Bund Deutscher Pioniere e.V.

Symbole der Pioniertruppe

Pionierkasernen

                                                                               
Grundsätzlich bestand natürlich in jedem Pionierstandort auch eine "Pionierkaserne". So sind die vorliegenden Informationen offensichtlich sehr beschränkt. Wir arbeiten an Ergänzungen

Pionierkaserne Berlin
Pionierkaserne Bevern
Pionierkaserne Dresden-Albertstadt
Pionierkaserne Hannoversch Münden
Pionierkaserne Ingolstadt
Pionierkaserne Riesa
Pionierkaserne Speyer
Pionierkaserne Ulm

Pionierkasernen mit Namensgebern

Prinz-Eugen-Kaserne in Bad Arolsen:

Pionierkaserne Berlin
Die Kaserne in der Köpenickerstraße ist nicht nur in Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel" mehrfach erwähnt, sondern auch prominent infolge der revolutionären Ereignisse des Januar 1919 (Generalstreik etc.). Etwa 3000 Revolutionäre waren mit Waffen aus Spandau und Wittenau versorgt worden und besetzten nicht nur die Reichsdruckerei, das Proviantamt, die Eisenbahndirektion und das Haupttelegraphenamt. Ebenso wurde die Pionierkaserne in der Köpenicker Straße gestürmt. Anhalter, Potsdamer und Schlesischer Bahnhof wurden besetzt, doch es gelang nicht, die Berliner Kommandantur und das Kriegsministerium zu besetzen oder die Soldaten mitzureißen, die Mehrheit der Truppen erklärte sich für neutral.


Pionierkaserne Bevern
Das Schloss Bevern gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Weserrenaissance. Es wurde in den Jahren 1603 - 1612 als regelmäßige Vierflügelanlage um einen quadratischen Innenhof mit Wassergraben, zwei Brücken und einem Schlossgarten errichtet. Seit 1933 befand sich eine SA-Sportschule und Pionierkaserne in den historischen Mauern.

Delitzsch-Benndorf, Feldwebel-Boldt-Kaserne (keine Pioniere)

Im November 1992 wurde in Delitzsch-Benndorf die Kaserne der Heeresunteroffizierschule IV in Anwesenheit der Witwe und des Sohnes von Erich Boldt in Feldwebel-Boldt-Kaserne umbenannt.





Pionierkaserne Dresden-Albertstadt

Die Dresdener Albertstadt (nach dem sächsischen König Albert (1828 - 1902), Regierungszeit 1873 - 1902) im Norden Dresdens umfaßt ca.350 ha und entstand, als nach Beendigung des Feldzuges 1870/71 in der Dresdner Heide neue Kasernen errichtet werden sollten. Zunächst wurde die 30 m breite und über 3 km lange Carola-Allee (heute Stauffenberg-Allee) fertiggestellt. In dem Viertel zwischen der Prießnitz und der Königsbrücker Straße entstanden Arsenal mit Montierungsdepot und Administrationsgebäuden, nördlich davon das Pulverlaboratorium, südlich davon die Pionierkaserne.

Sogar für Erich Kästner war dies nicht nur sein Ort der Kindheitserlebnisse, sondern hier hat er auch als Soldat Wache gestanden vor der Pionierkaserne, vor dem Portal, das heut der Eingang zum Landesfunkhaus ist. Und er hat seine Ausbildung ebenfalls in diesem Gelände hier durchgemacht. Wie in einem Brennglas wird in seinen Gedichten und Prosatexten die Wirklichkeit des Soldatenlebens im Gegensatz zu den Feiertagsreden offen gelegt

Heutige Nutzung: Militärhistorisches Museum sowie MDR-Gebäude.



In Elbing gab es eine Mudra-Kaserne.

Prinz-Eugen-Kaserne in Günzburg



Pionierkaserne, Hannoversch Münden, Kurhessenkaserne

Eine Netzseite beschäftigt sich mit allem Pionierrelevanten in Hann Münden. Dort wird auch die Kasernengeschichte ausführlich beschrieben.



General Medem-Kaserne, in Holzminden.

Die Namensgebung nach dem in russischer Kriegsgefangenschaft verstorbenen, einstigen Kommandeur der Pionierschule Dessau-Roßlau erfolgte am 19. August 1964 anläßlich einer Rekrutenvereidigung.



Pionierkaserne Ingolstadt

Anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Pionierbataillon 10 wurde am 17. Juli 1976 die an der Manchinger Straße gelegene Kaserne auf den Namen "Kaserne auf der Schanz" getauft. Der Befehlshaber im Wehrbereich VI, GM Richard Frodl, enthüllte den Namenszug an der Kasernenmauer, der aus der stilisierten Pionierbrücke mit aufgesetzten Buchstaben besteht und von einem Ingolstädter Künstler in Sandstein gestaltet wurde.



