Bund Deutscher Pioniere e.V.
Willkommen beim BDPi e.V.!

Herzlich willkommen beim
Bund Deutscher Pioniere e.V.
Wir sind ein Bund, in dem alle Pioniere
- aktiv, ehemalig oder der Reserve - 
der Teilstreitkräfte/
Organisationsbereiche

sowie Pionierkameradschaften 
auf freiwilliger Basis
zusammengeschlossen sind.


Diese Seite ist eine private Initiative
und keine offizielle Seite der Bundeswehr
oder einzelner Truppenteile.

 
Freie Dienstposten für Reservisten! Drucken E-Mail

Der Schriftleiter nahm im Juni an einer Tagung der Reserveoffiziere unter der Leitung des Stellvertretenden Generalinspekteurs, Herrn Generallleutnant Dora,
in Halle/Salle teil.
Dort wurde umfassend über den aktuellen Stand der Reservistenarbeit berichtet. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass Reservisten auch
unter dem veränderten Aufgabenspektrum der Bundeswehr dringend gebraucht werden:




























Reservisten können dabei in der Verstärkungsreserve auf echten STAN - Dienstposten als auch auf sogenannten
"Spiegel-Dienstposten" verwendet werden:

































Insbesondere wurde über Vakanzen in der Besetzung von Dienstposten für Offiziere und Unteroffiziere berichtet.
Der Referatsleiter des zuständigen Referats im Führungsstab der Streitkräfte (Fü S I 2),
Oberst i.G. Paape (Pionier!) trug dabei vor,
dass von den 95.000 Beorderungsmöglichlkeiten etwa die Hälfte noch nicht besetzt sei:



Über Ihre Besetzungsmöglichkeiten können Sie sich umfassend informieren in der offiziellen Website der Bundeswehr:
 http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb

dort finden Sie oben rechts einen download zu einer Liste der freien Beorderungsdienstposten.
Schauen Sie herein und bewerben Sie sich!

Jürgen Witzig

 
Neuerscheinung Drucken E-Mail

Die Erstauflage des Buches: „Deutsche Luftlandungen am 10. Mai 1940 - Fort Eben Emael und die Brücken am Albert-Kanal“ hat durchweg positiven Anklang erfahren. Inzwischen wird es vom Militärarchiv Freiburg, dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, dem Museum im Fort Eben Emael und auch von Wikipedia als Literaturhinweis zum Thema empfohlen.



Am 10. Mai 1940, um 5.35 Uhr überschritt das deutsche Heer geschlossen die Westgrenze mit Ziel Frankreich. Im selben Moment landete bereits eine kleine Fallschirmjäger-Abteilung an ihren Zielen im belgischen Hinterland. Mit von Hitler persönlich erteiltem Sonderauftrag sollte die „Sturmabteilung Koch “ wichtige Brücken und das waffenstarrende Sperrfort Eben Emael im Handstreich einnehmen und für die nachfolgenden Panzerverbände sichern.

Durchführung und Ergebnis waren spektakulär und in der Kriegsgeschichte bis dahin noch nie dagewesen. Absolute Geheimhaltung, eine minutiöse Detailplanung, das Überraschungsmoment und der Einsatz völlig neuer Waffen machten diesen Sieg erst möglich.

In Lastenseglern flogen die Angreifer lautlos die Ziele an und landeten punktgenau inmitten ihrer überraschten Gegner. Mit neuartigen Hohlladungen wurden stärkste Bunker und Panzerkuppeln zerstört. Innerhalb nur eines Tages gelang den wenigen Fallschirmjägern, was Freund und Feind kaum für möglich gehalten hatten: die Einnahme zweier strategisch wichtiger Brücken und einer der stärksten Festung der Welt – Fort Eben Emael.

Es war der Auftakt eines modernen Krieges und verschaffte einer neuen Taktik Eingang im Planungsdenken aller Generalstäbe der Welt: "Angriff nach vertikaler Umfassung".

Das vorliegende Buch schildert Ziele, Planung und den Kampfverlauf um das belgische Fort Eben Emael und die Brücken am Albertkanal bei Veldwezelt, Vroenhoven und Kanne im Zusammenhang mit den Ereignissen im Operationssektor Maastricht. Grundlage der Ausarbeitung sind das Kriegstagebuch der Sturmabteilung Koch im Bestand des Bundesarchivs und Aufzeichnungen der ehemaligen Gegner.


