Willkommen beim BDPi e.V.! Wir sind ein Bund, in dem alle Pioniere - aktiv, ehemalig oder der Reserve - der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche sowie Pionierkameradschaften auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen sind. Diese Seite ist eine private Initiative und keine offizielle Seite der Bundeswehr oder einzelner Truppenteile.

Ausstellung verlängert bis zum 15. Oktober 2017

 

https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/ausstellungen/ab-morgen-kameraden-armee-der-einheit/

Beim Militär gibt es für fast alles eine Vorschrift – doch was passiert, wenn eine Armee ehemals gegnerische Streitkräfte zusammenführen soll? Die deutsche Wiedervereinigung löst 1989/90 diesen historisch einmaligen Vorgang aus. Gemäß dem Zwei-plus-Vier-Vertrag bleibt die Bundesrepublik Mitglied der NATO. Die DDR muss ihre Streitkraft, die Nationale Volksarmee (NVA), auflösen. Die Bundeswehr nimmt rund 11.000 Soldaten und Offiziere der DDR auf.

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Während des Kalten Kriegs stehen sich die hochgerüsteten deutschen Streitkräfte noch feindlich gegenüber. In unserer Ausstellung erfahren Sie, welchen Stellenwert das Militär in den beiden deutschen Staaten besitzt und welche Rolle die NVA beim Untergang des SED-Regimes spielt.


Seit der Wiedervereinigung steht die „Armee der Einheit“ vor neuen Herausforderungen. Unsere Ausstellung ruft die emotional geführte Debatte um den Einsatz im Kosovo 1999 in Erinnerung und veranschaulicht, in welchen Regionen der Welt die Bundeswehr mittlerweile stationiert war und ist.
Persönliche Eindrücke und Objekte von Zeitzeugen verdeutlichen, wie die Zusammenführung zweier ehemals verfeindeter Armeen gelingt. Warum entscheiden sich Soldatinnen und Soldaten aus Ostdeutschland dazu, sich dem ehemaligen „Klassenfeind“ anzuschließen? Wie werden Feindbilder und Vorbehalte überwunden? Und wie blicken die Deutschen auf die neue Rolle der „Armee der Einheit“?

 

 Bund Deutscher Pioniere e.V.

 

In eigener Sache:

Gesucht wird ein Nachfolger für den Medienbeauftragten
des Bund Deutscher Pioniere e.V.

Die Medienarbeit umfasst insbesondere:

Das Vorbereiten des Anteils BDPi unseres Magazins Pioniere (zweimal jährlich)

  • Sammeln und Koordinieren der Beiträge
  • Abstimmen mit dem Redaktionsteam für die Beiträge der aktiven Pioniertruppe im AusbZPi, Ingolstadt
  • Abstimmen der Beiträge mit dem Heft „BDPi – Info“ (einmal jährlich)

Weitere Tätigkeitsfelder:

  • Koordinieren und Aktualisieren der Website www.bdpi.org mit dem Webmaster
  • Zuarbeit bei der Erstellung von Werbematerial
  • Zuarbeit für Standard-Vorträge BDPi

Es ist eine sehr interessante Tätigkeit,
die das Zusammenwirken
mit vielen Menschen in einem umfangreichen Netzwerk umfasst:

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit

  • dem gesamten Vorstand des BDPi
  • den Beiräten des BDPi,
  • den Pionierkameradschaften,
  • den Repräsentanten des BDPi an den Standorte der Pioniertruppe,
  • dem Redaktionsteam des AusbZ Pi,
  • dem Fachmedienzentrum,
  • der aktiven Pioniertruppe,
  • den höheren Stäben und Ämtern,
  • den in- und ausländischen Freunden und Partnern,

Dabei stehen die persönlichen Verbindungen, die für Publikationen im Bereich der Pioniere von Interesse sind, im Vordergrund.

Bei Interesse melden Sie sich bei:

juergen.witzig@gmail.com


 

Achtung:

Nachmeldungen beim Geschäftsführer noch möglich

(Anmeldeschluss war 08.09.)

Das Regionaltreffen 2017 des BDPi
findet statt
von Donnerstag, 26.10.2017 bis Samstag, 28.10.2017
in Stetten am kalten Markt 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde der Pioniertruppe!

Auch in diesem Jahr wollen wir im Herbst ein Regionaltreffen durchführen. Der Bund Deutscher Pioniere lädt diesmal in den Südwesten unserer Republik ein zum

Regionaltreffen/Informationsveranstaltung vom 26.-28. Oktober 2017
in Stetten a. k. M.