Prinz-Eugen-Kaserne in Innsbruck



In Köln-Porz heißt die Kaserne des Personalamt der Bundeswehr in Kölner Straße 262, 50859 Köln, Mudra-Kaserne.



Prinz-Eugen-Kaserne in Külsheim, Baden-Württemberg, Panzerbataillon 363:

Im Jahr 1964 wurde Külsheim zum ersten Mal in seiner Geschichte Garnison.
Im Gemeinderatsprotokoll vom 7. November 1958 sind bereits die ersten Verkäufe von Grundstücken der Gemeinde an den Bund belegt. Bis ins Jahr 1960 erstreckte sich die Verkaufsverhandlungen der Gemeinde mit privaten Eigentümern. Für den Bau der Kaserne mußten im Gewann Kleiner Schmollert und Riedflürle 45 Hektar Gelände durch den Bund erworben werden. Mitte 1960 waren die Vorarbeiten abgeschlossen.

Am 9. Januar 1961 wurde mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde nahm der damalige Bürgermeister, Erhard Junghans, den ersten Spatenstich vor. Im Sommer 1961 begannen die Hochbauarbeiten und nach fast zweieinhalbjähriger Bauzeit konnte am 28. März 1963 Richtfest gefeiert werden. Ein Jahr später bezogen die ersten Soldaten ihre neue Unterkunft. Im Einvernehmen mit der Bevölkerung nannte man die fertiggestellte Kaserne Prinz-Eugen-Kaserne.

In der Magdeburger Mudra Kaserne war das 4.Pionier Batallion Magdeburg stationiert. Das Gebäude beherbergt heute das Ministerium für
Arbeit und Soziales des Landes Sachsen Anhalt.

In Mainz-Kastel, Wiesbadener Straße, nutzt die hessische Bereitschaftspolizei die Mudra-Kaserne.

Die Gebäude der Kaserne wurden im wesentlichen in den Jahren 1908/09 als Unterkunft für das neu geschaffene 2. Nassauische Pionierbataillon Nr. 25 erbaut.

Dabei folgten gerade die als Familienwohnungen konzipierten Gebäude B und C in architektonischer Hinsicht modernsten Überlegungen. Die Gesamtanlage wurde, entsprechend den an sie gestellten Bedürfnissen, in der Folgezeit nach Bedarf erweitert.

Zwischen den beiden Weltkriegen, als die Region unter französischer Militärobservanz stand, erfolgte eine Umbenennung in Quartier Marceau und eine Umwidmung überwiegender Teile in zivile Nutzung.

Um 1936 bezog das Pionier-Bataillon 36 der wiedergeschaffenen Wehrmacht das Gelände. Zu dieser Zeit wurde die Umbenennung in die heute noch übliche Bezeichnung Mudra-Kaserne vorgenommen.

Mit der Übernahme der Gebäude durch die Hessische Bereitschaftspolizei 1951 änderten sich auch die an sie gestellten Bedürfnisse. Während die Gebäude B und C zumindest zum Teil zunächst noch weiter als Wohnungen vermietet waren, wurden sie seit den 1960er Jahren zunehmend als Bürogebäude genutzt. Damit wurde es notwendig, bauliche Veränderungen vorzunehmen, die das ehemalige Gesamtkonzept nur noch in Grundzügen erkennen ließen. Hier ist vor allem die Herstellung von zusätzlichen Türdurchbrüchen zu nennen, die - aus Sicht der neuen Nutzung sicherlich notwendig - das Grundrissschema wesentlich veränderten und die vorherigen Einheiten, zwei Wohnungen pro Geschoss in Geb. C und drei je Geschoss in Geb. B, auflösten.

Beide Gebäude wurden im Verlauf des Jahres 2000 abgebrochen.



Freiherr von Birago-Pionierkaserne, Melk, am Kronbichl.

1913 wurde die Kaserne errichtet und das K. K. Pionierbattalion Nr. 9 von Theresienfeld nach Melk verlegt. Später war das Pionierbattalion Nr. 3 und von 1938 bis 1944 das Pionierbattalion 70 stationiert.

Im April 1944 wurde die Kaserne in ein Nebenlager des KZ Mauthausen umfunktioniert. Unter der Tarnbezeichnung "Quarz II" sollten die Häftlinge eine unterirdische Kugellagerfabrik im Wachtberg errichten. Insgesamt kamen in den Stollen 15.000 Häftlinge zum Einsatz, von denen etwa 5.000 den Tod fanden. Das Wasserwerk nahe dem Kupferschmiedkreuz diente zur Wasserversorgung des Lagers. Ein Bombenangriff am 08. Juli 1944 traf das Lager schwer. Dabei kamen zwischen 300 und 500 Häftlinge und 22 Aufseher ums Leben.

