Willkommen beim BDPi e.V.! Wir sind ein Bund, in dem alle Pioniere - aktiv, ehemalig oder der Reserve - der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche sowie Pionierkameradschaften auf freiwilliger Basis zusammengeschlossen sind. Diese Seite ist eine private Initiative und keine offizielle Seite der Bundeswehr oder einzelner Truppenteile.

Liebe Mitglieder des BDPi,
es sind schwierige und ungewohnte Zeiten, in denen wir uns bewegen.
Das öffentliche Leben in Deutschland ist stark eingeschränkt und wir alle sind
gefordert unseren Beitrag zu leisten, dass die Gefährdung durch das Corona-Virus
so gut wie möglich eingeschränkt wird.
Sie alle haben es in Ihrem Umfeld realisiert, dass im Prinzip alle Veranstaltungen
abgesagt sind, Geschäfte und Betriebe schließen und auch die Bundeswehr hat in
vielen Bereichen auf „Notbetrieb“ umgestellt.
Das betrifft auch das Ausbildungszentrum Pioniere, das bis Ende Juni die
Ausbildung, bis auf absolut einsatznotwendige Anteile, eingestellt hat.
Seitens des Amtes für Heeresentwicklung wurde jetzt auch die „Fachtagung
Pioniere“ abgesagt und auf einen Termin im Spätherbst des Jahres verlegt. Ein
genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.
Damit ist es uns auch nicht möglich, die diesjährige Mitgliederversammlung wie
geplant am 19.Mai in Ingolstadt durchzuführen. Wir werden sie ebenfalls in den
Spätherbst schieben. Sobald der neue Termin feststeht, werden wir Sie zeitgerecht
informieren.
Im Hinblick auf unser Regionaltreffen im Juni in Havelberg warten wir die
Entwicklung der nächsten 4 Wochen ab und treffen dann eine Entscheidung.
Bis dahin passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Mit kameradschaftlichen Grüßen und einem kräftigen “Anker wirf”

Franz Pfrengle                                                                    Max Lindner
Brigadegeneral a.D.                                                           Oberst a.D.
Präsident BDPI e.V.                                                            Vorsitzender BDPI e.V.

Link zur Mitgliederinformation

der Leiter des Hauptamts der Stadt Müllheim, Dominik Fröhlin, ehemaliger SaZ 12 Offz des Heeres, hat unserem Präsidenten die angehängten Stellenangebote der Stadt für zwei Bauingenieure zugesandt.  Vielleicht hat ein ausscheidender Pionier-Offizier mit Bauingenieurstudium Interesse an einer der beiden Stellen.

Ausschreibung:  Fachbereichsleitung “Tiefbau/Hochwasserschutz”

Ausschreibung:  stellv. Fachbereichsleitung “Tiefbau/Hochwasserschutz”

siehe auch die Ausschreibungen auf der Webseite der Stadt Müllheim

 

Das Presse- und Informationszentrum des Heeres informiert

Hier ist der neueste Newsletter
mit Links, aktuellen Berichten und Informationen über das Deutsche Heer
als Download:

20.Feb.2020:
Newsletter KdoH 1/2020


10.Dez.2019:
Newsletter KdoH 7/2019

03. Okt 2019:
Newsletter KdoH 5/2019
Newsletter KdoH 6/2019  (mit einem Artikel über die Amphibe M3 des PzPiBtl 130)

04. Mai 2019:
Newsletter KdoH 3/2019

07. März 2019:
Newsletter KdoH 2/2019

07. Feb 2019:
Newsletter KdoH 1/2019


19.Dez 2018:
Die Newsletter 8/2018, 9/2018 und 10/2018:
Newsletter Kdo H 8/2018
Newsletter Kdo H 9/2018
Newsletter Kdo H 10/2018


12.Sep 2018:
Die Newsletter 6/2018 und 7/2018 des Kdo H

Newsletter Kdo H 7/2018
(mit einem Link zum Einsatz Havelburger Pioniere bei der Waldbrandbekämpfung)