Ziel der Veranstaltung bleibt unverändert, unseren Mitgliedern, der aktiven Truppe, den Reservisten und Ehemaligen eine Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch und Kennenlernen eines unserer Pionierstandorte zu geben und so die kameradschaftliche Verbundenheit der Pioniere aktiv zu fördern bzw. zu pflegen.

Wir sind in diesem Jahr zu Gast in Stetten a. k. M. beim Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr – Teil des Ausbildungszentrums Pioniere in Ingolstadt – und der Panzerpionierkompanie 550. Erst mit der Struktur 2011 wurde Stetten Pionierstandort durch die Übertragung der Kampfmittelabwehr auf die Pioniertruppe des Heeres und der Stationierung der Panzerpionierkompanie 550. Selbstverständlich ist der Übungsplatz Heuberg in Stetten a. k. M. vielen Pionieren lange ein Begriff.
Es ist uns damit die Möglichkeit geboten, über die Kampfmittelabwehr einerseits, die einzige verbliebene selbständige PzPiKp andererseits und einen besonderen Übungsplatz und seine Geschichte zu erfahren. Natürlich wird auch der Vorstand wieder über die aktuelle Themen seiner Arbeit informieren.

Neben den militärischen Inhalten des Treffens werden wir die kleine Gemeinde Stetten, eine große Garnison kennenlernen und die Stadt Sigmaringen mit ihrem herrlichen Schloss der Hohenzoller erleben.
Kameradschaftspflege steht natürlich übergreifend auf dem Programm. Es ist Zeit eingeräumt für eine ungezwungene Begegnung in gepflegter Atmosphäre. Bei Speis und Trank können alte Geschichten wieder wach gerufen und Ziele für die Zukunft diskutiert oder einfach nur die kameradschaftliche Gesellschaft gelebt werden.

Lebenspartner/innen sind herzlich willkommen.

Der Vorstand des BDPi hofft auf zahlreiche Anmeldungen bis
Samstag, 09.09.2017.

Ich verbleibe mit kameradschaftlichen Grüßen und
einem kräftigen „Anker-wirf!“

Ihr

 

 

Ortwin Timm
Oberst a. D. 30916 Isernhagen
Kleiststraße 41
Tel.: P: 0511/7605139
mobil: 01523/1921925
E-Mail:ortwintimm@gmx.de

Anmeldeformular


ORGANISATORISCHE HINWEISE

Vorbemerkung: Der BDPi übernimmt auch diesmal als Veranstalter das Gesamtrisiko. Daher wird darauf hingewiesen, dass die Anmeldungen zu der Veranstaltung verbindlich sind und die Teilnahmegebühr bis zum Meldetermin 07.09.2017 auf das auf dem Anmeldeformular genannte Konto des BDPi überwiesen sein muss.

1. Die Veranstaltungskosten sind wie folgt zugeordnet:
– Informationsveranstaltung ( Tagungspauschale: 15,00 €/Person)
– Truppenverpflegung ( 1 Mittagessen: 5,00 €/Person)
– Kameradschaftsabend ( Büfett: 18,00 €/Person)
– Besichtigungen/Führungen (Pauschale: 25,00 €/Person)
– Einkehr (Pauschale: 17,00 €/Person)

2. Damen-/Partnerprogramm
Ein gesondertes Programm kann diesmal nicht angeboten werden.

3. Unterkunft und Verpflegung:
Mit der Anmeldung ist auch das Unterkunftspaket Übernachtung 26.-28.10.2017 mit Frühstücksbüffett im Hotel/Gasthof Traube, Sigmaringen gebucht. Je nach Zahl der Anmeldungen wird ggf. in alternativen Hotels gleicher Klasse untergebracht. Information darüber wird am Meldekopf bekanntgegeben.

Der Preis pro Zimmer: (Einzelzimmer: 55,- €/ÜuF/Nacht)
(Doppelzimmer: 80,00 €/ÜuF/Nacht)
Verlängerungsnacht zu gleichen Konditionen.

4. Transportunterstützung
– An- und Abreise ist in eigener Zuständigkeit zu organisieren.
Entfernung Bhf. Sigmaringen – Hotel/Gasthof Traube ca.550 m Fußweg.
– Taxen stehen am Bhf. Sigmaringen bereit.
– Transportunterstützung wird für den 26. und 27.10.2017 bereitgestellt.

