Willkommen beim BDPi e.V.! Wir sind ein Bund, in dem alle Pioniere - aktiv, ehemalig oder der Reserve - der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche sowie Pionierkameradschaften auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen sind. Diese Seite ist eine private Initiative und keine offizielle Seite der Bundeswehr oder einzelner Truppenteile.

Der Bund Deutscher Pioniere trauert um Oberst a.D. Peter Boschmann

geboren am 08.01.1940, gestorben am 17.06.2017

Nach Abschluss der Offizierausbildung wurde er zunächst als Pionierzugführer in Hamburg Harburg eingesetzt, im Anschluss daran als Hörsaaloffizier an der Heeresoffizierschule 3 in München.

Danach wurde er zum Pionierbataillon 2 nach Hann.-Münden versetzt. In diesem Standort blieb er ununterbrochen 17 Jahre. Hier seine dortigen Verwendungen:

  • S3 Offz,
  • Chef Ausbildungskompanie 3/2,
  • KpChef 2./PiBtl 2,
  • KpChef PzPiKp 50,
  • Stv Kdr PiBtl 2 und
  • schließlich Kommandeur Pionierbataillon 2.

Anschließend wurde er an der Pionierschule/FSHBauT
Hörsaalleiter für KpChef- und Kdr-Lehrgänge,

Danach wurde er Kdr PiBrig 30 in Hilden

und diente schließlich als Referatsleiter im BMVg in Bonn.

Der Bund Deutscher Pioniere wird sein Andenken stets in Ehren bewahren!

15 Teilnehmer des 6. Offizieranwärter-Jahrgangs der Pioniertruppe
trafen sich in Röbel in Mecklenburg

Seit 1982 treffen sich die Teilnehmer des 6. Offizier Jahrgangs der Pioniertruppe mit ihren Damen aller zwei Jahre irgendwo in Deutschland. In diesem Jahr hat das Treffen die Frau eines verstorbenen Kameraden in ihrer Heimat am Müritz See in Mecklenburg organisiert. Die Tage waren ausgefüllt mit Besichtigungen, einer Schiffsfahrt auf dem Müritz See und der Havel und einem sehr interessante Besuchs des Luftfahrtechnischen Museums in Rechlin und natürlich vielen Diskussionen und Berichten. Wie immer bei solchen Treffen wurden auch viele Erlebnisse aus der Dienstzeit wieder ins Gedächtnis gerufen. Niemand prüfte nach, ob sie sich nun wirklich so zu getragen haben oder ob die Zeit einfach etwas dazu gedichtet hat. Vor 60 Jahren traten die meisten der 63 Offiziersanwärter in die neu aufgestellten Pionierbataillone in Schleswig, Dillingen und Hamburg – Harburg ein. 10 der OA schieden nach ein paar Jahren aus der Bundeswehr aus, um einen anderen Beruf zu ergreifen. Drei von ihnen nehmen auch heute noch an unseren Treffen teil. Nach der Ausbildung in der Truppe und dem Besuch der Offiziersschulen in Hannover und Husum wurden die OA der Pioniertruppe dann in drei Hörsälen an der Pionierschule in München weiter ausgebildet. Der Lehrgruppenkommandeur Lehrgruppe A war Oberst Herzog, der Inspektionschef Major Lüdecke und die drei Hörsaalleiter.

Major Weidemann

Major Wanitzek

und Hauptmann Rakowski
Während der weiteren Dienstzeit über fast vier Jahrzehnte begegnete man sich immer wieder und die Kontakte rissen nie ab. Bei unserem letzten Treffen wurde natürlich auch der 16 Kameraden unseres Jahrgangs gedacht, die nicht mehr unter uns sind. Die meisten der Offiziere des 6.OAJ Pioniere erreichen in diesem und nächsten Jahr das 80. Lebensjahr. So wurde beschlossen, das nächste Treffen findet schon im nächsten Jahr in Potsdam statt und wir hoffen, dass wir uns auch danach noch treffen können.

(bis 2015: „Segelkameradschaft der Pionierschule e.V.“)

Im Jahre 1971, vor 46 Jahren wurde die Segelkameradschaft der Pionierschule gegründet.

In den vom damaligen Schulkommandeur BrigGen Böttcher unterschriebenen Befehlen heißt es u.a.:
„Die Segelgruppe hat den Auftrag, das Fahren auf dem Wasser als außerdienstlichen Sport durchzuführen …“
„Mitglieder der Segelgruppe können sein: alle Angehörigen der Pionierschule/AkHIngBau und PiLehrRgt.“
„Die PiSchule/AkHIngBau stellt der Segelkameradschaft den WÜbPl Percha zur Verfügung …“

Die Segelkameradschaft (abgekürzt: SK) bestand zunächst nur aus Soldaten der Pionierschule und des Pionierlehrregiments. Sie wurde 3 Jahre später ein eingetragener Verein und öffnete sich für zivile Segelinteressenten. Dadurch wuchs und wuchs sie, und als vor einigen Jahren die 300-Mitglieder-Marke überschritten wurde, zog der Vorstand die Notbremse. Seitdem werden nur noch Soldaten und deren Angehörige sowie Familien mit Jugendlichen und Kindern aufgenommen.
Die für jüngere Soldaten (Lehrgangsteilnehmer des AusbZ Pi, Bundeswehrstudenten und Wehrdienstleistende) geltende finanzielle Bevorzugung wurde nochmals erweitert. Und beim jährlichen Segelkurs können zivile Segelinteressenten nur noch im Einzelfall teilnehmen, wenn ein Platz frei ist.

