 1990 beim Pionierbataillon 10 in Ingolstadt eingezogen und zum Pioniermaschineneinsatzunteroffizier ausgebildet worden. In seiner 12-jährigen Dienstzeit als Zeitsoldat ist er als Brückenmaterialeinsatzfeldwebel und stellvertretender Zugführer eingesetzt gewesen. Seinen ersten Einsatz leistete er 1999 in Bosnien Herzegowina als Feldlagerbetriebszugführer. 2013 folgte sein zweiter Einsatz in Afghanistan als stellvertretender Pioniermaschinenzugführer. Die gute Zusammenarbeit der verschieden Nationen auf Ebene der Feldwebeldienstgrade ist ihm dabei sehr positiv in Erinnerung geblieben. Nach seiner aktiven Dienstzeit kehrte SF Bös dann zur Forstwirtschaft in seinen Zivilberuf zurück.

Doch ganz an den Nagel hängen wollte er seine Uniform dann doch nicht. So kehrte er 2003 als Reservist, beordert beim Schwimmbrückenbataillon 270 in Münchsmünster, zur Pioniertruppe zurück. Nach dessen Auflösung unterstützte er viele Jahre regelmäßig als Ausbildungs- und Hörsaalfeldwebel an der Pionierschule.

SF Bös bildet als Sprengberechtigter der Bundeswehr junge Pioniere im Sprengdienst aus.

In seiner liebgewonnenen militärischen Heimat, dem Pionierbataillon 905, leistet er seit etwa vier Jahren regelmäßig über mehrere Monate hinweg seinen Reservedienst. Dabei bildet er sich im Rahmen von hochwertigen Lehrgängen nicht nur selber stets weiter fort, sondern unterstützt insbesondere bei der Dienstpostenausbildung SGA Pioniere sowie der Sturmbootausbildung und Motorkettensägenausbildung als Ausbilder und Ausbildungsleiter. Die jungen Soldatinnen und Soldaten – dabei nicht ausschließlich Reservisten, sondern auch Aktive – profitieren dabei insbesondere von dem großen Erfahrungsschatz des altgedienten Pioniers.

 

SF Bös ist Soldat aus Leidenschaft. Das merkt man ihm im Gespräch deutlich an. Er schätzt den kameradschaftlichen Umgang – insbesondere innerhalb der Reserve, in der man als Soldat gemeinsam alt wird. „Die vielen Gespräche mit den deutlich jüngeren Kameradinnen und Kameraden hält einen dabei stets frisch und es ist eine große Freude zu sehen, dass man ihnen mit seiner Ausbildung zum Pionier einen kleinen, persönlichen Stempel mitgeben kann. Natürlich mit schwarzer Tinte.“ – so der Stabsfeldwebel.

 

 

Bild und Text: Hauptmann d. R. Marco Dittmer

BOGEN, Februar 2021: Sie Sprengen, sie Sperren und sie überwinden Gewässer. Die Pioniere des Deutschen Heeres bilden ein sehr breites Fähigkeits- und Aufgabenspektrum zur Unterstützung der Kampftruppe ab.
In Bogen erlangen aktuell Soldaten des nichtaktiven Pionierbataillon 905, sowie einige aktive Kameraden des Gebirgspionierbataillon 8 aus Ingolstadt und dem Panzerpionierbataillon 701 aus Gera die grundlegenden Befähigungen des Pionierwesens. „Leitender, hier Sicherheitsoffizier kommen!“ Der Spieß, Stabsfeldwebel Massimo, steht außerhalb des Gefahrenbereichs und hat die Verpflegung für die Kameradinnen und Kameraden dabei.
Eine kleine Pause und eine heiße Suppe müssen reichen, um der eisigen Kälte und dem schneidenden Wind zu trotzen.
Drei kurze, laute Töne schallen den Hang hinab. Sprengsignal 3 wurde gegeben und es herrscht nun Sicherheit. „Heute können die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer im scharfen Sprengdurchgang das gelernte Wissen in die Praxis umsetzen.“, so der Leitende des Sprengens Leutnant Hinderberger. „Insgesamt wird es über 120-mal detonieren – TNT und PETN werden zur
Umsetzung gebracht“, berichtet der junge Offizier.
Es ist das erste Gewöhnungssprengen, dass er leiten darf. Auf allen Ebenen wird also gelernt und der Erfahrungsschatz erweitert. Bis in die Nacht hinein hallt immer wieder ein Detonationsknall durch den Bayerischen Wald. Dazwischen ist es sehr still. So still, dass die Stimmen der Soldatinnen und Soldaten von einem Bunker zum anderen wahrzunehmen sind.
Sichtlich erschöpft ist der erfahrene Stabsfeldwebel Bös. Ein Soldat des alten Schlages. Den ganzen Tag hat er zusammen mit den sichtlich angespannten und nervösen, angehenden Pionieren in der Sprenggrube verbracht. Unter der strengen Aufsicht bringen die lernenden Soldatinnen und Soldaten die Sprengladung an und zünden diese. „Wer ein Pionier sein will, muss sich an den nahen Detonationsknall und die Druckwelle erst einmal gewöhnen.
Da zittern beim ersten Mal ganz schön die Hände beim Fertigstellen der Ladung.“, so der Stabsfeldwebel, während der nächste Knall den Bunker zum Beben bringt.

