Willkommen beim BDPi e.V.! Wir sind ein Bund, in dem alle Pioniere - aktiv, ehemalig oder der Reserve - der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche sowie Pionierkameradschaften auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen sind. Diese Seite ist eine private Initiative und keine offizielle Seite der Bundeswehr oder einzelner Truppenteile.

Die Pionier-Landungs-Kompanie und ihr Einsatz im 1. Weltkrieg

Sonderausstellung im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg
vom 21. September bis zum 15. November 2017

Da die Pionier-Landungs-Kompanie aus Harburg die einzige Heeres-Einheit war, die während des Krieges eng mit der Kaiserlichen Marine zusammengearbeitet hat und viel Zeit auf Hilfsschiffen der Marine verbrachte, hat sie zum Museum eine ganz besondere Verbindung. Hinzu kommt noch, dass alle Angehörigen dieser selbständigen Einheit ehemalige Seemänner waren oder aus verwandten Berufen stammten. Der Hamburger Hafen war auch des Öfteren Ausgangspunkt für einige Unternehmungen der Pionier-Landungs-Kompanie, wie bei der Teilnahme am Unternehmen „Albion“ und den Hilfsunternehmungen beim Finnischen Freiheitskrieg. Auch wurden bei einigen Aktionen der „Pilako“ Hamburger Hafenschuten und Motorboote der Handelsschifffahrt mit der Eisenbahn zum Einsatzort transportiert und dort eingesetzt.

Durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin konnte der Kurator der Ausstellung, Ulrich Schiers zahlreiche Briefe und Fotos eines Vizefeldwebels dieser Einheit auswerten, darüber hinaus zahlreiche Archivalien und Fotos aus dem Archiv des Museums. Neben bisher noch nie gezeigten Exponaten aus dem Magazin des IMMH, dem Stadtmuseum Harburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte unterstützen die Ausstellung auch einige Museen und private Sammler aus Finnland. Mit Finnland verband unser Museumsgründer Prof. Peter Tamm über viele Jahre eine enge Freundschaft. Mit seinem Wissenschaftlichen Institut für Schifffahrt-und Marinegeschichte realisierte er 2003 gemeinsam mit der John Nurminen-Stiftung in Helsinki bereits eine sehr beachtete Gemäldeausstellung.

Professor Tamms Maxime „Die Zylinder brechen den Konflikt vom Zaun und die Helme müssen es ausbaden“, zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Durch die zahlreichen Briefe des Vize-Feldwebels Karting an seine spätere Frau Käthe Kramer aus Cranz, ließ sich nicht nur die Tätigkeit der „Pilako“ bis zum Ende des Krieges verfolgen, sondern der Besucher erfährt auch einige intime Empfindungen und Erlebnisse. So schrieb Feldwebel Karting am 31.August 1917:

„Nimmt dieser Krieg nie ein Ende. Drei Jahre sind aus dem Lebensregister
gestrichen. Zahllose alteingesessene Firmen und Geschäfte sind zugrunde
gegangen. Wie wird es nach dem Friedensschluss aussehen?
Ich befürchte, das Elend wird sehr groß werden…“

Hinzu kommen noch Berichte von Zeitzeugen aus Zeitungen und anderen Veröffentlichungen. Damit erfährt der Besucher dieser Sonderausstellung einen bisher nahezu unbekannten Aspekt aus der Geschichte des Ersten Weltkrieges.

Zur Eröffnung wird ein kleiner, reich bebilderter Katalog erscheinen, der im Museumsshop und in der angeschlossenen Fachbuchhandlung Weede zu erwerben ist.

Die Sonderausstellung VON HARBURG NACH FINNLAND wird vom 21.09. bis 15.11.2017 auf Deck 1 des Museums zu sehen sein und ist im Eintrittspreis enthalten.

