Prinz Eugen Preis für Herrn Oberfähnrich Uwe von Dollen

Am 23.07.2020 erhielten fünfundzwanzig Absolventen des 51. Bautechnikerlehrganges bei einem Corona-Freiluft-Festakt in der Pionierkaserne auf der Schanz ihre Abschlusszeugnisse und ihre Techniker-Urkunden. Sie dürfen nun die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Bautechniker“ tragen. Traditionsgemäß wird der Lehrgangsbeste des Bautechnikerlehrganges mit dem Prinz-Eugen-Preis des Bundes Deutscher Pioniere ausgezeichnet.

Unser Präsident, Herr Brigadegeneral a. D. Franz Pfrengle, konnte den Preis in diesem Jahr an Herrn Oberfähnrich Uwe von Dollen übergeben, der die Ausbildung mit dem überragenden Notenschnitt von 1,21 abgeschlossen hat.

Zunächst ging Herr General Pfrengle kurz auf die Tradition und Bedeutung hochwertiger technischer Ausbildung für unsere Truppengattung ein. Persönlich verdeutlichte er wieder seine Wertschätzung basierend auf der zuletzt als Mission Commander EUTM Mali erlebten erstklassigen Arbeit der Bautechniker im Auslandseinsatz.

Nachdem General Pfrengle die vorrangigen Ziele unseres Bundes Deutscher Pioniere und den Namensträger des Bestpreises vorgestellt hatte, wandte er sich dem Preisträger zu.
Im April 2011 trat der gelernte und berufserfahrene Zerspanungsmechaniker wieder in die Bundeswehr ein und spezialisierte sich als Pipelinepionierfeldwebel und Schweißfachmann beim Spezialpionierbataillon 164. Von Husum aus lernte er dann auch die Bundeswehr-Tanklager in Afghanistan und in Mali kennen.
Künftig wird Oberfähnrich Uwe von Dollen in seinem Fachbereich als Zugführer der Pipeline-Kompanie im Spezialpionierregiment 164 eingesetzt werden und sicher darf sich auch bald wieder mit einem unserer Tanklager im Auslandseinsatz befassen.

Wir gratulieren Oberfähnrich Uwe von Dollen und seinen vierundzwanzig Lehrgangskameraden zum erfolgreichen Abschluss ihrer beruflichen Fortbildung und wünschen alles Gute für die Zukunft in unseren Streitkräften.

 

Text:
Alexander Ebner
Oberstleutnant
Leiter FSHBauT/ZBauWes
Bilder:
Kleinekort, AusbZPi FMZ

Ritter von Becker Preis an den Besten mit Abstand! 

Anfang Juli wurden an der Fachschule des Heeres für Bautechnik, unter Beachtung der Hygienemaßnahmen, fünf erfolgreiche Absolventen der zivil anerkannten Berufsausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer (Deutschland, Burkina Faso, Benin) und zwei Absolventen mit der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter (Tunesien, Benin) in ihre Heimatstandorte verabschiedet. Zum dritten Mal wurde dabei durch den Bund deutscher Pioniere der Lehrgangsbeste mit dem Ritter von Becker Preis ausgezeichnet. Unser erster Vorsitzender, Herr Oberst a. D. Maximilian Josef Lindner, ehrte mit diesem Preis Herrn Stabsunteroffizier (FA) Sven Fuchs aus der PzPiKp 550, der die Ausbildung mit der Note 1 abschloss.

In seinem Grußwort ging Herr Oberst Lindner kurz auf die Besonderheiten unserer Truppengattung und die daraus resultierende feste Kameradschaft, auch über Landes- und Kontinentalgrenzen hinaus, ein, die gerade unter den besonderen, COVID-19 geschuldeten Ausbildungsbedingungen – trotz Abstand – noch fester zusammenschweißt.

Stabsunteroffizier Fuchs trat 2007 nach dem Abitur bei der 5. PzGrenBtl/122 Oberviechtach in die Bundeswehr ein und absolvierte 2009 erfolgreich seinen Unteroffizierslehrgang in Hardtheim. 2010 – 2017 leistete er seinen Dienst als Bergetruppführer im PzGrenBtl 371 in Marienberg, bis er mit der Versetzung 2018 in die PzPiKp 550 auch in die Pioniertruppe wechselte. Damit einher ging auch der Antrag auf Laufbahnwechsel. Nach erfolgreichem Abschluss der Feldwebel- und Sprachlehrgänge rückt SU (FA) Fuchs mit der ausgezeichnet bestandenen zivil anerkannten Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer einen Schritt weiter in Richtung Zwischenziel Unteroffizier mit Portepee und damit auch dem Hauptziel Berufssoldat.

Wir gratulieren Stabsunteroffizier Sven Fuchs und seinen Lehrgangskameraden zum erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung und wünschen alles Gute für die Zukunft.

 

Text & Bild
Hptm Christian Moll
AusbZPi V. Inspektion

für Herrn Stabsunteroffizier Thimo Ratz aus 4./GebPiBtl 8

Am 16. Dezember 2019 wurden an der Fachschule des Heeres für Bautechnik am Ausbildungszentrum Pioniere in Ingolstadt fünf erfolgreiche Absolventen der zivilen Berufsausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer und ein Absolvent mit der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter in ihre Heimatstandorte verabschiedet. Zum zweiten Mal wurde dabei durch den Bund deutscher Pioniere der Lehrgangsbeste mit dem Ritter von Becker Preis (1778-1848) ausgezeichnet. Unser erster Vorsitzender, Herr Oberst a. D. Maximilian Josef Lindner, ehrte mit diesem Preis Herrn Stabsunteroffizier (FA) Thimo Ratz aus der 4./GebPiBtl 8, der die Ausbildung mit der Note 2 abschloss.  

In seinem Grußwort ging Herr Oberst Lindner kurz auf die Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten unseres Bundes Deutscher Pioniere ein, bevor er dann den Namensgeber des Ritter von Becker Preises vorstellte und auch die Karriere unseres Preisträgers skizzierte.

Stabsunteroffizier Ratz absolvierte nach dem Schulabschluss mit Mittlerer Reife eine Ausbildung zum Bauzeichner, leistete 2008 seinen Grundwehrdienst in Weiden und war anschließend fünf Jahre als Bauzeichner in einem Ingenieurbüro tätig, was sicherlich zu seinem Erfolg in der ZAW beitrug. 2015 packte ihn die Sehnsucht und so trat SU Ratz als Wiedereinsteller, eingesetzt als Beobachtungssoldat JFST in das ArtBtl 131, ein.

2017 entschied er sich für die Feldwebellaufbahn, absolvierte 2017 und 2018 Lehrgänge in Altenstadt und Delitsch und rückt nun mit dem Abschluss der Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer seinem Ziel einen entscheidenden Schritt näher.

 Wir gratulieren Stabsunteroffizier Thimo Ratz und seinen fünf Lehrgangskameraden zum erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung und wünschen alles Gute für die Zukunft.

 

 

Autor:
Alexander Ebner
Oberstleutnant
Leiter FSHBauT/ZBauWes

Bilder: AusbZPi