Eine Lehrgangsteilnehmerin meldet sich zum Sprengen. Ladung und Zündung getrennt voneinander.

Der Sprengberechtigte weist den Lehrgangsteilnehmer in die Handhabung der Leitfeuerzündung ein. Es wird ein 100g Sprengkörper (TNT) gezündet.

Auch bei Dunkelheit und eingeschränkter Sicht müssen alle Handgriffe sitzen

Herstellen einer Leitfeuerzündung mit Sprengschnurerweiterung. Ein Soldat befestigt die Sprengkapsel an der Sprengschnur.

 

Überwinden von Gewässern. Die Donau ist für die Pioniere kein Hindernis.
Ein neuer Tag an einem anderen Ort. Tauwasser hat die Pegel der Donau bis auf Warnstufe 3 ansteigen lassen. Selbst im sonst ruhig liegenden Seitenarm am Pionierwasserplatz herrscht nun eine moderate Strömung. Bauholz und Sturmboote stehen bereit.
Doch bevor es auf das Wasser geht, müssen Knoten und Bunde, sowie Arbeiten mit dem Holz gelernt werden. „Aufgewachsen auf dem Wasser“ führt Stabsfeldwebel Kurrat die Ausbildung durch. Kurz und prägnant sind seine Befehle. Ein sehr positives Resümee kann er dabei ziehen: „…Die Soldatinnen und Soldaten sind hochmotiviert und voll bei der Sache. Man merkt ihnen an, dass es Spaß macht…“ und, das trotz eisiger Temperaturen bei deutlich unter null Grad Celsius.
Es wird verzurrt, geknotet und Sturmboote zu Wasser gelassen. Stangenflöße, Schlauchbootfähren und andere Mittel zur Gewässerüberwindung werden hergestellt. „…Obacht, dass keiner ins Wasser fällt!…“  – der Kompaniechef Hauptmann Monnier macht sich vor Ort ein Bild von der Ausbildung.
„Ich bin wirklich stolz darauf, was hier alles auf die Beine gestellt wird. Die Ausbilder – außerhalb der Reservedienstleistung in den verschiedensten zivilen Berufen tätig – sind sehr gut vorbereitet und lassen viele Erfahrungen aus der eigenen aktiven Dienstzeit in die Ausbildung mit einfließen.“

„Vertrauen in das eigene Werk gewinnen“ – die
Soldatinnen und Soldaten auf der Donau.

Der erfahrene Stabsunteroffizier Bayer bringt den
Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern den Bau eines Stangenfloßes bei.

 

Mit der Schlauchbootfähre auf der Donau

Die Hälfte ist geschafft. In den ersten beiden Februarwochen wurde gesprengt, mit Stacheldraht und Holz gesperrt, die Donau auf verschiedenste Arten überwunden und Grundzüge der Inneren Führung im Unterricht vermittelt. Doch die nächsten beiden Wochen werden den wissbegierigen Soldatinnen und Soldaten noch einmal alles abverlangen. Ausbildung von früh bis spät. Jetzt jedoch bei deutlich milderen Temperaturen.