Pressekontakt:
Babette Teichmann
Internationales Maritimes Museum Hamburg
Koreastraße 1
20457 Hamburg HafenCity
Tel. +49 (40) 300 92 30-12
b.teichmann@imm-hamburg.de
www.imm-hamburg.de


Das Buch „Von Harburg nach Finnland “ von Ulrich Schiers


Die Geschichte der Pionier-Landungs-Kompanie aus Harburg ist ein bisher nahezu unbekannter Aspekt des Ersten Weltkrieges. Für die Sonderausstellung „Von Harburg nach Finnland – Die Pionier-Landungs-Kompanie und ihr Einsatz im Ersten Weltkrieg“ und den gleichnamigen Begleitband sind zahlreiche Briefe und Fotos eines Vizefeldwebels dieser Einheit ausgewertet worden. Sie dokumentieren nicht nur die Tätigkeit der „Pilako“ bis zum Ende des Weltkrieges, sondern erlauben auch einen intimen Einblick in die Empfindungen und Erlebnisse des Vizefeldwebels. Neben bisher noch nie gezeigten Exponaten aus dem Magazin des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, dem Stadtmuseum Harburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte zeigt der reich bebilderte Band auch Ausstellungsstücke einiger Museen und privater Sammler aus Finnland, sowie Exponate des Museums am Wasserturm in Hohenlockstedt, welches die Geschichte der finnischen Unabhängigkeitsbewegung dokumentiert. Hinzu kommen Berichte von Zeitzeugen aus Zeitungen und anderen Veröffentlichungen, die einen eindrucksvollen Überblick über diesen bisher kaum bekannten Teil der Geschichte liefern.

Das Regionaltreffen 2017 des BDPi
findet statt
von Donnerstag, 26.10.2017 bis Samstag, 28.10.2017
in Stetten am kalten Markt 

EINLADUNG

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde der Pioniertruppe!

Auch in diesem Jahr wollen wir im Herbst ein Regionaltreffen durchführen. Der Bund Deutscher Pioniere lädt diesmal in den Südwesten unserer Republik ein zum

Regionaltreffen/Informationsveranstaltung vom 26.-28. Oktober 2017
in Stetten a. k. M.

Ziel der Veranstaltung bleibt unverändert, unseren Mitgliedern, der aktiven Truppe, den Reservisten und Ehemaligen eine Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch und Kennenlernen eines unserer Pionierstandorte zu geben und so die kameradschaftliche Verbundenheit der Pioniere aktiv zu fördern bzw. zu pflegen.

Wir sind in diesem Jahr zu Gast in Stetten a. k. M. beim Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr – Teil des Ausbildungszentrums Pioniere in Ingolstadt – und der Panzerpionierkompanie 550. Erst mit der Struktur 2011 wurde Stetten Pionierstandort durch die Übertragung der Kampfmittelabwehr auf die Pioniertruppe des Heeres und der Stationierung der Panzerpionierkompanie 550. Selbstverständlich ist der Übungsplatz Heuberg in Stetten a. k. M. vielen Pionieren lange ein Begriff.
Es ist uns damit die Möglichkeit geboten, über die Kampfmittelabwehr einerseits, die einzige verbliebene selbständige PzPiKp andererseits und einen besonderen Übungsplatz und seine Geschichte zu erfahren. Natürlich wird auch der Vorstand wieder über die aktuelle Themen seiner Arbeit informieren.

Neben den militärischen Inhalten des Treffens werden wir die kleine Gemeinde Stetten, eine große Garnison kennenlernen und die Stadt Sigmaringen mit ihrem herrlichen Schloss der Hohenzoller erleben.
Kameradschaftspflege steht natürlich übergreifend auf dem Programm. Es ist Zeit eingeräumt für eine ungezwungene Begegnung in gepflegter Atmosphäre. Bei Speis und Trank können alte Geschichten wieder wach gerufen und Ziele für die Zukunft diskutiert oder einfach nur die kameradschaftliche Gesellschaft gelebt werden.

Lebenspartner/innen sind herzlich willkommen.

Der Vorstand des BDPi hofft auf zahlreiche Anmeldungen bis
Freitag, 07.09.2017.