5. Kontakte/Anschriften

– Zur Klärung von Fragen stehen gern zur Verfügung:
> Ulrich Lisson, Geschäftsführer BDPi e.V., Tel.: 02336-12853,
E-Mail: ulrich.lisson@t-online.de
> Ortwin Timm, Vorsitzender BDPi e.V., Tel.: 0511-7605139 oder 015231921925,
E-Mail: ortwintimm@gmx.de


PROGRAMM

Donnerstag, 26.10. 2017

Ab 1200: Anreise Hotel Hotel/Gasthof Traube,
Fürst-Wilhelm-Str. 19   72488 Sigmaringen

Meldekopf BDPi im Hotel/Rezeption Hotel Meldekopf ist ab 11:00 besetzt

1600 Bustransfer zum Soldatenheim Stetten a.k.M. Hotel – Soldatenheim, Stetten AusbZPi AusbStpKpfmAbw
1630 Begrüßung und Icebreaker Soldatenheim, Stetten Bund Deutscher Pioniere/ Heimleitung Begrüßungskaffee, -getränk , Imbiss

1700 – 1900 Vorträge:
– BDPi trägt zu eigener Lage, Projekten und Entwicklungsperspektive vor
– AusbStPktKpfmAbw u. PzPiKp 550 informieren über aktuelle Lage und Auftrag
– StOÄ erläutert die Stationierung vor Ort

1900 Kameradschaftsabend Soldatenheim, Stetten,Gemeinsames Abendessen

2130 Transfer Hotel Soldatenheim – Hotel

 

Freitag, 27.10.2017

 
0900 Abholung Hotel und Transfer zur Albkaserne Stetten a.k.M.
Hotel/Gasthof Traube Meldekopf BDPi
0930 –1200  Besuch der Ausbildungsanlagen am StO Stetten und der Albkaserne
1200 –1300  Mittagessen, Teilnahme an der Truppenverpflegung Albkaserne
1300 – 1430   Besuch der Militärgeschichtlichen Sammlung des Standortes
1430 – 1600   Besuch Gemeinde Stetten
Begrüßung durch Bürgermeister, Führung durch die Gemeinde Rathaus Stetten
1600       Transfer nach Sigmaringen Stetten – Stadtzentrum Sigmaringen
Ca. 1630  Einkehr in Café in der Innenstadt Sigmaringen BDPi
danach Zur freien Verfügung
Fakultativ: Gemeinsames Abendessen Sigmaringen
(Zeit und Ort wird nach Anreise festgelegt)

 

Samstag, 28.10. 2017

0900 Kopplung mit Fremdenführer Hotel Traube
Führungen in Sigmaringen (Hohenzollernschloss, Stadt, …)
1200 -1300 Einkehr Sigmaringen
1330             Erreichen Hotel,
Ende des Regionaltreffens Hotel BDPi Danach: „Sigmaringen auf eigene Faust“


Hier geht es zum Anmeldeformular

Bitte ausdrucken und unterschrieben zurücksenden.


 

Die Pionier-Landungs-Kompanie und ihr Einsatz im 1. Weltkrieg

Sonderausstellung im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg
vom 21. September bis zum 15. November 2017

Da die Pionier-Landungs-Kompanie aus Harburg die einzige Heeres-Einheit war, die während des Krieges eng mit der Kaiserlichen Marine zusammengearbeitet hat und viel Zeit auf Hilfsschiffen der Marine verbrachte, hat sie zum Museum eine ganz besondere Verbindung. Hinzu kommt noch, dass alle Angehörigen dieser selbständigen Einheit ehemalige Seemänner waren oder aus verwandten Berufen stammten. Der Hamburger Hafen war auch des Öfteren Ausgangspunkt für einige Unternehmungen der Pionier-Landungs-Kompanie, wie bei der Teilnahme am Unternehmen „Albion“ und den Hilfsunternehmungen beim Finnischen Freiheitskrieg. Auch wurden bei einigen Aktionen der „Pilako“ Hamburger Hafenschuten und Motorboote der Handelsschifffahrt mit der Eisenbahn zum Einsatzort transportiert und dort eingesetzt.

Durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin konnte der Kurator der Ausstellung, Ulrich Schiers zahlreiche Briefe und Fotos eines Vizefeldwebels dieser Einheit auswerten, darüber hinaus zahlreiche Archivalien und Fotos aus dem Archiv des Museums. Neben bisher noch nie gezeigten Exponaten aus dem Magazin des IMMH, dem Stadtmuseum Harburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte unterstützen die Ausstellung auch einige Museen und private Sammler aus Finnland. Mit Finnland verband unser Museumsgründer Prof. Peter Tamm über viele Jahre eine enge Freundschaft. Mit seinem Wissenschaftlichen Institut für Schifffahrt-und Marinegeschichte realisierte er 2003 gemeinsam mit der John Nurminen-Stiftung in Helsinki bereits eine sehr beachtete Gemäldeausstellung.