Über 300 Abbildungen -darunter allein 25 Karten - illustrieren den Band.

Aus dem Inhalt:

- Planung des Westfeldzuges

- Infanterieangriff im Raum Eben Emael

- Operationsraum Maastricht

- Alliierte Luftangriffe im Raum Maastricht

- Fort Eben Emael - Aufbau und Aufgabe

- Lastensegler DFS 230

- Struktur und Einsatz der Sturmabteilung Koch

- Lastenseglertruppe und Einsatz

- Einzelkapitel: Veldwezelt, Vroenhoven und Kanne

- Die Hohlladungswaffe

- Einnahme Fort Eben Emael

- Gefallenenliste der Sturmabteilung Koch

Der Autor steht mit  aktiven und ehemaligen Offizieren aus ganz Europa seit der Veröffentlichung in Kontakt. So schrieb Herr Rudy Dobbelaere, Oberstleutnant und letzter Kommandeur des belgischen Pionierbataillon 6, bis 30. Juni 1992 stationiert in Köln-Dellbrück: Sehr geehrter Herr Oebser, ich habe die Lektüre Ihres Buches begonnen und bin sehr beeindruckt. Das beste Buch zu diesem Thema, das ich jemals gelesen habe. Meine Gratulation! …“ In ähnlicher Weise äußerte sich auch Herr Oberst a.D. Wilhelm Göbel, Referent für Geschichte/Tradition und Verwalter des Historischen Archivs in der „Gemeinschaft der Flieger deutscher Streitkräfte“ (Fliegergemeinschaft).
Bei Interesse können Sie den Band über die Verlagsseite www.historicus-verlag.de beziehen.
Eine Leseprobe finden Sie dort ebenfalls.

Bis einschließlich September versandkostenfrei!

 
Bericht über einen Brückenschlag 1974 Drucken E-Mail

Wie kommen wir darüber?

oder

1974 - Brückenschlag über die Aller mit Brückenlegepanzer M 48


An dieser Stelle möchten wir - endlich - beginnen, Erfahrungen der Pioniere der Bundeswehr vorzustellen. Hier der Bericht von einem gelungenen Pioniereinsatz, der das handwerkliche Können und Kreativität der Pioniere unter schwierigen Voraussetzungen  beschreibt:
Dieser Bericht soll die Ehemaligen unter Ihnen anregen, uns ähnliche Artikel zususenden und den Jüngeren unter Ihnen darstellen, was die Pioniertruppe der Bundeswehr in den vergangenen Jahrzehnten geleistet hat.

Sie werden diese Darstellungen unter der Rubrik "Geschichte der Pioniertruppe", Menüpunkt "Pioniere der Bundeswehr" finden.


"Es war einmal vor langer, langer Zeit, so möchte man mit der Schilderung eines Brückenschlages beginnen, der 35 Jahre zurückliegt. Damals gehörten Übungen mit Volltruppe auf allen Führungsebenen - bis hin zum Korps- zur normalen Ausbildung und waren natürlich zugleich immer Höhepunkte. Die damit verbundenen Truppenbewegungen – auch mit allen gepanzerten Gefechtsfahrzeugen – auf Autobahnen, Landstraßen und natürlich im freien Gelände sind heute kaum noch vorstellbar. Die Akzeptanz der massiven Verkehrsbehinderungen wäre in der Bevölkerung wahrscheinlich sehr gering. Würde das Klirren der Fensterscheiben hingenommen werden, wenn ein PzBtl mit seinen Leoparden nachts durch eine Ortschaft rasselt? Ist es heute noch Realität, dass der Führer eines Panzerbrückenzuges, meist auf sich allein gestellt, mit seinen überbreiten und fast 4,00 m hohen Fahrzeugen sich im Übungsraum ohne Marschkredit frei bewegt?