Ich verbleibe mit kameradschaftlichen Grüßen und
einem kräftigen „Anker-wirf!“

Ihr

 

 

Ortwin Timm
Oberst a. D. 30916 Isernhagen
Kleiststraße 41
Tel.: P: 0511/7605139
mobil: 01523/1921925
E-Mail:ortwintimm@gmx.de

Anmeldeformular


ORGANISATORISCHE HINWEISE

Vorbemerkung: Der BDPi übernimmt auch diesmal als Veranstalter das Gesamtrisiko. Daher wird darauf hingewiesen, dass die Anmeldungen zu der Veranstaltung verbindlich sind und die Teilnahmegebühr bis zum Meldetermin 07.09.2017 auf das auf dem Anmeldeformular genannte Konto des BDPi überwiesen sein muss.

1. Die Veranstaltungskosten sind wie folgt zugeordnet:
– Informationsveranstaltung ( Tagungspauschale: 15,00 €/Person)
– Truppenverpflegung ( 1 Mittagessen: 5,00 €/Person)
– Kameradschaftsabend ( Büfett: 18,00 €/Person)
– Besichtigungen/Führungen (Pauschale: 25,00 €/Person)
– Einkehr (Pauschale: 17,00 €/Person)

2. Damen-/Partnerprogramm
Ein gesondertes Programm kann diesmal nicht angeboten werden.

3. Unterkunft und Verpflegung:
Mit der Anmeldung ist auch das Unterkunftspaket Übernachtung 26.-28.10.2017 mit Frühstücksbüffett im Hotel/Gasthof Traube, Sigmaringen gebucht. Je nach Zahl der Anmeldungen wird ggf. in alternativen Hotels gleicher Klasse untergebracht. Information darüber wird am Meldekopf bekanntgegeben.

Der Preis pro Zimmer: (Einzelzimmer: 55,- €/ÜuF/Nacht)
(Doppelzimmer: 80,00 €/ÜuF/Nacht)
Verlängerungsnacht zu gleichen Konditionen.

4. Transportunterstützung
– An- und Abreise ist in eigener Zuständigkeit zu organisieren.
Entfernung Bhf. Sigmaringen – Hotel/Gasthof Traube ca.550 m Fußweg.
– Taxen stehen am Bhf. Sigmaringen bereit.
– Transportunterstützung wird für den 26. und 27.10.2017 bereitgestellt.

5. Kontakte/Anschriften

– Zur Klärung von Fragen stehen gern zur Verfügung:
> Ulrich Lisson, Geschäftsführer BDPi e.V., Tel.: 02336-12853,
E-Mail: ulrich.lisson@t-online.de
> Ortwin Timm, Vorsitzender BDPi e.V., Tel.: 0511-7605139 oder 015231921925,
E-Mail: ortwintimm@gmx.de


PROGRAMM

Donnerstag, 26.10. 2017

Ab 1200: Anreise Hotel Hotel/Gasthof Traube,
Fürst-Wilhelm-Str. 19   72488 Sigmaringen

Meldekopf BDPi im Hotel/Rezeption Hotel Meldekopf ist ab 11:00 besetzt

1600 Bustransfer zum Soldatenheim Stetten a.k.M. Hotel – Soldatenheim, Stetten AusbZPi AusbStpKpfmAbw
1630 Begrüßung und Icebreaker Soldatenheim, Stetten Bund Deutscher Pioniere/ Heimleitung Begrüßungskaffee, -getränk , Imbiss

1700 – 1900 Vorträge:
– BDPi trägt zu eigener Lage, Projekten und Entwicklungsperspektive vor
– AusbStPktKpfmAbw u. PzPiKp 550 informieren über aktuelle Lage und Auftrag
– StOÄ erläutert die Stationierung vor Ort

1900 Kameradschaftsabend Soldatenheim, Stetten,Gemeinsames Abendessen

2130 Transfer Hotel Soldatenheim – Hotel

 