Newsletter Kdo H 6/2018


24.Mai 2018:
Der Newsletter 4/2018 des Kdo H: Newsletter Kdo H 04/2018

aus Pioniersicht diesmal dabei:
ein Bericht vom Girl’s Day beim Gebirgspionierbataillon 8 in Ingolstadt


03.Mai 2018:
Der Newsletter 3/2018 des Kdo H: Newsletter Kdo H 03/2018


Newsletter Kdo H_2_2018

dabei auch der Besuch des Inspekteur Heer beim Ausbildungszentrum Pioniere:


Newsletter Kdo H_ 1_2018


Newsletter Kdo H_ 9_2017

dabei auch:

British Army und Bundeswehr schlagen Schwimmbrücke über die Elbe (LINK)

weiterlesen

für Herrn Stabsunteroffizier Thimo Ratz aus 4./GebPiBtl 8

Am 16. Dezember 2019 wurden an der Fachschule des Heeres für Bautechnik am Ausbildungszentrum Pioniere in Ingolstadt fünf erfolgreiche Absolventen der zivilen Berufsausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer und ein Absolvent mit der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter in ihre Heimatstandorte verabschiedet. Zum zweiten Mal wurde dabei durch den Bund deutscher Pioniere der Lehrgangsbeste mit dem Ritter von Becker Preis (1778-1848) ausgezeichnet. Unser erster Vorsitzender, Herr Oberst a. D. Maximilian Josef Lindner, ehrte mit diesem Preis Herrn Stabsunteroffizier (FA) Thimo Ratz aus der 4./GebPiBtl 8, der die Ausbildung mit der Note 2 abschloss.  

In seinem Grußwort ging Herr Oberst Lindner kurz auf die Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten unseres Bundes Deutscher Pioniere ein, bevor er dann den Namensgeber des Ritter von Becker Preises vorstellte und auch die Karriere unseres Preisträgers skizzierte.

Stabsunteroffizier Ratz absolvierte nach dem Schulabschluss mit Mittlerer Reife eine Ausbildung zum Bauzeichner, leistete 2008 seinen Grundwehrdienst in Weiden und war anschließend fünf Jahre als Bauzeichner in einem Ingenieurbüro tätig, was sicherlich zu seinem Erfolg in der ZAW beitrug. 2015 packte ihn die Sehnsucht und so trat SU Ratz als Wiedereinsteller, eingesetzt als Beobachtungssoldat JFST in das ArtBtl 131, ein.

2017 entschied er sich für die Feldwebellaufbahn, absolvierte 2017 und 2018 Lehrgänge in Altenstadt und Delitsch und rückt nun mit dem Abschluss der Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer seinem Ziel einen entscheidenden Schritt näher.

 Wir gratulieren Stabsunteroffizier Thimo Ratz und seinen fünf Lehrgangskameraden zum erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung und wünschen alles Gute für die Zukunft.

 

 

Autor:
Alexander Ebner
Oberstleutnant
Leiter FSHBauT/ZBauWes

Bilder: AusbZPi

Verehrte Mitglieder und Besucher unserer Webseite,
der Bund Deutscher Pioniere freut sich immer über uns zugesandte Artikel.
Artikel die wir hier veröffentlichen, dienen der Information der ‘Pionierfamilie’.
Dazu einige Hinweise:

– bei uns zugesandten Artikeln bitten wir immer darum das der Autor genannt ist
– bei Bildern muss die Zustimmung des Fotografen zur Veröffentlichung ebenfalls vorliegen.
– wir setzen voraus, dass der Fotograf wiederum die Zustimmung zur Veröffentlichung eingeholt hat;
insbesondere bei abgebildeten Einzelpersonen.
– je nach Länge eines Artikels verlinken wir u.U auf das Gesamtdokument; d.h. eine Wordversion sowie eine
PDF Version wäre sehr hilfreich (die pdf Version hat den Vorteil, dass der Artikel so erscheint wie vom Autor
geschrieben, inkl. Bildmaterial)

zum Bildmaterial:

  • Dateigröße < 400KB
  • Auflösung: 72 oder 96 dpi
  • Abmessungen: 800 – 1600 Pixel (gemeint ist die Breite)
  • Format: JPG (Fotos), PNG (Grafiken), Qualität 75 – 80%
  • Dateiname: kurzer, sprechender Name, keine Leerzeichen, Sonderzeichen oder Umlaute!