Im Verlauf der DivGefÜb „HOHER PREIS“ sollte die PzBrig 3 über die ALLER hinweg angreifen. Im entsprechenden Gewässerabschnitt ist die ALLER ca. 40 m breit und bis zu ca. 1,50 m tief. Nachdem die Kommandeure der Kampftruppe in einer Vorbesprechung ein Tiefwaten mit Leopard und Marder ausgeschlossen hatten, wurde der BrigPiFhr gefragt:

„Also wie kommen wir darüber?“

PzPiKp 30 war zu diesem Zeitpunkt noch mit 4 Brückenpanzern M 48 A2 (US) ausgerüstet - Brückenlänge fast 20 m - wobei die Vorschriften aber auch ein überlappendes Verlegen beschrieben, um breitere Gewässer zu überbrücken. Obwohl dieses Verfahren in der Kp noch nie durchgeführt worden war, wurde es dem BrigKdr vorgeschlagen, der es im Vertrauen auf seine Pioniere genehmigte.

Eine geeignete Stelle zum Vorüben war in Flettmar an der Aller schnell erkundet, die erforderliche Genehmigung eingeholt und die Ausbildung der Fahrer der Brückenpanzer konnte erfolgen.

Die DivGefÜb fand dann vom 27. bis 30.11.1974 statt. Am Mittag des 28. stand die PzBrig 3 am Nordufer der ALLER. Um am feindlichen Ufer bei BOCKELKAMP einen Brückenkopf zu bilden, setzte die erste Welle der Grenadiere mit Schlauchbooten über, gesteuert von Panzerpionieren. Ein 2-adriges Kabel vom Feldfernsprecher war am Heck der Boote befestigt, daran wurden die Boote zurückgezogen. Der im Boot verbliebene Steuermann verhinderte ein Abtreiben in der ohnehin schwachen Strömung. So konnten in schneller Folge alle abgesessenen Kräfte des PzGrenBtl 32 übersetzen und den Brückenkopf ausweiten. Der Übergang wurde aus ufernahen Stellungen der MARDER überwacht.

Gleichzeitig führte der KpTrp der PzPiKp 30 eine Flussprofilaufnahme durch, in der die bereits vor Übungsbeginn eingeholten Aussagen der Wallmeister zur Gewässerbreite (42 m) und Tiefe (1,45 m) bestätigt wurden. Die Brückenlinie wurde mit Fluchtstangen markiert.


Gegen 15 Uhr erreichten 3 BrPz, die über schwieriges Gelände – unterstützt von einem PzPiZg – herangeführt worden waren, die Brückenstelle. Gerätereserve war eine auf Tieflader verlastete Ergänzungsbrücke. Aus der letzten Deckung durch den ZgFhr abgerufen, erreichte der erste BrPz das Ufer und legte die Brücke auf einem Uferbalken aus Kanthölzern so ab, dass noch ca. 3 m auf Land auflagen. Die Brückenspitze verschwand in dem ca. 1,45 m tiefen Wasser.

Da der M48 A2 die Brücke beim Ablegen erst völlig senkrecht stellt- und damit eine Höhe von ca. 12 m erreicht, bildet er ein weit sichtbares, gut aufzuklärendes Ziel. Eine Schwachstelle, die bei der Konstruktion des BrLPz Biber vermieden wurde.

Der zweite Panzer legte seine Brücke so ab, dass eine Überlappung von ca. 7m entstand. Auch von dieser Brücke ragten nur noch wenige Teile aus dem Wasser. Auch die 3. Brücke wurde mit einer Überlappung von ca. 7 m abgelegt, lag damit fast waagerecht über der Wasseroberfläche und ca. 3m am jenseitigen Ufer auf. Die drei Brücken wurden untereinander kreuzweise mit Ketten verzurrt. Auch die beiden Endbrücken mussten gegen Verschieben – ausgelöst durch Lenkbewegungen der Panzer - gesichert werden. Dazu wurden rechts und links 5 to Greifzüge angeschlagen, die von Verankerungsplatten gehalten wurden, die mit je 8 Erdnägeln am Boden befestigt waren.

Mit einem großen „Flicken“ der Achteck – Schnellbaustraße wurde an der Zufahrt diesseits ein kritischer Punkt befestigt, wo scharfe Lenkbewegungen erforderlich waren.


Nach der Belastungsprobe mit einem Pionierpanzer konnte der Brigade gegen 16:30 Uhr Brückenschluss gemeldet werden. Kurz darauf begann der Übergang der MARDER, auf die die Grenadiere in dem Brückenkopf schon dringlich warteten.

