Zahlreiche Mitglieder der Pionierkameradschaft Ingolstadt hatten sich zur jährlichen Mitgliederversammlung im Kasino der Pionierkaserne auf der Schanz eingefunden. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Anna Krämer konnte der Vorsitzende Peter Metzger in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr viel Positives berichten. Besonders erfreulich ist es, dass die Werbung um neue Mitglieder erfolgreich war, so dass ein Anstieg auf 173 Mitglieder zu verzeichnen ist.

In seinem Bericht blickte der Vorsitzende auf die zahlreichen Vorhaben und Veranstaltungen des Jahres 2016 zurück. Insgesamt 4 Tagesfahrten führten nach Garmisch-Partenkirchen, Geisenfeld, Bayreuth und Volkach.

Einer der Höhepunkte war sicherlich das 4. Ehemaligentreffen in den Räumen des Kasinos der Pionierkaserne auf der Schanz. 140 Gäste waren der Einladung gefolgt und konnten Erinnerungen an vergangene Zeiten austauschen.

Zum Abschluss des Jahres wurden bei der Vorweihnachtsfeier langjährige Mitglieder besonders geehrt: Peter Heim, Hubert Koll, Bernd Fischer und August Schuler für 30-jährige Mitgliedschaft, Alexander Steinig, Siegfried Beer, Dr. Ulrich Röder und Rudolf Götte für 40 Jahre sowie Franz Schneider für 50 Jahre.

In seinem Kassenbericht konnte Herbert Geinzer aufzeigen, dass das Haushaltsjahr erstmals seit vielen Jahren mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden konnte.

Bei der anschließenden Neuwahl wurde der bisherige Vorstand bestätigt:

Oberstlt. A.D. Peter Metzger (2. v.re.) ist weiterhin Vorsitzender, Oberstlt. a.D. Anton Rackl (re) nimmt das Amt des 2. Vorsitzenden wahr, Oberstabsfeldwebel a.D. Torsten Hoffmann (2.v.li.) ist Schriftführer und Oberstabsfeldwebel a.D. Herbert Geinzer (li.) ist für die Kasse zuständig.

Da die Jahresabschlüsse der Vorjahre immer einen Verlust von über 1000 € aufwiesen, wurde die Beschlussvorlage des Vorstandes zur Anpassung der Mitgliederbeiträge einstimmig angenommen. Somit beträgt der Mitgliedsbeitrag ab sofort 15 € jährlich, für außerordentliche Mitglieder 7,50 €.

Zum Abschluss der Versammlung gab der Vorsitzende einen Ausblick über die geplanten Vorhaben in diesem Jahr. Tagesfahrten führen u.a. nach Abensberg, München, in die Oberpfalz und an den Starnberger See.

Verfasser: Peter Metzger
Foto: Udo Nagels

Die 6. Olympiade der Sicherheits- und Rettungskräfte findet

vom 18.08. – 20.08.2017

in 63594 Hasselroth-Neuenhaßlau, Main-Kinzig-Kreis statt

Teilnahmeberechtigt sind wie immer alle BOS -Organisationen wie z.B. Malteser, Rettungshundestaffeln, THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Johanniter, ASB, Bergwacht, DLRG, Wasserwacht, DGzRS, Polizei, Bundespolizei, Zoll,
Bundeswehr, Reservistenkameradschaften
und Mitarbeiter im Justizvollzug aus Deutschland und Europa.

Eine Qualifikation für die 6. Olympiade der Sicherheits- und Rettungskräfte ist
nicht erforderlich.

Einfach unter: http://www.Olympiade-Rettungskraefte.de

die Ausschreibung und Anmeldung ab dem 23.11.2016 downloaden,
ausfüllen und per Post, Fax oder Mail zurückschicken.

Weitere Informationen findet Ihr immer aktuell unter:
http://www.Olympiade-Rettungskraefte.de

Wir bitten um Weitergabe dieser Informationen in Ihrem Verantwortungsbereich.

Es grüßt Euch aus dem Olympiaort 2017

Hasselroth-Neuenhaßlau

Volker Schießer / Organisatorischer Leiter

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Bei der Vorweihnachtsfeier der Kameradschaft in den Räumen des Casino auf der Schanz konnten einige Mitglieder für ihre langjährige treue Mitgliedschaft geehrt werden.
30 Jahre sind Peter Heim, Hubert Koll, August Schuler und Bernd Fischer dabei. Sie traten im Jahre 1986 in die Pionierkameradschaft ein.
Der Vorsitzende konnte Hubert Koll und Peter Heim bei der Feier persönlich ehren.

Hubert Koll war Soldat in den Gründerjahren der Bundeswehr und Angehöriger der damaligen Pionierlehrtruppenteile in München und Ingolstadt. Nach seiner Dienstzeit als Feldwebel wechselte er zur Bundeswehrverwaltung und war als Kraftfahrer angestellt. In dieser Zeit wurde er dann Mitglied in der Kameradschaft.

Peter Heim war als Zeitsoldat Unteroffizier im Pionierbataillon 10 von 1976 bis 1980. Auch er trat nach seiner Zeit als aktiver Soldat der Pionierkameradschaft bei.
August Schuler und Bernd Fischer konnten leider nicht an der Vorweihnachtsfeier teilnehmen.
40 Jahre sind Dr. Ulrich Röder, Siegfried Beer, Alexander Steinig und Rudolf Goette bereits Mitglied.

Dr. Röder (rechts) war als Zeitsoldat u.a. S2-Offizier im Pionierbataillon 10.

Siegfried Beer (Mitte) war auch Soldat der Gründerjahre der Bundeswehr, der als Feldwebel im Pionierbataillon 4 und der Panzerpionierkompanie 110 in Bogen von 1956 bis 1971 diente. Er trat somit nach seiner aktiven Dienstzeit der Kameradschaft bei.

Alexander Steinig (links) dagegen wurde bereits als junger Pionier Mitglied, vor allem motiviert durch seinen Vater Walter, der seit 1964 dabei ist. Alexander verbrachte seine Dienstzeit als Berufsunteroffizier in Ingolstadt und München. Rudolf Goette konnte die Ehrung leider nicht persönlich entgegen nehmen.

Bereits seit 50 Jahren ist Franz Schneider Teil der Pionierkameradschaft. Er war der erste Pionier der Bundeswehr im Standort Ingolstadt. Er gehörte dem Vorkommando des Pionierbataillon 4 (später Pionierbataillon 10) an, welches am 07. Dezember 1957 in die neue Kaserne an der Manchinger Straße einmarschierte. Kamerad Scheider diente im Pionierbataillon 10 und später im Amphibischen Pionierbataillon 230, in dem er auch Kompaniefeldwebel war.
Autor: Peter Metzger
Fotos: Walter Tauschek