In Erwartung von zahlreichen Beiträgen
Ihr/Euer Webmaster

Anker wirf!
Jürgen Falkenroth

 

 

Im Rheinmuseum Emmerich am Rhein wurde jetzt eine einzigartige Doppelausstellung eröffnet. Sie zeigt in 20 Plakaten mit 130 Bildern die Entwicklung von „Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945“ und erinnert gleichzeitig mit neu konzipierten Ausstellungstafeln an den „Pionierstandort Emmerich vor 50 Jahren“.

Als im Jahr 2018 die Planungen für die Ausstellungen im Emmericher Rheinmuseum begannen, war für Museumsleiter Herbert Kleipaß klar: „Da nehme ich mir den Traditionsverband der ehemaligen Emmericher Pioniere e.V.“ mit ins Boot. Wie sich bei der Eröffnung der letzten Ausstellung im Jahr 2019 zeigte, ein guter Entschluss. In seiner Begrüßungsrede suchte Herbert Kleipaß als Vorsitzender des Emmericher Geschichtsvereins e.V. die Verbindung vor Ort, denn das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Emmericher Bürgern war immer gut. „Der Standort Emmerich war bis zur Auflösung 2008 eine feste Größe im Leben unserer Stadt und überall waren die Pioniere präsent. ….

Den kompletten Text lesen sie bitte hier

Text und Bildnachweis:
Rolf Wickermann
Schriftführer Traditionsverband ehemaliger Emmericher Pioniere e.V.

 

Im Rahmen des jährlich durchgeführten Professional Development & Education (PDE) Programmes fuhr die Military Engineering (MILENG) Branch, 1.DEU/NLD Korps nach MONS und BRUNSSUM, um ihre Counterparts beim Strategic Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE) und beim Joint Force Command Brunssum (JFCBS) zu besuchen.

1GNC MILENG zu Besuch bei SHAPE

Der Besuch bei der Infrastructure and Engineering (I&E) Division SHAPE sowie der Besuch bei der Joint Engineer Division auf operationeller Ebene in BRUNSSUM diente dem Erfahrungsaustausch zwischen der NATO Command Structure und der NATO Force Structure zur Thematik „MILENG at Operational Level“.
Der Erfahrungsaustausch ist der Beginn der Vorbereitung 1.DEU/NLD Korps zur Wahrnehmung der zugewiesenen NATO-Rolle als Joint Task Force Headquarters (JTF HQ) in 2021. Neben den Themen „Environmental Protection“, „I&E on Strategic Level” sowie “Infrastructure on Operational Level” galt es das multinationale MILENG Netzwerk weiter zu festigen.
Im nächsten Jahr gilt es dann die Transition aus der Rolle LCC HQ NRF 2019 zum JTF HQ zu vollziehen und Anfang 2021 vom NATO Rapid Deployable Corps (NRDC) SPANIEN diesen Auftrag zu übernehmen.

 

1GNC MILENG zu Besuch bei JENG beim Joint Force Command Brunssum

Beitrag:
OTL Holger Pöppe, 1.DEU/NLD Korps, MILENG Chief Ops

Bildrechte: JFCBS/Anthony Lage

Anfang August besuchten 47 Teilnehmer das „Military Tattoo“ im Schloss Kaltenberg, ca. 50 km westlich Münchens gelegen.
In Kaltenberg finden u.a. jährlich an 3 Wochenenden im Juli die bekannten Ritterspiele statt.
Seit 2018 wird dort am ersten Augustwochenende eine Doppelveranstaltung angeboten:
die „Highland Games“ und das „Military Tattoo“.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier

 

Text: Peter Metzger

Bilder: Walter Tauschek

 

Bowlingturnier der ehemaligen Emmericher Pioniere
Rolf Koos nimmt im Jahr 2019 den Pokal mit nach Hause