Professor Tamms Maxime „Die Zylinder brechen den Konflikt vom Zaun und die Helme müssen es ausbaden“, zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Durch die zahlreichen Briefe des Vize-Feldwebels Karting an seine spätere Frau Käthe Kramer aus Cranz, ließ sich nicht nur die Tätigkeit der „Pilako“ bis zum Ende des Krieges verfolgen, sondern der Besucher erfährt auch einige intime Empfindungen und Erlebnisse. So schrieb Feldwebel Karting am 31.August 1917:

„Nimmt dieser Krieg nie ein Ende. Drei Jahre sind aus dem Lebensregister
gestrichen. Zahllose alteingesessene Firmen und Geschäfte sind zugrunde
gegangen. Wie wird es nach dem Friedensschluss aussehen?
Ich befürchte, das Elend wird sehr groß werden…“

Hinzu kommen noch Berichte von Zeitzeugen aus Zeitungen und anderen Veröffentlichungen. Damit erfährt der Besucher dieser Sonderausstellung einen bisher nahezu unbekannten Aspekt aus der Geschichte des Ersten Weltkrieges.

Zur Eröffnung wird ein kleiner, reich bebilderter Katalog erscheinen, der im Museumsshop und in der angeschlossenen Fachbuchhandlung Weede zu erwerben ist.

Die Sonderausstellung VON HARBURG NACH FINNLAND wird vom 21.09. bis 15.11.2017 auf Deck 1 des Museums zu sehen sein und ist im Eintrittspreis enthalten.

Pressekontakt:
Babette Teichmann
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Koreastraße 1
20457 Hamburg HafenCity
Tel. +49 (40) 300 92 30-12
b.teichmann@imm-hamburg.de
www.imm-hamburg.de


Das Buch „Von Harburg nach Finnland “ von Ulrich Schiers


Die Geschichte der Pionier-Landungs-Kompanie aus Harburg ist ein bisher nahezu unbekannter Aspekt des Ersten Weltkrieges. Für die Sonderausstellung „Von Harburg nach Finnland – Die Pionier-Landungs-Kompanie und ihr Einsatz im Ersten Weltkrieg“ und den gleichnamigen Begleitband sind zahlreiche Briefe und Fotos eines Vizefeldwebels dieser Einheit ausgewertet worden. Sie dokumentieren nicht nur die Tätigkeit der „Pilako“ bis zum Ende des Weltkrieges, sondern erlauben auch einen intimen Einblick in die Empfindungen und Erlebnisse des Vizefeldwebels. Neben bisher noch nie gezeigten Exponaten aus dem Magazin des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, dem Stadtmuseum Harburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte zeigt der reich bebilderte Band auch Ausstellungsstücke einiger Museen und privater Sammler aus Finnland, sowie Exponate des Museums am Wasserturm in Hohenlockstedt, welches die Geschichte der finnischen Unabhängigkeitsbewegung dokumentiert. Hinzu kommen Berichte von Zeitzeugen aus Zeitungen und anderen Veröffentlichungen, die einen eindrucksvollen Überblick über diesen bisher kaum bekannten Teil der Geschichte liefern.

Eine Pionierkameradschaft meldet sich ab

Am 22.04.2017, dem „9.Tag der Ulmer Pioniere“ wurde entschieden, den bisherigen 1. und 2. Vorstand zu beauftragen, die rechtliche Auflösung der Kameradschaft im 111. Jahr des Bestehens zu vollziehen.


Zunächst fand noch einmal das Schießen um die Königskette im Schützenheim der Ulmer Schützengilde statt. Schützenkönig 2017 wurde Kamerad Steven Keller aus Landshut, den 2. Platz errang der 1.Vorsitzende Kamerad Bernd Rüsch (Mitte) vor dem drittplatzierten Kamerad Karlheinz Mehling.

Dann wurde in der beschlussfähigen Hauptversammlung einstimmig mit ja für die Auflösung gestimmt.
Es war keine Überraschung – viele Jahre vorher hatte man immer wieder nach Kameraden gesucht, die ein Vorstandsamt übernehmen wollten. Vergebens. Immer weniger Kameraden nahmen also mehr Aufgaben auf sich, dem Alter war allmählich Tribut zu zahlen – irgendwann musste der Zeitpunkt kommen, dass sich kein geschäftsfähiger Vorstand mehr fand.
Hinzu war eine massive Änderung der Verhältnisse eingetreten, als die Kameradschaft im Herbst 2015 wie andere auch ihr Heim für die Flüchtlinge quasi „über Nacht“ räumen musste.
Das traf den treuen Kern der Kameradschaft ins Mark.