Freitag, 27.10.2017

 
0900 Abholung Hotel und Transfer zur Albkaserne Stetten a.k.M.
Hotel/Gasthof Traube Meldekopf BDPi
0930 –1200  Besuch der Ausbildungsanlagen am StO Stetten und der Albkaserne
1200 –1300  Mittagessen, Teilnahme an der Truppenverpflegung Albkaserne
1300 – 1430   Besuch der Militärgeschichtlichen Sammlung des Standortes
1430 – 1600   Besuch Gemeinde Stetten
Begrüßung durch Bürgermeister, Führung durch die Gemeinde Rathaus Stetten
1600       Transfer nach Sigmaringen Stetten – Stadtzentrum Sigmaringen
Ca. 1630  Einkehr in Café in der Innenstadt Sigmaringen BDPi
danach Zur freien Verfügung
Fakultativ: Gemeinsames Abendessen Sigmaringen
(Zeit und Ort wird nach Anreise festgelegt)

 

Samstag, 28.10. 2017

0900 Kopplung mit Fremdenführer Hotel Traube
Führungen in Sigmaringen (Hohenzollernschloss, Stadt, …)
1200 -1300 Einkehr Sigmaringen
1330             Erreichen Hotel,
Ende des Regionaltreffens Hotel BDPi Danach: „Sigmaringen auf eigene Faust“


Hier geht es zum Anmeldeformular

Bitte ausdrucken und unterschrieben zurücksenden.


 

Minden, 22.06.2017

Im Sommer 1967 traten Offizieranwärter der Pioniertruppe ihren Dienst als Zeit- und Berufssoldaten in den Bataillonen an. 50 Jahre danach 2017 hatten Oberst a. D. Henning Dahmen und ich die Idee, ein Wiedersehen zu organisieren, das nicht nur dazu diente, in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch um zu sehen, was aus uns geworden ist.

Schwierig war es zunächst, die Namen und Adressen wiederzufinden. Das Personalamt der Bundeswehr konnte uns aus Datenschutz nicht helfen. Aber mit noch bestehenden Kontakten und über das Studium von Telefonbüchern im Internet gelang es, 52 Namen mit alten und zum Teil auch neuen Adressen herauszufinden. Einige der ehemaligen Kameraden konnten nicht ermittelt werden, da sie entweder verstorben oder wegen des „Überall-Namens“ (z. B. Müller) nicht auffindbar waren. Schließlich konnten 30 Herren eingeladen werden, von denen aber 15 absagten. Wir hatten auch unsere Hörsaalleiter aus dem Fähnrich-Lehrgang, Oberst a. D. Winter und Oberstleutnant a. D. Meier um Ihr Kommen gebeten, aber leider waren auch sie verhindert.

Getroffen haben wir uns in Minden, weil Henning Dahmen als früherer Kommandeur PiBrig 100 dort noch über ein gutes „Netzwerk“ verfügte.

Es begann in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne am 22.06.2017 um 14:30 Uhr mit Begrüßung und Einweisung bei Kaffee und Kuchen. Mit seinem Vortrag unterwies uns der stellvertretende Kommandeur PzPiBtl 130, OTL Saecker, zum Thema Pioniere heute in der Bundeswehr, was erhebliche Änderungen zu 1967 deutlich machte. Anschließend besichtigten wir die Ausstellung der Traditionsgemeinschaft der Herzog von Braunschweig Kaserne unter der sehr guten Leitung von OStFw Thomas Bitter.

Der Kameradschaftsabend folgte mit einem vorzüglichen gemeinsamen Essen, das erfüllt war mit Gesprächen über alte und neue Zeiten. Ich hatte in meiner Pionier-Dienstzeit viel fotografiert; auch andere hatten Bilder geliefert, sodass mein Diavortrag zu vielen lustigen Zurufen anregte. Es war ein langer und sehr schöner Abend, der Henning und mich in unserem Vorhaben bestätigte.

Am nächsten Morgen trafen wir uns im „alten“ Rathaus und freuten uns über die Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Harald Steinmetz. Oberstleutnant a. D. Fortenbach führte uns dann durch Stadt mit einer Besteigung des Domturmes, sodass wir einen guten Blick über die klassische Festungs- und Pionierstadt Minden hatten.