Die ehemaligen Emmericher Pioniere trafen sich jetzt zum traditionellen Bowlingturnier bei Teamsport Hasselt in Bedburg-Hau.
Es wird alle zwei Jahre von Vorstandsmitglied Rolf Koos organisiert und perfekt durchgeführt. (Den ganzen Artikel finden Sie hier)

 

Foto: Siegerehrung: J. Sigmund, R. Koos, P. Niebergall, Gesa Grandjean

 

Quelle:
Text und Foto: Rolf Wickermann (Schriftführer)

Regionaltreffen beim Panzerpionierbataillon 4
in Bogen vom
12. bis 14. Juli 2019

 

Bereits zum sechsten Mal wurde heuer das Regionaltreffen des BDPi durchgeführt.

Gemäß unserem Bestreben jährlich in einer anderen Ecke unseres Landes das Regionaltreffen durchzuführen, hatten wir uns dieses Jahr für den Standort Bogen in Niederbayern entschieden. Mit ausschlaggebend für diese Entscheidung war die Tatsache, dass das dortige Panzerpionierbataillon 4 an diesem Wochenende seinen 60.Geburtstag feierte und dies mit einem Tag der offenen Tür verbunden hatte.
Unabhängig von dem interessanten Angebot, war es uns auch wichtig nach Möglichkeit die Truppe durch unser Regionaltreffen nicht zusätzlich zu belasten. So bot das 60-jährige Jubiläum die Möglichkeit beides miteinander zu verbinden.

Anscheinend entsprach das ausgearbeitete Programm durchaus den Vorstellungen der Teilnehmer, hatten sich insgesamt doch 38 Personen zur Teilnahme angemeldet, die die freie Auswahl hatten, welche Teile des Programms sie wahrnehmen wollten.

Nachdem bis 1500 Uhr alle Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, im Landgasthof Wurm eingetroffen waren, wurden sie durch den Präsidenten des BDPi, BG a.D. Franz Pfrengle und dem Vorsitzenden Oberst a.D. Max Lindner, begrüßt und in den geplanten Ablauf der kommenden Tage eingewiesen.

Nach der Begrüßung verlegten alle in die Graf-Aswin-Kaserne nach Bogen, wo sie vom stv. Kommandeur des PzPiBtl 4, Herrn OTL Rene Jarschke, herzlich begrüßt wurden.

Im Anschluss daran, ließ es sich der Kommandeur, OTL Ronny Schievelkamp, nicht nehmen, persönlich sein Bataillon vorzustellen und in Lage, Auftrag und besondere Herausforderungen einzuweisen.

In seinem hoch interessanten Vortrag stellte er sowohl die Einsatzverpflichtungen seines Verbandes dar, als auch die personellen und materiellen Herausforderungen, die das Bataillon zu bewältigen hat. Bei aller Problematik wurde aber auch deutlich, dass es mit Einsatzwillen und Engagement quer durch alle Dienstgradgruppen möglich ist die Vielzahl von Aufgaben zu erledigen. Deutlich wurde auch die besondere Beziehung und Einbindung des Bataillons in das zivile Umfeld in Niederbayern.

 

Das konnte man auch am Abend beim traditionellen Ausmarsch der Stadt und der Vereine zum Volksfest erleben, das gleichfalls an diesem Wochenende stattfand.
Die Bataillonsführung und eine große Abordnung des PzPiBtl 4 marschierten mit an der Spitze des Zuges. Auch das unterstreicht, dass die Soldaten in Bogen bestens im zivilen Umfeld integriert sind.

Zum Abschluss des Tages verlegten wir zum Abendessen auf den Bogenberg, auf dem die überregional bekannte Wallfahrtskirche steht und von dem man einen herrlichen Blick in den Bayerischen Wald nach Norden und in den Gäuboden nach Süden hat. Leider war es etwas bewölkt, sonst hätte man von diesem markanten Punkt sogar die Alpen erkennen können.

 

 

Panoramablick vom Bogenberg

 

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums des PzPiBtl 4.
Wir waren eingeladen am Appell anlässlich dieses besonderen Tages teilzunehmen, bei dem zugleich die Kompanieübergabe der 1. Kp stattfand.