„Nur noch leere Stühle“:
Teile des Inventars aus dem verlorengegangenen Traditionsraum der Ulmer Pioniere, zur Abgabe in Containern zwischengelagert.

Alle Bemühungen auch seitens der aktiven Pionierkameraden im Ulmer Kommando blieben ohne Erfolg – was sollte oder darf man auch mit einem Traditionsverein in einer Zeit, in der man mit dem Begriff soldatische Tradition so etwas wie ein Minenfeld betritt oder aktuell „political correct“ sich der ministeriellen „Nulllinie“ gegenübersieht.
Wichtige Eckpunkte der Versammlung:
Nach der Begrüßung gedachte man der verstorbenen Kameraden und guten Freunde – die Versammlung erhob sich zu einer Schweigeminute für: Frau Ruth Steiner gest. 27.04.2016, der Witwe unseres 2013 verstorbenen Ehrenmitgliedes Walter, der bei Kriegsende letzter BtlFhr des ehem. PiBtl 5 war. Gottfried Grebenstein (103) (ehem. Pi5/45) gest. Nov.2016, Siegfried Kraiss (60) gest. 14.11.2016, Franz Schaffart (101) (ehem. Pi 5/45) gest. 02.02.2017. Dazu erklang als Trompetensolo vom PC das Lied „Ich hatt` einen Kameraden“.

Im April 2017 hatte die Kameradschaft 54 Mitglieder, dazu noch 2 „alte Kameraden“ der ehemaligen WH-PiBtl 5 und 45.

Jubilare 2016 waren das Ehepaar Tress, das seine Diamantene Hochzeit feierte.
Unser ältestes Mitglied Kam. und ehemaliger KorpsPiKdr Mackowiak wird im September 2017 94 Jahre jung, Kam. Tress ist am 12.3. 87 Jahre geworden, die nächstälteren Kameraden Hans Pomoriski und Erich Hartinger, beide 84, waren anwesend.
Zu den Aktivitäten 2016/April 2017 berichtete der Vorsitzende über die von den Treuesten wahrgenommenen Stammtischterminen (jeder 2. Mittwoch im Monat) im „Barfüßer“ in Neu-Ulm, an denen noch 4 Kameraden, manchmal mit ihren Damen teilnahmen.
Im ehem. Stabsgebäude PiKdo 2 wurden drei Ausschusssitzungen abgehalten.
Im Dez. 2016 war das Jahresabschlussessen.
Allen Unterstützern der Kameradschaft im abgelaufenen Kalenderjahr wurden Jahresdankkarten und den Geburtstagsjubilaren 2017 nochmals individuell gestaltete Karten zugestellt.
Rüsch erinnerte an die Bilderschau an der ehem. Pionierkaserne anlässlich des Ulmer Tages der Festung am 5.6.2016, sowie an die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Pionierehrenmal, umrahmt vom Musikvereins Blaustein mit ihrem neuen Dirigenten Hr. Marek Scheliga. Die Gedenkrede hielt OTL Mohr v. MN KdoOpFü / Abt. CJ MilEng aus Ulm.

Die Telefonaktion des Vorsitzenden, bei 10 Mitgliedern für eine Mitarbeit und somit für einen „Neustart“ der Kameradschaft zu werben, blieb leider ohne Erfolg.
Auch Kontakte mit dem Kdo, dem Standortältesten und dem Unterstützungsverband bzgl. einer „Raumsuche“ brachten leider keinen praktischen Erfolg.