Am Marktplatz fanden wir nochmals zu einem Essen und zum Gespräch zusammen. Es wurde der Wunsch geäußert, ein solches Jahrgangstreffen zu wiederholen – vielleicht auch in anderen Regionen Deutschlands, damit auch dortige Jahrgangskameraden erreicht werden können. Ich habe mich bereit erklärt, im Jahr 2020 ein Wiedersehen in Hamburg zu organisieren.

Dr. Thomas Palaschewski
Oberstleutnant a. D.

Das Presse- und Informationszentrum des Heeres informiert

Newsletter mit Links und aktuellen Berichten und Informationen über das Deutsche Heer. Hier als Download:

Newsletter Kdo H_ 6_2017
u.a.: Erster LEGUAN für die Pioniertruppe


Brückenschlag über den ALT in Rumänien

Saber Guardian 2017

Newsletter Kdo H_ 5_2017
u.a.: Übung Heidesturm PzLBrig 9 mit Übergang über die Weser durch PzPiBtl 130

 

 

 Bund Deutscher Pioniere e.V.

 

In eigener Sache:

Gesucht wird ein Nachfolger für den Medienbeauftragten
des Bund Deutscher Pioniere e.V.

Die Medienarbeit umfasst insbesondere:

Das Vorbereiten des Anteils BDPi unseres Magazins Pioniere (zweimal jährlich)

  • Sammeln und Koordinieren der Beiträge
  • Abstimmen mit dem Redaktionsteam für die Beiträge der aktiven Pioniertruppe im AusbZPi, Ingolstadt
  • Abstimmen der Beiträge mit dem Heft „BDPi – Info“ (einmal jährlich)

Weitere Tätigkeitsfelder:

  • Koordinieren und Aktualisieren der Website www.bdpi.org mit dem Webmaster
  • Zuarbeit bei der Erstellung von Werbematerial
  • Zuarbeit für Standard-Vorträge BDPi

Es ist eine sehr interessante Tätigkeit,
die das Zusammenwirken
mit vielen Menschen in einem umfangreichen Netzwerk umfasst:

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit

  • dem gesamten Vorstand des BDPi
  • den Beiräten des BDPi,
  • den Pionierkameradschaften,
  • den Repräsentanten des BDPi an den Standorte der Pioniertruppe,
  • dem Redaktionsteam des AusbZ Pi,
  • dem Fachmedienzentrum,
  • der aktiven Pioniertruppe,
  • den höheren Stäben und Ämtern,
  • den in- und ausländischen Freunden und Partnern,

Dabei stehen die persönlichen Verbindungen, die für Publikationen im Bereich der Pioniere von Interesse sind, im Vordergrund.

Bei Interesse melden Sie sich bei:
medienbeauftragter@bdpi.org


 

15 Teilnehmer des 6. Offizieranwärter-Jahrgangs der Pioniertruppe
trafen sich in Röbel in Mecklenburg

Seit 1982 treffen sich die Teilnehmer des 6. Offizier Jahrgangs der Pioniertruppe mit ihren Damen aller zwei Jahre irgendwo in Deutschland. In diesem Jahr hat das Treffen die Frau eines verstorbenen Kameraden in ihrer Heimat am Müritz See in Mecklenburg organisiert. Die Tage waren ausgefüllt mit Besichtigungen, einer Schiffsfahrt auf dem Müritz See und der Havel und einem sehr interessante Besuchs des Luftfahrtechnischen Museums in Rechlin und natürlich vielen Diskussionen und Berichten. Wie immer bei solchen Treffen wurden auch viele Erlebnisse aus der Dienstzeit wieder ins Gedächtnis gerufen. Niemand prüfte nach, ob sie sich nun wirklich so zu getragen haben oder ob die Zeit einfach etwas dazu gedichtet hat. Vor 60 Jahren traten die meisten der 63 Offiziersanwärter in die neu aufgestellten Pionierbataillone in Schleswig, Dillingen und Hamburg – Harburg ein. 10 der OA schieden nach ein paar Jahren aus der Bundeswehr aus, um einen anderen Beruf zu ergreifen. Drei von ihnen nehmen auch heute noch an unseren Treffen teil. Nach der Ausbildung in der Truppe und dem Besuch der Offiziersschulen in Hannover und Husum wurden die OA der Pioniertruppe dann in drei Hörsälen an der Pionierschule in München weiter ausgebildet. Der Lehrgruppenkommandeur Lehrgruppe A war Oberst Herzog, der Inspektionschef Major Lüdecke und die drei Hörsaalleiter.