                                                                                                        Belastungsprobe

Noch heute denke ich voller Respekt an die meist wehrpflichtigen Panzerfahrer, die in der dunklen Novembernacht praktisch ins Nichts hinein – nur mit Tarnlicht - über eine Brücke fuhren, die weitgehend nicht zu sehen war. Lediglich der äußere Rand der Fahrbahn war an Ober- und Unterstrom mit Lampen aus dem Minenfeldmarkierungssatz nach freundwärts etwas ausgeleuchtet.

Die Erleichterung, das jenseitige Ufer erreicht zu haben konnte man gut hören; jetzt wurde wieder ordentlich Gas gegeben. Als Folge musste dieser tief zerfurchte Bereich mehrmals wieder grob einplaniert werden, ausgeführt von den als Bergehilfe bereitstehenden Pionier-panzern.


Brückenschläge zogen bei allen Übungen höhere Vorgesetzte an. So war natürlich auch der DivKdr anwesend, als auch das  PzBtl 34 mit allen Gefechtsfahrzeugen noch in derselben Nacht über die 3 - teilige Panzerbrücke fuhr. Da auch dieser Übergang störungsfrei verlief, wurde der gute Ruf unserer Pioniertruppe einmal mehr gefestigt.

                                                                                   Am Morgen nach dem Übergang

Das Aufnehmen der Brücken war schwierig, hatten sie sich doch tief in das Erdreich eingedrückt. Nur mit Hilfe der Pionierpanzer und erst, nachdem der Schlamm abgespritzt worden war, konnten die M 48 die hydraulischen Anschlüsse wieder koppeln und die Brücken aufnehmen:
                                              

In diesem Bericht ist weder die taktische Lage noch die Übergangsorganisation dargestellt worden. Absicht war es vielmehr aufzuzeigen, dass die vorhandene Geräteausstattung manchmal ein breiteres Spektrum an Einsatzvarianten ermöglicht. Vielleicht regt dieser Bericht die heutigen ZgFhr und Kp-Chefs dazu an, die Einsatzmöglichkeiten ihres STAN – Gerätes mit anderen Augen zu sehen und zu prüfen, ob die Vorschriften „Sonderbauweisen“ zulassen, die vielleicht gerade im Auslandseinsatz notwendig werden können.
SFw a.D. Dieter Klitzke – damals Fhr Pz Brck Zg -  gilt mein Dank für die erfolgreiche Suche in den Traditionsräumen der PzBrig 3 und viele ergänzende Einzelheiten zu diesem Bericht."

Hartmut Cossmann  Oberst a.D.

 

 
Der Vorsitzende unterwegs Drucken E-Mail

Am 25.05.2010 war der Vorsitzende des BDPi, Oberst a.D. Roland v. Reden, in Munster bei der Panzerpionierlehrkompanie 90 (PzPiLKp), um dort den Feldwebel-Boldt-Preis an den Jahrgangsbesten der Pionierfeldwebellehrgänge 2008, Militärfachlicher Teil (MFT), zu verleihen.

Die angetretene PzPiLKp 90 wurde dem Kompaniechef, Major Marc Bögehold gemeldet, der zu der bevorstehenden Preisverleihung einige Worte sagte und dann an den Vorsitzenden des BDPi übergab. Dieser ging in seiner Rede auf den Namensgeber des Preises, Feldwebel Boldt, ein, stellte den BDPi und seine Ziele vor und würdigte dann den Preisträger Oberfeldwebel Patrick Jantzen. Ihm wurde durch Oberst a.D. v. Reden die Urkunde und als Preis das Buch „PIONIERE des Deutschen Heeres 1955 - 2000“ überreicht, das er sich gewünscht hatte. Außerdem erhielt er den Mitgliedsausweis, die Mitgliedsnadel, die Satzung und das Begrüßungsschreiben für neue Mitglieder, da er, wie jeder Preisträger, für zwei Jahre beitragsfrei gestelltes Mitglied im BDPi wurde.

Im Anschluss an die Preisverleihung hatte Oberfeldwebel Jantzen die Offiziere und Unteroffiziere mit Portepee sowie Oberst a.D. v. Reden zu einem Umtrunk und zu Grillwürstchen eingeladen. Dies war für den Vorsitzenden des BDPi willkommener Anlass sich mit den Offizieren und Unteroffizieren der Kompanie zu unterhalten und von ihnen über ihren Dienst zu erfahren.