„Die letzten Getreuen“
Nach getaner Arbeit, die Auflösung der materiellen Kameradschaftsausstattung, war auch Zeit für ein geselliges Beisammensein, zu dem Kamerad Rüsch mit Frau eingeladen hatten. Von links: Theresa u. Erich Hartinger, Ingrid Baumann-Rüsch, Christine Euteneuer, Siegfried Ewers mit Frau Margit, Hans Pomoriski mit Frau Veronika u. Bernd Rüsch.
Nicht auf dem Bild (verhindert) die Kameraden Steven Keller und Michael Hanner.
Zum Abschluss konnte Kamerad und Schatzmeister Michael Hanner mit der Goldenen Nadel des Bund Deutscher Pioniere ausgezeichnet werden. In seiner Laudatio begründete der Vorsitzende: Hanner hatte von sich aus und bereitwillig das Amt des Schatzmeisters in der Zeit der Umstellung auf elektronische Bearbeitung (online-Banking und SEPA Lastschriftmandat) übernommen. Er hielt beständig Kontakt zum Vorsitzenden und nahm an den wichtigen Veranstaltungen teil. Er hat sich um die Kameradschaft verdient gemacht.
Nachfolgend eine Übersicht „Ablauf und Stand der Liquidation“:
22.04.2017 ausserord. Hauptversammlung mit Beschluss zur Auflösung der PiKam.
22.05.2017 notarielle Beglaubigung der Unterschrift zur Auflösungsanmeldung beim Registergericht.
02.06.2017 Ablauf der Wartezeit zu Interessensbekundungen der Kameraden an Kameradschaftssachen.
13.06.2017 Trennung der Traditionsausstattung / Inventar der Kameradschaft nach historisch wichtigen Originalen und Vereinsakten zum zunächst weiteren Verbleib bei den Liquidatoren und Vergabe an interessierte Kameraden, Rest frei zur Entsorgung.
28.06.2017 Eintragungsnachricht des Registergerichtes: Der Verein ist aufgelöst, Einsetzung der von der Versammlung bestimmten Liquidatoren.
21.07.2017 Veröffentlichung der Auflösung im württembergischen Staatsanzeiger.
04.08.2017 letzte Räumung der eingelagerten Möbelausstattung bis auf einen Rest als Sperrmüll, da der Container leider nicht regenfest gewesen ist.
Sommer 2018 Der Verein wird aus dem Vereinsregister gelöscht.
Was bleibt:
In der Rückschau und etwas Abstand hat der Verlust des Kameradschaftsheimes den Prozess der Auflösung nur beschleunigt – es steht aktiven Pionierkameraden frei, eine moderne Ulmer Truppenkameradschaft zu bilden – wir „Alten“ melden uns ab.
Anker wirf!
gez. Rüsch
ehem. 1. Vorsitzender und Liquidator

Reffental, 19. August 2017

Die Pionierkameradschaft Speyer lädt zur Feier ihres 25 – jährigen Jubiläums ein

Bei herrlichem Sommerwetter fanden sich die Pionierkameradschaft Speyer und zahlreiche Gäste aus Nah und Fern in den Hallen des Wasserübungsplatz Reffental ein, um im Rahmen eines Grillfestes das Jubiläum würdig zu begehen.

 

Der Vorsitzende, Oberstabsfeldwebel a.D. Ulrich Arnold, begrüßte die Gäste, den Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Herrn Hansjörg Eger, wie auch den Präsident des Bund Deutscher Pioniere, Herrn Brigadegeneral Franz Pfrengle.

Er berichtete, dass 16 aktive und ehemalige Pioniere die Pionierkameradschaft Speyer Im März 1992 den Grundstein für die heutige Kameradschaft im März 1992 legte. Sie ist inzwischen auf 117 Mitglieder angewachsen. Obwohl mit der Ausserdienststellung des Spezialpionierbataillon 464 die Geschichte Speyers als Garnisonstadt endete, ist es der Pionierkameradschaft gelungen, im Haus der Vereine, einem ehemaligen Kasernengebäude, in dem u.a. französische Pioniere ihr Quartier hatten, eine neue Heimat zu finden.

Als Erinnerung an die in Speyer stationierten Pionierverbände und Einheiten der Bundeswehr wurde von der Pionierkameradschaft ein Gedenkstein gestiftet, der dort einen würdigen Platz gefunden hat.

Der Präsident des BDPi führte in seinem Grußwort aus:
„Speyer kann auf eine lange, aber leider nicht mehr bestehende Zeit als Pioniergarnison zurückblicken. Diese begann im Jahr 1874 mit der Aufstellung des 2. Pionierbataillons Speyer, dem Pionierbataillon des II. Kgl. Bayr. Armeekorps Würzburg. Sie endete nach über 140 Jahren mit der Auflösung des Spezialpionierbataillons 464 im Jahre 2015. Damit war die Zeit, in der Deutsche Pioniere am Rhein stationiert waren, wohl endgültig vorbei.

Ihre sehr aktive Pionierkameradschaft ist aber ein Garant dafür, dass die Rheinpioniere nicht vergessen sind und in Speyer auch nicht vergessen werden.

Ich danke der Pionierkameradschaft Speyer für die in den letzten 25 Jahren geleistete Arbeit für den Bund Deutscher Pioniere. Ich entbiete Ihnen die herzlichsten Geburtstagsgrüße und wünsche weiterhin gutes Gelingen und Gedeihen zum Wohle unserer Pionierfamilie!“

 

 

Bei gutem Wetter, guten Gesprächen unter „alten“ Kameraden und guten Speisen und Getränken fand die Feier weiterhin einen würdigen und harmonischen Verlauf.

J.W.