Major Weidemann

Major Wanitzek

und Hauptmann Rakowski
Während der weiteren Dienstzeit über fast vier Jahrzehnte begegnete man sich immer wieder und die Kontakte rissen nie ab. Bei unserem letzten Treffen wurde natürlich auch der 16 Kameraden unseres Jahrgangs gedacht, die nicht mehr unter uns sind. Die meisten der Offiziere des 6.OAJ Pioniere erreichen in diesem und nächsten Jahr das 80. Lebensjahr. So wurde beschlossen, das nächste Treffen findet schon im nächsten Jahr in Potsdam statt und wir hoffen, dass wir uns auch danach noch treffen können.

(bis 2015: „Segelkameradschaft der Pionierschule e.V.“)

Im Jahre 1971, vor 46 Jahren wurde die Segelkameradschaft der Pionierschule gegründet.

In den vom damaligen Schulkommandeur BrigGen Böttcher unterschriebenen Befehlen heißt es u.a.:
„Die Segelgruppe hat den Auftrag, das Fahren auf dem Wasser als außerdienstlichen Sport durchzuführen …“
„Mitglieder der Segelgruppe können sein: alle Angehörigen der Pionierschule/AkHIngBau und PiLehrRgt.“
„Die PiSchule/AkHIngBau stellt der Segelkameradschaft den WÜbPl Percha zur Verfügung …“

Die Segelkameradschaft (abgekürzt: SK) bestand zunächst nur aus Soldaten der Pionierschule und des Pionierlehrregiments. Sie wurde 3 Jahre später ein eingetragener Verein und öffnete sich für zivile Segelinteressenten. Dadurch wuchs und wuchs sie, und als vor einigen Jahren die 300-Mitglieder-Marke überschritten wurde, zog der Vorstand die Notbremse. Seitdem werden nur noch Soldaten und deren Angehörige sowie Familien mit Jugendlichen und Kindern aufgenommen.
Die für jüngere Soldaten (Lehrgangsteilnehmer des AusbZ Pi, Bundeswehrstudenten und Wehrdienstleistende) geltende finanzielle Bevorzugung wurde nochmals erweitert. Und beim jährlichen Segelkurs können zivile Segelinteressenten nur noch im Einzelfall teilnehmen, wenn ein Platz frei ist.

Über den Segelkurs 2017 will ich kurz berichten:
Teilnehmer waren 20 Soldaten vom Fahnenjunker und Stabsunteroffizier bis zum Hauptmann. Die meisten gehörten zur UniBw München. Im Januar begann es mit 5 Theorieabenden an der UniBw. Ende April ging es dann in Percha, wo die Boote der SK liegen, für 8 Tage aufs Wasser des Starnberger Sees.

 

Der Segelkurs lief bei gemischtem Wetter und meist gutem Wind wie immer problemlos, denn bei uns ist auf jedem Boot ein (ehrenamtlicher) Ausbilder für seine zwei Segelschüler zuständig, und bereits nach der Hälfte der Ausbildungstage konnten die Kursteilnehmer die wesentlichen Segelmanöver fahren. Der Rest der Woche diente dem Vertiefen und Erlangen von mehr Sicherheit im Umgang mit den Booten.