Weitere Informationen zum Pionierbataillon 905 finden sie auch auf der Webseite des Fördervereins des PiBtl 905 e. V.

Pionierbataillon 905

 

Text und Bilder:
Hptm Marco Dittmer

 

 

 

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des BDPi!

Ich hoffe, Sie sind alle gut in das neue Jahr gekommen und bis dato von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Pandemie verschont geblieben. Denjenigen, die von Corona getroffen wurden, wünsche ich im Namen der gesamten Vorstandschaft baldige und vollständige Genesung.
Hatten wir Mitte letzten Jahres noch die Hoffnung, das Thema werde sich bis Jahresende erledigt haben, so müssen wir leider feststellen, dass dem nicht so ist und wir weiterhin mit den Einschränkungen im täglichen Leben zurechtkommen müssen.
So steht zu befürchten, dass wir auch dieses Jahr seitens des BDPi unsere Veranstaltungen nicht in der Art und Weise durchführen können, wie Sie das in den letzten Jahren gewohnt waren.
Wir, vonseiten des Vorstands stellen Überlegungen an, ob wann und wie wir unsere jährlichen Veranstaltungen organisieren können.

Zum einen ist da die Mitgliederversammlung, die wir traditionell im Juni in Verbindung mit dem Tag der Pioniere am Ausbildungszentrum in Ingolstadt durchführen. Derzeit prüfen wir, ob wir aus Sicherheitsgründen – ein großer Teil der Teilnehmer zählt zur Risikogruppe – den diesjährigen Termin in den Herbst schieben, in der Hoffnung, dass sich die Situation bis dahin entspannt hat. Auch eine Verschiebung in das Jahr 2022 wäre denkbar, sollte es erforderlich sein. Rechtlich würde dem nichts entgegenstehen, auch wenn heuer eigentlich Neuwahlen anstehen würden.

Auch die Durchführung unseres jährlichen Regionaltreffens wird derzeit von uns geprüft. Nach wie vor wollen wir es in Verbindung mit dem Havelbiwak beim PzPiBtl 803 in Havelberg durchführen, aber eine Entscheidung, ob dieses heuer zum geplanten Termin im Sommer stattfindet, ist noch nicht gefallen. Auch hier gilt es die Risiken genau abzuwägen.

In jedem Fall werden wir Sie über die Termine informieren, sobald wir Klarheit haben, wann, wo und unter welchen Voraussetzungen Veranstaltungen stattfinden können.

Bis dahin bleiben Sie gesund.  

Mit besten Grüßen

Ihr 

Max Lindner
Oberst a.D.

Die Panzerpionierkompanie 550 aus Stetten am kalten Markt führte vom 06.07.2020 bis 17.07.2020 einen Truppenübungsplatzaufenhalt an den Standorten Münchsmünster und Ingolstadt durch. Die COVID-19 Pandemie beeinflusste maßgeblich die Planung und Durchführung und machte dem alljährlichen Übungsplatzaufenthalt fast einen Strich durch die Rechnung. Nur durch strenge Auflagen und die nötige Einsatzbereitschaft konnte der traditionelle Aufenthalt gewährleistet werden.

Dafür wurde kurzerhand unter anderem die Sporthalle in Ingolstadt zur Unterkunft, für die Soldaten der Dienst-postenausbildung in Beschlag genommen. Jeder Soldat hatte dank einiger Bauzäune und über 300 Bettlaken seinen persönlichen Bereich. Somit konnte die „Kohortisierung“ der einzelnen Ausbildungen sichergestellt werden.

 

 

 

Die Übungs- und Ausbildungsphasen beinhalteten im Einzelnen das Transportpanzer-Schwimmen, die S-Boot Ausbildung, die InÜbungsHaltung in der Elektro-, Holz-, Beton- und Metallwerkstatt, die Gefechtsstandausbildung, und die Dienstpostenausbildung, bei der am Ende der Erwerb der Pionier-ATN stand.