Über den Segelkurs 2017 will ich kurz berichten:
Teilnehmer waren 20 Soldaten vom Fahnenjunker und Stabsunteroffizier bis zum Hauptmann. Die meisten gehörten zur UniBw München. Im Januar begann es mit 5 Theorieabenden an der UniBw. Ende April ging es dann in Percha, wo die Boote der SK liegen, für 8 Tage aufs Wasser des Starnberger Sees.

 

Der Segelkurs lief bei gemischtem Wetter und meist gutem Wind wie immer problemlos, denn bei uns ist auf jedem Boot ein (ehrenamtlicher) Ausbilder für seine zwei Segelschüler zuständig, und bereits nach der Hälfte der Ausbildungstage konnten die Kursteilnehmer die wesentlichen Segelmanöver fahren. Der Rest der Woche diente dem Vertiefen und Erlangen von mehr Sicherheit im Umgang mit den Booten.

Parallel zur Segelausbildung wurde auch auf dem vereinseigenen Motorboot geschult, denn zusätzlich zum Segelschein bekommt bei der SK jeder auch noch den Motorbootschein – oder genau gesagt: den amtlichen Sportbootführerschein (für Segel- und Motorboote auf Binnengewässern). Und dafür fand am letzten Kurstag eine theoretische und praktische Prüfung durch eine Kommission des Deutschen Segler-Verbands statt, bei der alle Kursteilnehmer erfolgreich waren.

Nach der Binnenscheinausbildung können sich die SK-Mitglieder auch für die auf dem Meer gültigen Scheine ausbilden und prüfen lassen – bis zum Sportküstenschifferschein (SKS), mit dem man auch größere Jachten führen kann. Für den SKS ist außer der Theorie allerdings noch eine umfangreiche Segelausbildung auf dem Meer erforderlich. Dazu chartert die Segelkameradschaft entsprechende Jachten und bietet einwöchige Segelausbildungstörns an. Das sind allein in diesem Jahr sieben derartige Törns, an denen 24 Soldaten (überwiegend von der UniBw München) sowie einige zivile SK-Mitglieder teilnehmen.

      Anlegeübungen in einem Yachthafen

Die zur SK gehörenden Kinder und Jugendlichen werden durch unseren sehr engagierten Jugendwart ebenfalls zu guten Seglern ausgebildet und haben ihren Spaß dabei. Und Regatten werden auch durchgeführt – intern oder zusammen mit anderen Segelvereinen. Wenn bei unserer großen Regatta um den Wanderpreis „Pionierpaddel von Percha“ rund 100 Segler anderer Vereine zu uns auf das Bundeswehrgelände kommen und manche junge Leute dabei das erste Mal Kontakt mit Soldaten haben, dann ist das für die Bundeswehr eine gute und kostenlose Werbung.

Zum Abschluss möchte sich der Vorstand der Segelkameradschaft noch bei den Soldaten bedanken, die uns stets kameradschaftlich unterstützen. Das beginnt bei den Tauchern und ihren Vorgesetzten, deren Gelände wir nutzen, und setzt sich durch alle Ebenen des AusbZ Pi bis zum Kommandeur fort, dessen Hilfe wir vor Kurzem dringend benötigten, um Unstimmigkeiten mit dem zuständigen Bundeswehr-Dienstleistungszentrum zu bereinigen.

Klaus op de Hipt
(OTL a.D., im Vorstand u.a. für die jüngeren zur Segelkameradschaft gehörenden Soldaten zuständig)

 

 Bund Deutscher Pioniere e.V.

 

In eigener Sache:

Gesucht wird ein Nachfolger für den Medienbeauftragten
des Bund Deutscher Pioniere e.V.

Die Medienarbeit umfasst insbesondere:

Das Vorbereiten des Anteils BDPi unseres Magazins Pioniere (zweimal jährlich)

  • Sammeln und Koordinieren der Beiträge
  • Abstimmen mit dem Redaktionsteam für die Beiträge der aktiven Pioniertruppe im AusbZPi, Ingolstadt
  • Abstimmen der Beiträge mit dem Heft „BDPi – Info“ (einmal jährlich)

Weitere Tätigkeitsfelder:

  • Koordinieren und Aktualisieren der Website www.bdpi.org mit dem Webmaster
  • Zuarbeit bei der Erstellung von Werbematerial
  • Zuarbeit für Standard-Vorträge BDPi

Es ist eine sehr interessante Tätigkeit,
die das Zusammenwirken
mit vielen Menschen in einem umfangreichen Netzwerk umfasst:

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit

  • dem gesamten Vorstand des BDPi
  • den Beiräten des BDPi,
  • den Pionierkameradschaften,
  • den Repräsentanten des BDPi an den Standorte der Pioniertruppe,
  • dem Redaktionsteam des AusbZ Pi,
  • dem Fachmedienzentrum,
  • der aktiven Pioniertruppe,
  • den höheren Stäben und Ämtern,
  • den in- und ausländischen Freunden und Partnern,

Dabei stehen die persönlichen Verbindungen, die für Publikationen im Bereich der Pioniere von Interesse sind, im Vordergrund.