Der BDPi gratuliert auf diesem Wege Oberfeldwebel Jantzen noch einmal ganz herzlich zu seinem hervorragenden Abschneiden beim Pionierfeldwebellehrgang MFT und zur Verleihung des Feldwebel-Boldt-Preises.

Am 31.05.2010 hat der Vorsitzende, begleitet von seiner Frau, bei der Witwe, Monika Dubnicki, von Hauptfeldwebel Marius Dubnicki in Rheinberg einen Kondolenzbesuch gemacht und ihr dabei eine Spende des BDPi überreicht, für die Frau Dubnicki sehr dankbar war. Der stellvertretende Vorsitzende des BDPi, Oberstabsfeldwebel Torsten Hoffmann, und der Beauftragte des BDPi am Standort Ingolstadt, Oberstleutnant a.D. Norbert Scholz, werden in den nächsten Tagen den Vater von Stabsunteroffizier Kronawitter in Griesbach besuchen und ebenfalls eine Spende des BDPi überreichen

Der Vorsitzende des BDPi hatte sowohl der Witwe des am 15.04.2010 in Afghanistan gefallenen Hauptweldwebels der Pioniertruppe Marius Dubnicki und des Stabsunteroffiziers Josef Kronawitter in Kondolenzbriefen die Anteilnahme des BDPi und aller seiner Mitglieder am Tode der beiden Soldaten ausgedrückt und die Kondolenzbesuche angekündigt.

Der BDPi hat auf seiner Website einen Nachruf für beide Soldaten veröffentlicht.

Alle Mitglieder unseres Bundes verneigen sich in Ehrfurcht vor ihren gefallenen Pionierkameraden und werden ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Roland v. Reden

 
Der Bund Deutscher Pioniere trauert Drucken E-Mail






um

Hauptfeldwebel Marius Dubnicki,

Pioniertauchfeldwebel und Taucheinsatzleiter. Er war als Kampfmittelräumer in der 1. Kompanie des Gebirgs-Pionierbataillons 8 eingesetzt.

   Stabsunteroffizier Josef Kronawitter,

der in der 2. Kompanie des Gebirgs-Pionierbataillons 8 seinen Dienst als Kraftfahrer und Kampfmittelaufklärer leistete.

Marius Dubnicki und Josef Kronawitter fielen im Gefecht in Afghanistan. Sie haben das höchste Opfer für ihr Land gebracht, das ein Soldat getreu seinem Eid bringen muss, der auf Beschluss unseres Parlaments in den Einsatz geschickt wird.

Hauptfeldwebel Marius Dubnicki wurde im Juli 1977 in Oberschlesien geboren. Mit seinen Eltern kam er 1988 ins Rheinland und fand hier eine neue Heimat. Nach der Mittleren Reife wurde Marius Dubnicki im September 1997 als Grundwehrdienstleistender zur Bundeswehr einberufen. Und er war gerne bei den Pionieren! Im Februar 1998 wurde er erst Freiwillig Länger Dienender, im Juni 1999 Soldat auf Zeit und im November 2004 schließlich Berufssoldat. Bei der Bundeswehr absolvierte er eine Ausbildung zum Berufstaucher. Afghanistan war sein erster Auslandseinsatz; erst im März 2010 traf er dort ein. Hauptfeldwebel Dubnicki war sehr beliebt. Er wurde von seinen Kameraden als offen, ehrlich und hilfsbereit geschätzt. Er war stolz, seinem Land als Soldat dienen zu dürfen. Er lässt seine Frau und seine vierjährige Tochter zurück.

Stabsunteroffizier Josef Kronawitter wurde im Juni 1985 in Hutthurm im Kreis Passau geboren. Er wurde nur 24 Jahre alt. Nach der Hauptschule absolvierte er eine Ausbildung zum Zimmerer. Im April 2004 kam er zur Bundeswehr und wurde im August des gleichen Jahres Soldat auf Zeit. Er war seit Juli 2005 in der 2./ GebirgsPiBtl 8 und ging ebenfalls im März 2010 nach Afghanistan. Auch Josef Kronawitter war gerne und begeistert Soldat und bei seinen Kameraden sehr beliebt. Er machte als guter Skifahrer und Wintersportler den Gebirgspionieren alle Ehre. Und schließlich im Wald, bei der Arbeit mit Holz, da war er bei sich. Josef Kronawitter lässt seine nächsten Angehörigen zurück.

