an OLt Frederic Schwab Lehrgangsbester OL3 AusbZ Pi

Ingolstadt am 14. Dezember 2017

 

Anläßlich der Verleihung des Preises veröffentlichen wir hier die Rede des Präsidenten des BDPi, Herrn Brigadegeneral Pfrengle.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrter Herr General Niemann, lieber Lutz,

Soldatinnen und Soldaten des AusbZ Pioniere,

meine Damen und Herren,

Offiziere des OL 3 PiTr,

 ich freue mich, dass ich heute in meiner Eigenschaft als Präsident des Bund Deutscher Pioniere den General-von-Mudra-Preis übergeben darf.

Ich nehme die heutige Preisverleihung auch im Namen aller unserer Mitglieder und der vielen Pionierkameradschaften vor.

Wir alle, Bund Deutscher Pioniere, Truppe, Reservisten, Ehemalige und Aktive, Jüngere und Ältere, die wir die schwarzen Spiegel tragen, sind eine Familie, die stolz auf ihre Waffenfarbe und ihre Leistungen ist.

Gerade in den Einsätzen hat sich in vielfältiger Weise gezeigt, wie wichtig wir für den Erfolg sind. Andere können ohne uns im Einsatz und im Kampf weder ihre Ziele erreichen, noch bestehen. Und wir leisten unseren Beitrag nicht nur durch Unterstützung, sondern auch durch Mitkämpfen!
Insofern hat auch der Namensgeber des Preises eine besondere Bedeutung für unsere Truppengattung, weil er das Zusammenwirken mit anderen Truppengattungen besonders gefördert und die Auswirkungen technischer Entwicklungen dabei erkannt hat. Als Truppenführer im 1. Weltkrieg hoch bewährt war er zudem ein Vorgesetzter mit Ecken und Kanten, der keine Angst vor Fürstenthronen zeigte. Seien Sie das auch. Werden Sie tragfähiger Schotter, der sich auch verkeilt. Rollenden Kies brauchen wir nicht.

Die Bedeutung der erwähnten Unterstützung im Kampf wird künftig noch zunehmen.

SACEUR hat für Ausbildung und Übungen angewiesen, den Schwerpunkt künftig wieder im hochintensiven Gefecht zu setzen und auf Artikel 5 Major Joint Operations Plus (MJO+), d.h. auf Kriegführung zu legen.
Dabei ist es eine besondere Herausforderung, dass Krieg und Gefecht völlig veränderten Bedingungen unterliegen als sie es vor 1990 getan hätten.
Es ist heute, zumindest derzeit, nicht mehr vorstellbar, dass sich ein Konflikt in gleicher Intensität im gesamten NATO Vertragsgebiet auswirken würde. In Teilen kann ein hochintensives Gefecht ablaufen, während andere Teile allein eine hybride Kriegführung erleben könnten, oder beides zusammen.


Unser Land ist heute eher in einer strategischen Lage wie Frankreich zur Zeit des Kalten Krieges. Dagegen sind andere Länder, wie zum Beispiel Polen und das Baltikum, mögliche Frontstaaten. Hinzu kommen die Bedrohungen durch Terrorismus, bei denen es weder ein Vorne noch ein Hinten gibt.
Neue Herausforderungen werden hinzukommen, die die NATO als Ganzes nicht, aber Europa sehr wohl betreffen werden. Der Transfer von Stabilität nach Süden wird in Nordafrika nicht Halt machen können. Die Schaffung von Sicherheit wird dabei aber immer nur ein Rahmen sein können, in dem die eigentlichen Herausforderungen, Demographie, Bildung, Wirtschaft, Schaffung von Arbeitsmärkten etc. gelöst werden müssen. Wir haben m.E. noch 10 – 15 Jahre, um den Menschen in großen Teilen des afrikanischen Kontinents eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Es gilt die Ursachen von Flucht und Vertreibung dort zu bekämpfen, wo sie entstehen. Das wird m.E. ohnehin die größte Herausforderung.
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an OFw Sven Böhringer, Panzerpionierkompanie 550

Stetten am 10. Juni 2017

 Anläßlich der Verleihung des Preises veröffentlichen wir hier die Rede des Präsidenten des BDPi, Herrn Brigadegeneral Pfrengle.

 

Soldatinnen und Soldaten der PzPiKp 550,

meine Damen und Herren,

 

bevor ich zur Übergabe des Feldwebel-Boldt-Preises komme, muss ich hier noch etwas zusätzlich deutlich sagen.

Ich habe heute den Besuch bei der PzPiKp 550 aus vollen Zügen genossen. Das was Sie, Herr Major Rost, mit ihrer Kompanie als Familientag auf die Beine gestellt haben, ist schlicht beispielhaft. Für ein solches Programm braucht es normalerweise ein Bataillon. Ihre Kompanie ist ein Beispiel an Haltung.