Bei Interesse melden Sie sich bei:
medienbeauftragter@bdpi.org


 

Bund
Deutscher Pioniere e.V.

Der Tag der Pioniere und die MV 2017 sind bei gutem Wetter in Ingolstadt
interessant und erfolgreich verlaufen

Hier einige Eindrücke:

Mittwoch, 10.05.2017 „Tag der Pioniere “

Appell zur Verabschiedung von Obersten der PiTr

 

 

 

 

 

 

 

 

danach: Kameradschaftsabend und Siegerehrung Schießwettkampf

Donnerstag, 11.05.2017 „Tag der Pioniere “ und  Mitgliederversammlung 2017

Kranzniederlegung, Totengedenken

Fachvortrag Oberst Busch über die Lage der Pioniertruppe

Vorführung von zwei österreichischen Pionierbooten auf der Donau

Fotos: Hillgärtner, Witzig

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2017

dabei Wahl des neuen Präsidenten, Brigadegeneral Pfrengle


 

In Kürze wird diese Ausgabe auch online zu lesen sein!

Wenn Sie interessante Berichte aus der Truppe, aus der Zusammenarbeit der Truppe mit dem Bund Deutscher Pioniere oder aus den Pionierkameradschaften haben, zögern Sie nicht, diese bei uns einzureichen.

Wir veröffentlichen sie in der nächsten Ausgabe „Pioniere 2In-2017“

Das Gleiche gilt auch für die „BDPi-Info“, dem Nachrichtenblatt für alle Mitglieder des BDPi

Das Redaktionsteam

 

 (zum öffnen auf das Bild klicken) (folgt)


 

Fortschreibung der Chronik

mit über 300 Seiten interessanter Informationen zur Geschichte unseres Bundes Deutscher Pioniere e.V.

chronikAus dem Inhalt  –  Hauptteil:

  • Gründung und Aufwuchs des WDPi von 1925 – 1933
  • Der WDPi im Nationalsozialismus von 1933 – 1938
  • Auflösung des WDPi und Neuorganisation der Soldatenverbände
    und Kameradschaften von 1938 – 1945
  • Verbot des WDPi nach 1945
  • Neugründung des WDPi von 1951 – 1957
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Pionieren der Bundeswehr
    von 1958 – 2002
  • Der BDPi als Nachfolgeorganisation des WDPi mit neuen Zielen ab 2003

Anhang:

  • Kurzfassung der Chronik- MEILENSTEINE in der Geschichte des Waffenringes Deutscher Pioniere (WDPi) / des Bundes Deutscher Pioniere (BDPi)
  • Vorsitzende/Präsidenten
  • Vorstände
  • Vertreter des BDPi in der Region / am Standort
  • Ehrenpräsidenten / Ehrenvorsitzende
  • Ehrenmitglieder
  • Der WDPi/BDPi und seine Pionierkameradschaf­ten / Firmen / Organisationen
  • Bestpreise
  • Historie der Satzungen
  • Geschäftsordnungen
  • Entwicklung der Informationsorgane
  • Pionierlied

Anmerkungen:

  • Diese Chronik ist eine vorläufig endgültige Fassung. Ziel ist es, sie bis zum Jahr 2025 fortzuschreiben und dann als Chronik „100 Jahre WDPi e.V / BDPi e.V.“ zu veröffentlichen.
  • Herzlichen Dank an alle, die durch Ihre Anmerkungen, Ergänzungen und Anregungen an der Bearbeitung dieser Chronik mitgeholfen haben. Wir freuen uns auch auf Ihre künftige Unterstützung.
  • Je 1 Exemplar wird den Vorstands-/Beiratsmitgliedern, dem General der Pioniere, dem Ehrenpräsidenten, dem Ehrenvorsitzenden und ehemaligem Vorsitzenden, den Repräsentanten am Standort /in der Region, den Pionierkameradschaften und sonstigen Mitgliedsorganisationen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Die Chronik wird jeweils zum Anfang eines Jahres mit neuestem fortgeschriebenen Stand im Internet unter bdpi.org veröffentlicht.

Hier geht es zum download: der aktualisierten Fassung:

Chronik BDPi

Die nicht aktualisierte Fassung (bis 2015) ist erhältlich
für 5,- EURO Schutzgebühr incl. Versandkosten
schriftlich bei:

OTL a.D. Norbert Scholz
Archivar BDPi e.V.
Martin-Hemm-Str. 35 a
85053 Ingolstadt
Email: scholznorbert@gmx.de