Beim Transportpanzer-Schwimmen wurde in diesem Jahr die Bergung unter Zuhilfenahme von S-Booten ausprobiert. So konnte zudem die Ausbildung der S-Boot Bediener mit dem Transportpanzer-Schwimmen in Einklang gebracht werden. Natürlich lief, durch die in die Jahre gekommenen Transportpanzer Fuchs, nicht immer alles reibungslos, sodass auch die behelfsmäßige Instandsetzung ihren Anteil einbringen konnte und musste.

 

In den Werkstätten wurde von früh morgens bis in die späten Abendstunden geschreinert, geschweißt, gelötet und betoniert. Trotz der „Coronabedingten“ geringen Stärke von maximal 4 Soldaten je Werkstatt, wurden durch Schweiß und Blut viele Projekte in die Tat umgesetzt. Neben der im Fokus stehenden InÜbHaltung der Berufe, sitzt es sich auf eigens geschreinerten Bänken einfach besser.

Die Gefechtsstandausbildung umfasste den Auf- und Abbau, die Inbetriebnahme, das gefechtsmäßige Verlegen und die Inbetriebnahme. Durch die Möglichkeit der Verlegung von dem ÜbPl Zuchering auf den ÜbPl Hepberg und den Wasserplatz in Ingolstadt, konnte durch die taktische Lage ein realistisches Lagebild geschaffen werden. Dem Gefechtsstandführer stand zudem ein Sicherungszug zur Verfügung, der den Auf- und Abbau sicherte.

Der zweite Panzerpionierzug der Panzerpionierkompanie 550 nutzte den Übungsplatzaufenthalt, um die Dienstpostenausbildung für die neu zu versetzten Soldaten sicherzustellen. Vom PiGerSatz 2, der Paddelschule, bis hin zum Bau von behelfsmäßigen Übersetzmitteln wurde den Soldaten alles Notwendige für das Pionierhandwerk an die Hand gegeben.

Trotz der Auflagen und den Herausforderungen in Planung und Koordinierung durch die Corona-Pandemie, konnten auf dem Übungsplatz die Ausbildungsziele erreicht werden. So verbleibt die 550, ganz nach dem Motto der Kompanie „Einer für Alle – Alle für Einen“!

 

Anker wirf!

Text und Bilder:
Pascal Preitauer
PzPiKp550

Liebe Mitglieder und Freunde des BDPi !

Vorneweg hoffe ich, dass Sie alle gesund durch diese schwierige Zeit gekommen sind und es Ihnen soweit gut geht. Leider ziehen sich diese durch das Coronavirus bedingten Einschränkungen länger hin als wir alle das gehofft und erwartet haben, aber die Gesundheit steht an oberster Stelle. Ich möchte Sie heute über einige Entscheidungen informieren, die wir als Vorstand des BDPi angesichts der derzeitigen Rahmenlage getroffen haben.

1. Mit Datum 22.Mai 2020 haben wir Sie auf unserer Homepage über die Verschiebung unserer diesjährigen Mitgliederversammlung auf den 27./28. Oktober informiert. Aufgrund der derzeitigen Situation, der nicht vorhersehbaren Entwicklung in den kommenden Monaten, der infrastrukturellen Gegebenheiten am AusbZPi und angesichts der Tatsache, dass die allermeisten unserer regelmäßigen Teilnehmer an der MV zur sog. „Risikogruppe“ gehören, hat der Vorstand nach längerer Diskussion einstimmig beschlossen, die diesjährige Mitgliederversammlung abzusagen, zumal für dieses Jahr auch keine Wahlen anstehen.
Die Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfbericht werden auf die MV 2021 geschoben.
Wir hoffen auf Ihre Akzeptanz für diese Entscheidung.

2. Um die Kontinuität und die Transparenz der Vereinsarbeit sicherzustellen, findet vom 28.-29. Oktober 2020 eine erweiterte Vorstandsitzung statt. Über deren Ergebnisse werden wir Sie ausführlich informieren.

3. Das jährliche Vergleichsschießen um den Wanderpreis des BDPi wird heuer nicht stattfinden, der Preis verbleibt bis zum nächsten Vergleichsschießen 2021 beim derzeitigen Preisträger.

4. Die Verleihung der Bestpreise des BDPi für herausragende Lehrgangsergebnisse werden wir weiterhin unter Beachtung der entsprechenden Bestimmungen durchführen.