Parallel zur Segelausbildung wurde auch auf dem vereinseigenen Motorboot geschult, denn zusätzlich zum Segelschein bekommt bei der SK jeder auch noch den Motorbootschein – oder genau gesagt: den amtlichen Sportbootführerschein (für Segel- und Motorboote auf Binnengewässern). Und dafür fand am letzten Kurstag eine theoretische und praktische Prüfung durch eine Kommission des Deutschen Segler-Verbands statt, bei der alle Kursteilnehmer erfolgreich waren.

Nach der Binnenscheinausbildung können sich die SK-Mitglieder auch für die auf dem Meer gültigen Scheine ausbilden und prüfen lassen – bis zum Sportküstenschifferschein (SKS), mit dem man auch größere Jachten führen kann. Für den SKS ist außer der Theorie allerdings noch eine umfangreiche Segelausbildung auf dem Meer erforderlich. Dazu chartert die Segelkameradschaft entsprechende Jachten und bietet einwöchige Segelausbildungstörns an. Das sind allein in diesem Jahr sieben derartige Törns, an denen 24 Soldaten (überwiegend von der UniBw München) sowie einige zivile SK-Mitglieder teilnehmen.

      Anlegeübungen in einem Yachthafen

Die zur SK gehörenden Kinder und Jugendlichen werden durch unseren sehr engagierten Jugendwart ebenfalls zu guten Seglern ausgebildet und haben ihren Spaß dabei. Und Regatten werden auch durchgeführt – intern oder zusammen mit anderen Segelvereinen. Wenn bei unserer großen Regatta um den Wanderpreis „Pionierpaddel von Percha“ rund 100 Segler anderer Vereine zu uns auf das Bundeswehrgelände kommen und manche junge Leute dabei das erste Mal Kontakt mit Soldaten haben, dann ist das für die Bundeswehr eine gute und kostenlose Werbung.

Zum Abschluss möchte sich der Vorstand der Segelkameradschaft noch bei den Soldaten bedanken, die uns stets kameradschaftlich unterstützen. Das beginnt bei den Tauchern und ihren Vorgesetzten, deren Gelände wir nutzen, und setzt sich durch alle Ebenen des AusbZ Pi bis zum Kommandeur fort, dessen Hilfe wir vor Kurzem dringend benötigten, um Unstimmigkeiten mit dem zuständigen Bundeswehr-Dienstleistungszentrum zu bereinigen.

Klaus op de Hipt
(OTL a.D., im Vorstand u.a. für die jüngeren zur Segelkameradschaft gehörenden Soldaten zuständig)

Bund
Deutscher Pioniere e.V.

Der Tag der Pioniere und die MV 2017 sind bei gutem Wetter in Ingolstadt
interessant und erfolgreich verlaufen

Hier einige Eindrücke:

Mittwoch, 10.05.2017 „Tag der Pioniere “

Appell zur Verabschiedung von Obersten der PiTr

 

 

 

 

 

 

 

 

danach: Kameradschaftsabend und Siegerehrung Schießwettkampf

Donnerstag, 11.05.2017 „Tag der Pioniere “ und  Mitgliederversammlung 2017

Kranzniederlegung, Totengedenken

Fachvortrag Oberst Busch über die Lage der Pioniertruppe

Vorführung von zwei österreichischen Pionierbooten auf der Donau

Fotos: Hillgärtner, Witzig

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2017

dabei Wahl des neuen Präsidenten, Brigadegeneral Pfrengle


 

In Kürze wird diese Ausgabe auch online zu lesen sein!

Wenn Sie interessante Berichte aus der Truppe, aus der Zusammenarbeit der Truppe mit dem Bund Deutscher Pioniere oder aus den Pionierkameradschaften haben, zögern Sie nicht, diese bei uns einzureichen.

Wir veröffentlichen sie in der nächsten Ausgabe „Pioniere 2In-2017“

Das Gleiche gilt auch für die „BDPi-Info“, dem Nachrichtenblatt für alle Mitglieder des BDPi

Das Redaktionsteam

 

 (zum öffnen auf das Bild klicken) (folgt)