 

 

Minden, 22.06.2017

Im Sommer 1967 traten Offizieranwärter der Pioniertruppe ihren Dienst als Zeit- und Berufssoldaten in den Bataillonen an. 50 Jahre danach 2017 hatten Oberst a. D. Henning Dahmen und ich die Idee, ein Wiedersehen zu organisieren, das nicht nur dazu diente, in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch um zu sehen, was aus uns geworden ist.

Schwierig war es zunächst, die Namen und Adressen wiederzufinden. Das Personalamt der Bundeswehr konnte uns aus Datenschutz nicht helfen. Aber mit noch bestehenden Kontakten und über das Studium von Telefonbüchern im Internet gelang es, 52 Namen mit alten und zum Teil auch neuen Adressen herauszufinden. Einige der ehemaligen Kameraden konnten nicht ermittelt werden, da sie entweder verstorben oder wegen des „Überall-Namens“ (z. B. Müller) nicht auffindbar waren. Schließlich konnten 30 Herren eingeladen werden, von denen aber 15 absagten. Wir hatten auch unsere Hörsaalleiter aus dem Fähnrich-Lehrgang, Oberst a. D. Winter und Oberstleutnant a. D. Meier um Ihr Kommen gebeten, aber leider waren auch sie verhindert.

Getroffen haben wir uns in Minden, weil Henning Dahmen als früherer Kommandeur PiBrig 100 dort noch über ein gutes „Netzwerk“ verfügte.

Es begann in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne am 22.06.2017 um 14:30 Uhr mit Begrüßung und Einweisung bei Kaffee und Kuchen. Mit seinem Vortrag unterwies uns der stellvertretende Kommandeur PzPiBtl 130, OTL Saecker, zum Thema Pioniere heute in der Bundeswehr, was erhebliche Änderungen zu 1967 deutlich machte. Anschließend besichtigten wir die Ausstellung der Traditionsgemeinschaft der Herzog von Braunschweig Kaserne unter der sehr guten Leitung von OStFw Thomas Bitter.

Der Kameradschaftsabend folgte mit einem vorzüglichen gemeinsamen Essen, das erfüllt war mit Gesprächen über alte und neue Zeiten. Ich hatte in meiner Pionier-Dienstzeit viel fotografiert; auch andere hatten Bilder geliefert, sodass mein Diavortrag zu vielen lustigen Zurufen anregte. Es war ein langer und sehr schöner Abend, der Henning und mich in unserem Vorhaben bestätigte.

Am nächsten Morgen trafen wir uns im „alten“ Rathaus und freuten uns über die Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Harald Steinmetz. Oberstleutnant a. D. Fortenbach führte uns dann durch Stadt mit einer Besteigung des Domturmes, sodass wir einen guten Blick über die klassische Festungs- und Pionierstadt Minden hatten.

Am Marktplatz fanden wir nochmals zu einem Essen und zum Gespräch zusammen. Es wurde der Wunsch geäußert, ein solches Jahrgangstreffen zu wiederholen – vielleicht auch in anderen Regionen Deutschlands, damit auch dortige Jahrgangskameraden erreicht werden können. Ich habe mich bereit erklärt, im Jahr 2020 ein Wiedersehen in Hamburg zu organisieren.

Dr. Thomas Palaschewski
Oberstleutnant a. D.

15 Teilnehmer des 6. Offizieranwärter-Jahrgangs der Pioniertruppe
trafen sich in Röbel in Mecklenburg

Seit 1982 treffen sich die Teilnehmer des 6. Offizier Jahrgangs der Pioniertruppe mit ihren Damen aller zwei Jahre irgendwo in Deutschland. In diesem Jahr hat das Treffen die Frau eines verstorbenen Kameraden in ihrer Heimat am Müritz See in Mecklenburg organisiert. Die Tage waren ausgefüllt mit Besichtigungen, einer Schiffsfahrt auf dem Müritz See und der Havel und einem sehr interessante Besuchs des Luftfahrtechnischen Museums in Rechlin und natürlich vielen Diskussionen und Berichten. Wie immer bei solchen Treffen wurden auch viele Erlebnisse aus der Dienstzeit wieder ins Gedächtnis gerufen. Niemand prüfte nach, ob sie sich nun wirklich so zu getragen haben oder ob die Zeit einfach etwas dazu gedichtet hat. Vor 60 Jahren traten die meisten der 63 Offiziersanwärter in die neu aufgestellten Pionierbataillone in Schleswig, Dillingen und Hamburg – Harburg ein. 10 der OA schieden nach ein paar Jahren aus der Bundeswehr aus, um einen anderen Beruf zu ergreifen. Drei von ihnen nehmen auch heute noch an unseren Treffen teil. Nach der Ausbildung in der Truppe und dem Besuch der Offiziersschulen in Hannover und Husum wurden die OA der Pioniertruppe dann in drei Hörsälen an der Pionierschule in München weiter ausgebildet. Der Lehrgruppenkommandeur Lehrgruppe A war Oberst Herzog, der Inspektionschef Major Lüdecke und die drei Hörsaalleiter.