Damit wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

mit kameradschaftlichen Grüßen und „Anker wirf“

Max Lindner
Oberst a.D.
Vorsitzender BDPi e.V.

Liebe Mitglieder und alle, die unsere Webseite besuchen !
Der BDPi beteiligt sich an dem Aufruf der DKMS sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen,
um Andreas aus Holenberg und anderen betroffenen Menschen zu helfen !
Wir freuen uns, wenn Sie diese Nachricht teilen und weiterleiten…

Flyer DKMS „Andreas“

Pressemitteilung

 Gemeinsam für Andreas!

Auch in der Coronakrise benötigen Blutkrebspatienten auf der ganzen Welt weiterhin dringend unsere Hilfe


Köln/Holenberg, 13.07.2020
– Der 51-jährige Andreas aus Holenberg hat Blutkrebs. Er benötigt dringend eine Stammzellspende, um zu überleben. Da die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ bislang erfolglos ist, setzen Andreas Familie und Freunde alle Hebel in Bewegung, um zu helfen. Gemeinsam mit der DKMS

organisieren sie eine Online-Registrierungsaktion. Wer helfen möchte, gesund und zwischen
17 und 55 Jahren alt ist, kann sich über
https://www.dkms.de/andreas ein Registrierungsset nach Hause bestellen und so vielleicht zum Lebensretter werden.

 Die Blutkrebserkrankung stellt das Leben des 51-jährigen Andreas und das seiner ganzen Familie völlig auf den Kopf! Der leidenschaftliche Fußballer des VfB Negeborn hat erst vor kurzem mit der Sanierung eines neuen Hauses begonnen, das die Familie bald beziehen will. Durch die schockierende Diagnose ist plötzlich alles anders, er kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um die Suche nach einem „genetischen Zwilling“ für Andreas und andere Patienten zu unterstützen, rufen Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzielle Stammzellspender zu registrieren. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-COV-2 und der dadurch ausgelösten Atemwegserkrankung Covid-19 findet die Registrierungsaktion nicht wie üblich an einem zentralen Veranstaltungsort statt, sondern erfolgt – zum Schutz der Bevölkerung – ausschließlich online. „Wir sind froh, dass wir über diesen Weg auch in dieser besonderen Situation zur Registrierung aufrufen können“, so Andreas Schwester, Stephanie Lückert. „Denn trotz der Pandemie sind ja auch weiterhin viele Patienten auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich registrieren lassen!“

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Andreas und anderen Patienten helfen und sich mit wenigen Klicks über https://www.dkms.de/andreas die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung. Wir hoffen, dass wir mit unserem Online-Aufruf eine Welle der Hilfsbereitschaft auslösen. Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto größer sind die Überlebenschancen für meinen Bruder und andere Patienten weltweit. Denn nur wer registriert ist, kann auch als Lebensretter gefunden werden“, weiß Stephanie Lückert.

 Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.

Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen.

 

DKMS-Spendenkonto

IBAN: DE64 6415 0020 0000 2555 56

 

 

Über die DKMS

Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Unser Ziel ist es, so vielen Patienten wie möglich eine zweite Lebenschance zu ermöglichen. Dabei sind wir weltweit führend in der Versorgung von Patienten mit lebensrettenden Stammzelltransplantaten. Die DKMS ist außer in Deutschland in den USA, Polen, UK, Chile, Indien und Südafrika aktiv. Gemeinsam haben wir über 10 Millionen Lebensspender registriert. Darüber hinaus betreibt die DKMS wissenschaftliche Forschung und setzt in ihrem Labor, dem DKMS Life Science Lab, Maßstäbe bei der Typisierung neuer Stammzellspender.

 

Hintergründe, Bildmaterialien und viele weitere Geschichten für Ihre Berichterstattung finden Sie in unserem DKMS Media Center unter mediacenter.dkms.de.

Weitere Einblicke in die Arbeit der DKMS und den Kampf gegen Blutkrebs gibt es auf unserem Corporate Blog
dkms-insights.de.

 

Zur Registrierung als Stammzellspender besuchen Sie bitte unsere Webseite dkms.de.

Quelle:
DKMS Gemeinnützige GmbH