Ich freue mich, dass ich heute in meiner Eigenschaft als Präsident des Bundes Deutscher Pioniere den Feldwebel-Boldt-Preis verleihen darf. Umso mehr freut es mich, dass ich dies in meiner Brigadepionierkompanie der D/F- Brigade tun darf, einer Kompanie, der ich mich immer besonders verbunden gefühlt habe und der ich mich nach wie vor verbunden fühle. Das können Sie auch auf dem kleinen Schild auf der Brücke sehen, die immer noch im Besprechungsraum der Kompanie steht. Dass mich das gefreut hat, brauche ich Ihnen nicht zu sagen.

Ich nehme die heutige Preisverleihung auch im Namen unserer 730 Mitglieder und der vielen Pionierkameradschaften vor.

Wir alle, Bund Deutscher Pioniere, Truppe, Reservisten, Ehemalige und Aktive, Jüngere und Ältere, die wir die schwarzen Spiegel tragen, sind eine Familie, die stolz auf ihre Waffenfarbe und ihre Leistungen ist. Gerade in den Einsätzen hat sich in vielfältiger Weise gezeigt, wie wichtig wir für den Erfolg sind. Andere können ohne uns im Einsatz und im Kampf weder ihre Ziele erreichen, noch bestehen. Und wir leisten unseren Beitrag nicht nur durch Unterstützung, sondern auch durch Mitkämpfen!

Eine Familie, die wie wir dies leisten muss, kann nur durch größten inneren Zusammenhalt bestehen.
Dazu gehört auch, dass einzelne Familienmitglieder immer wieder einmal herausgehoben werden, weil sie den anderen zum Beispiel gereichen und weil sie damit positiv auf alle anderen ausstrahlen. Die Auslobung und Verleihung von Preisen ist ein Mittel dazu.

Einen solchen Preis, nämlich den für den Besten des Feldwebellehrgangs, darf ich heute übergeben.

Es tritt vor, der OFw Sven Böhringer.

Herr OFw Böhringer, Sie haben im Jahr 2016 den Feldwebellehrgang am AusbZ Pioniere als Jahrgangsbester mit der Note 1,25 abgeschlossen.

Mit Ihnen bestätigt sich wieder, dass die Wege zu einer solchen Leistung niemals gerade verlaufen und dass der persönliche Wille und die Erfahrung wichtige Instrumente sind, um Zwischenziele zu erreichen und auf das langfristige Angriffsziel zu blicken. weiterlesen

Lange ist’s her –

Ehemalige UNOSOM II Teilnehmer treffen sich

Vor 25 Jahren beteiligte sich Deutschland mit 2 Kontingenten am UN Einsatz in Somalia.
Der Bürgerkrieg in Somalia hatte zu einem Zerfall staatlicher Strukturen und einer humanitären Katastrophe dramatischen Ausmaßes geführt. Die Bundeswehr beteiligte sich mit der Einrichtung einer Luftbrücke sowie logistischer Unterstützung von Blauhelmtruppen. Das Deutsche Einsatzkontingent war mit Masse in BELET-UEN stationiert.
Um den Einsatz nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die erbrachten Leistungen und persönlichen Erlebnisse in Erinnerung zu rufen, wollen wir deshalb am 09.06.2018 in Ingolstadt, eingebunden in den Tag der Bundeswehr, ein Treffen mit allen ehemaligen Angehörigen des 1. und 2. Einsatzkontingentes durchführen.
Leider gibt es kein Anschriftenverzeichnis mehr, so dass sich die Suche nach den Kameraden enorm schwierig gestaltet. Alle ehemaligen Soldaten 1. und 2. Kontingents mit Interessenten am Kontingenttreffen werden gebeten, den Organisator, Oberleutnant Jim Taverna, zu kontaktieren und noch bekannte Kameraden auf die Veranstaltung hinzuweisen.

Ansprechpartner / POC: Oberleutnant, Jim Taverna

Tel.: (0841) 88660 – 2310 Bw: 6610 – 2310
Fax: (0841) 88660 – 2309 Bw: 6610 – 2309
Email: tagderbundeswehr2018ingolstadt@bundeswehr.org
jimtaverna@bundeswehr.org

zum Download auf das Bild klicken:

Wenn Sie interessante Berichte aus der Truppe, aus der Zusammenarbeit der Truppe mit dem Bund Deutscher Pioniere oder aus den Pionierkameradschaften haben, zögern Sie nicht, diese bei uns einzureichen.

Wir veröffentlichen sie in der nächsten Ausgabe “Pioniere 1-2018”

Das Gleiche gilt auch für die “BDPi-Info”, dem Nachrichtenblatt für alle Mitglieder des BDPi.

Hier geht’s zum download:

BDPi Info 2017

Das Redaktionsteam