In einer sehr gelungenen, kurzweiligen Rede stellte der Kommandeur, OTL Ronny Schievelkamp, die Geschichte des Verbandes mit seinen zahlreichen wechselhaften Unterstellungen zu verschiedenen Großverbänden dar.

In den zahlreichen Auslandseinsätzen ebenso wie bei einer Vielzahl von Einsätzen im Rahmen der Katastrophenhilfe, gerade bei den zahlreichen Hochwassern der Donau in dieser Region, aber auch im Erdbebeneinsatz in Italien 1976 und 1980, konnte das Bataillon seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Eine besondere Herausforderung war zuletzt im Herbst 2015 der Aufbau eines Wartezentrums in der Gäuboden-Kaserne im benachbarten Feldkirchen im Rahmen der Flüchtlingshilfe.

An den Appell schloss sich ein Empfang an, zu dem die Führung des BDPi geladen war.
Zeitgleich wurde der Tag der Offenen Tür eröffnet, zu dem bereits ab 1000 Uhr zahlreiche interessierte Besucher in die Kaserne strömten. Mit einem breiten Angebot an Stationen in der Graf-Aswin-Kaserne und auf dem Wasserübungsplatz an der Donau wurden den Besuchern die Aufgaben und die dafür verfügbare Ausstattung des Bataillons dargestellt. Mit dabei waren an diesem Tag auch andere sogenannte “Blaulichtkräfte”, wie Feuerwehr, Polizei, THW und Rotes Kreuz.

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Stationen am Wasserübungsplatz, wo man die Gelegenheit hatte mit verschiedenen Wasserfahrzeugen die Donau zu erkunden und diverse Baumaschinen unter Anleitung selbst zu bedienen.

 

Um 1500 Uhr fanden sich die Teilnehmer des Regionaltreffens im Rathaus der Stadt Bogen ein, wo es sich der Bürgermeister, Herr Franz Schedlbauer, nicht nehmen ließ, seine Stadt und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten persönlich vorzustellen. Besonders stolz ist man auf die Tatsache, dass das Rautenwappen des Freistaats Bayern seinen Ursprung in Bogen hat, war es doch ursprünglich das Wappen des hier ansässigen Adelsgeschlechts der Grafen von Bogen.

 

 

 

Mit zahlreichen Informationen über die Geschichte und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt versorgt, konnten wir dann im Rahmen einer Stadtführung, die von OTL a.D. Werner-Leister, einem ehemaligen Bataillonsangehörigen durchgeführt wurde, das Gehörte zum Teil in der Realität besichtigen.
Als Abschluss des Tages verlegten wir wieder auf den Bogenberg, dieses Mal aber, um im Rahmen von zwei Führungen noch tiefer in die Geschichte der Stadt einzutauchen. Im Bogenberg-Museum finden sich zahlreiche Relikte, die besonders auf die Herkunft des weiß-blauen Rautenwappens eingehen.
In der Wallfahrtskirche stand die jährlich zu Pfingsten stattfindende “Kerzenwallfahrt” im Mittelpunkt der Führung. Dabei tragen die Teilnehmer eine ca. 13m hohe Kerze aus dem 75km entfernten Holzkirchen nach Bogen. Wobei die Kerze ein mit rotem Wachs umwickelter Baumstamm ist, der zum Schluss vom Marktplatz in Bogen von jeweils nur einem Teilnehmer senkrecht den steilen Weg zur Wallfahrtskirche hinauf getragen wird. Dort wird sie zu Ehren der “schwangeren Madonna” in der Kirche aufgestellt und verbleibt dort – ein beeindruckendes Erlebnis.

Damit war der erlebnisreiche Tag beendet. Wer wollte, konnte sich abschließend auf dem Volksfest stärken oder ins Hotel zurückverlegen. Ein gemeinsames Frühstück rundete am Sonntag das diesjährige Regionaltreffen ab und die Teilnehmer traten die Heimreise an.

Herzlichen Dank an dieser Stelle dem PzPiBtl 4 für seine hervorragende Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung des Treffens.

Gruppenfoto Stadtführung

Text:  Vorsitzender BDPi
Fotos: BDPi