Major Weidemann

Major Wanitzek

und Hauptmann Rakowski
Während der weiteren Dienstzeit über fast vier Jahrzehnte begegnete man sich immer wieder und die Kontakte rissen nie ab. Bei unserem letzten Treffen wurde natürlich auch der 16 Kameraden unseres Jahrgangs gedacht, die nicht mehr unter uns sind. Die meisten der Offiziere des 6.OAJ Pioniere erreichen in diesem und nächsten Jahr das 80. Lebensjahr. So wurde beschlossen, das nächste Treffen findet schon im nächsten Jahr in Potsdam statt und wir hoffen, dass wir uns auch danach noch treffen können.

Bund
Deutscher Pioniere e.V.

Der Tag der Pioniere und die MV 2017 sind bei gutem Wetter in Ingolstadt
interessant und erfolgreich verlaufen

Hier einige Eindrücke:

Mittwoch, 10.05.2017 „Tag der Pioniere “

Appell zur Verabschiedung von Obersten der PiTr

 

 

 

 

 

 

 

 

danach: Kameradschaftsabend und Siegerehrung Schießwettkampf

Donnerstag, 11.05.2017 „Tag der Pioniere “ und  Mitgliederversammlung 2017

Kranzniederlegung, Totengedenken

Fachvortrag Oberst Busch über die Lage der Pioniertruppe

Vorführung von zwei österreichischen Pionierbooten auf der Donau

Fotos: Hillgärtner, Witzig

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2017

dabei Wahl des neuen Präsidenten, Brigadegeneral Pfrengle


 

Fortschreibung der Chronik

mit über 300 Seiten interessanter Informationen zur Geschichte unseres Bundes Deutscher Pioniere e.V.

chronikAus dem Inhalt  –  Hauptteil:

  • Gründung und Aufwuchs des WDPi von 1925 – 1933
  • Der WDPi im Nationalsozialismus von 1933 – 1938
  • Auflösung des WDPi und Neuorganisation der Soldatenverbände
    und Kameradschaften von 1938 – 1945
  • Verbot des WDPi nach 1945
  • Neugründung des WDPi von 1951 – 1957
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Pionieren der Bundeswehr
    von 1958 – 2002
  • Der BDPi als Nachfolgeorganisation des WDPi mit neuen Zielen ab 2003

Anhang:

  • Kurzfassung der Chronik- MEILENSTEINE in der Geschichte des Waffenringes Deutscher Pioniere (WDPi) / des Bundes Deutscher Pioniere (BDPi)
  • Vorsitzende/Präsidenten
  • Vorstände
  • Vertreter des BDPi in der Region / am Standort
  • Ehrenpräsidenten / Ehrenvorsitzende
  • Ehrenmitglieder
  • Der WDPi/BDPi und seine Pionierkameradschaf­ten / Firmen / Organisationen
  • Bestpreise
  • Historie der Satzungen
  • Geschäftsordnungen
  • Entwicklung der Informationsorgane
  • Pionierlied

Anmerkungen:

  • Diese Chronik ist eine vorläufig endgültige Fassung. Ziel ist es, sie bis zum Jahr 2025 fortzuschreiben und dann als Chronik „100 Jahre WDPi e.V / BDPi e.V.“ zu veröffentlichen.
  • Herzlichen Dank an alle, die durch Ihre Anmerkungen, Ergänzungen und Anregungen an der Bearbeitung dieser Chronik mitgeholfen haben. Wir freuen uns auch auf Ihre künftige Unterstützung.
  • Je 1 Exemplar wird den Vorstands-/Beiratsmitgliedern, dem General der Pioniere, dem Ehrenpräsidenten, dem Ehrenvorsitzenden und ehemaligem Vorsitzenden, den Repräsentanten am Standort /in der Region, den Pionierkameradschaften und sonstigen Mitgliedsorganisationen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Die Chronik wird jeweils zum Anfang eines Jahres mit neuestem fortgeschriebenen Stand im Internet unter bdpi.org veröffentlicht.

Hier geht es zum download: der aktualisierten Fassung:

Chronik BDPi

Die nicht aktualisierte Fassung (bis 2015) ist erhältlich
für 5,- EURO Schutzgebühr incl. Versandkosten
schriftlich bei:

OTL a.D. Norbert Scholz
Archivar BDPi e.V.
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