Es wird sicherlich unterschiedliche Ansichten über den Sinn und Zwecks dieses Einsatzes geben. Aber außer Frage steht für uns alle, die aktiven und ehemaligen Soldaten und Reservisten, dass unsere Soldaten, die tagtäglich bei ihren weltweiten Einsätzen ihr Leben riskieren, über der politischen Auseinandersetzung stehen und unser aller Respekt und unsere Anerkennung verdienen.

Alle Mitglieder des Bundes Deutscher Pioniere trauern mit den Angehörigen der gefallenen Soldaten und verneigen sich vor ihren toten Pionierkameraden, denen sie stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.

 
Einladung zur Mitgliederversammlung 2010 Drucken E-Mail

Im Anschluß an den Tag der Pioniere, der am 17.09.2010 in

 Münchsmünster
 
durchgeführt wird,

findet die Mitgliederversammlung 2010

am 18. September in der Pionierschule/FSHBauT in Ingolstadt statt


Sehr geehrte, liebe Pionierkameraden,                

hiermit werden alle Mitglieder des Bundes Deutscher Pioniere e.V. (BDPi e.V.) zum Tag der Pioniere am 17.09.2010 bei der Bauinstandsetzungseinrichtung in Münchsmünster und zur Mitgliederversammlung (MV) am 18.09.2010 an der Pionierschule/FSHBauT in der Pionierkaserne auf der Schanz in Ingolstadt eingeladen

Mit kameradschaftlichen Grüßen und einem kräftigen „Anker – wirf!“ bin ich

Ihr Roland von Reden


Der Ablauf und die vorläufige Tagesordnung für die MV 2010 sind wie folgt:


17.09.2010

07:30 Uhr                   Fahrt von der Pionierschule/FSHBauT zur Bauinstandsetzungseinrichtung
                                 Münchsmünster
09:00 – 17:00 Uhr        Vorführungen im Rahmen des Tages der Pioniere gem. Programm der
                                 Pionierschule/FSHBauT
                                 Durchführung des Schießens um den Wanderpokal des BDPi;

die Damen, die nicht an den Vorführungen teilnehmen wollen, werden durch die
Pionierkameradschaft Ingolstadt betreut

17:00 – 21:30 Uhr       gemeinsames Abendessen, anschließend Siegerehrung im Rahmen 
                                des Schießens um den Wanderpokal des BDPi,
                                anschließend Kameradschaftsabend, 
                                Rückfahrt mit KOM zur Pionierschule/FSHBauT

18.09.2010

07:30 Uhr                Fahrt von der Pionierschule/FSHBauT zum Pionierehrenmal
                              an der Reduit Tilly in Ingolstadt

08:00 - 08:30 Uhr    Gedenken und Kranzniederlegung am Pionierehrenmal 
                              

bis 09:00 Uhr          Registrierung am Meldekopf des BDPi e.V. in der OHG
                              der Pionierkaserne auf der Schanz Ingolstadt

09:15 - 10:00 Uhr   Vortrag General der Pioniertruppe über
                              „Herausforderungen und Perspektiven der Pioniertruppe“

10:00 - 13:00 Uhr    Mitgliederversammlung in der Pionierkaserne auf der Schanz in Ingolstadt 

13:00 - 14:00 Uhr    Gelegenheit zum Mittagessen in der  der Pionierkaserne auf der Schanz in Ingolstadt

                             anschließend Abreise

Das Anmeldeformular steht hier zum download bereit: Anmeldeformular

Sie können es am PC ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und an die Geschäftststelle versenden.


Leider bestehen während des Tages der Pioniere keine Unterbringungsmöglichkeiten an der Pionierschule/FSHBauT. Die Teilnehmer an der MV 2010 werden daher gebeten, sich wegen ihrer Unterbringung an das Tourismusbüro der Stadt Ingolstadt zu wenden.

Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH
Rathausplatz 2
85049 Ingolstadt
Tel.: 0841 305 3088
Fax: 0841 305 3029
Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet
: www.ingolstadt-tourismus.de

Zur Vorläufigen Tagesordnung:

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