Gegen Kriegsende, im April 1945, wurde das Lager aufgelöst. Die meisten Gebäude, wie das Krematorium und die Werkstättenhalle entlang der Dorfnerstraße blieben aus dieser Zeit erhalten. Das Krematorium, das eine Gedenkstätte beherbergt, ist frei zugänglich. Beim "Kupferschmiedkreuz" existiert noch die von Häftlingen erbaute Zisterne für das KZ.

Seit 1956 bis heute ist in Melk das Heeres-Pionierbattalion stationiert.



In Minden gab es an der Ringstraße die ehemalige Mudra-Kaserne. Die Kaserne wurde zwischenzeitlich abgerissen.

Nach dem 2. Weltkrieg saß in den Gebäuden unter anderem die Lancaster-School der britischen Rheinarmee.



Die nach dem 2. Weltkrieg von den Briten in "Clifton – Barracks" umbenannte Kaserne mit einer Gesamtfläche von 152.671 qm ist Bestandteil des EXPO 2000 – Projektes "Gartenstadt 2000". Hierbei geht es um die integrierte Umsetzung der Komponenten Soziales, Ökologie, Ökonomie und Energie unter dem Oberthema Wohnen.

München-Oberföhring, Prinz-Eugen-Kaserne

Die frühere Lohengrinkaserne in München-Oberföhring, in der die Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik untergebracht sind, heißt seit 1964 Prinz-Eugen-Kaserne.







Der Auszug der Pionierschule ist beschlossen, aber aufgrund schleppendes Fortgangs der Bauarbeiten in Ingolstadt vom Zeitpunkt her unsicher.



In Nienburg/Weser gab es eine Mudra-Kaserne.



Pionierkaserne Riesa

Als 4. Kasernenkomplex der Stadt wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der (heutigen) Lommatzscher Straße eine Kaserne für das PiBtl 22 errichtet. Nach Abschluß des Waffenstillstandes 1918 und Demobilisierung wird die Garnison Riesa bis Ende 1920 aufgegeben.
Im Oktober 1934 wird durch Abgabe einer Kompanie des PiBtl 4 (Magdeburg) das PiBtl "Riesa A" aufgestellt und in die Pionierkaserne in der Lommatzscher Straße einquartiert. Das PiBtl Riesa B geht gleichzeitig in die Artilleriekaserne in der Heine-Straße.
Im Oktober 1935 wird aus Abgaben beider Bataillone das PiBtl (mot) 44 als Korps-PiBtl des IV.Armeekorps aufgestellt und in der Pionierkaserne untergebracht. Das PiBtl Riesa A wird mit der neuen Bezeichnung PiBtl 13 nach Pirna verlegt und die Pionierkaserne (PiBtl 44) in Freiherr-von-der-Goltz-Kaserne umbenannt.
Die Kaserne, deren Substanz 1992 nach fast fünfzigjähriger Nutzung durch die Rote Armee schon gekennzeichnet war, litt infolge der anschließenden Nichtnutzung so stark, daß 2002 die überwiegende Zahl der Gebäude abgerissen wurden. Einzelne Häuser harren noch ihres Schicksals.



Pionierkaserne Speyer

Die Pionierkaserne an der Rulandstraße wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Französische Armee genutzt.

Heute ist das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und ein Straßenbaumuseum darin untergebracht..



Prinz Eugen-Kaserne in Stockerau, Österreich



Prinz-Eugen-Kaserne in Traunstein



Pionierkaserne Ulm

Die Untere Donaubastion wurde 1846 als Werk XXIV der Bundesfestung Ulm erbaut, die damals die größte Fortifikationsanlage Europas darstellte (Gesamtfläche 335 ha, 9 km Außenmauern, Besatzung im Frieden 5.000 und im Krieg 20.000 Mann) und die Aufgabe hatte, Südwestdeutschland im Falle eines französischen Angriffs zu sichern. Innerhalb der Festung sollte die Untere Donaubastion dem Feind stromabwärts den Zugang verwehren und das am bayerischen Ufer gelegene Vorgelände abdecken. Als Defensivkaserne war die Bastion darauf ausgelegt, im Ernstfall auch größere Truppenteile aufzunehmen.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs waren dort Pioniereinheiten stationiert, wodurch sich die Bezeichnung Pionierkaserne einbürgerte. In der Nachkriegszeit brachte man in dem Gebäude eine Gewerbeschule unter und veränderte es 1950 durch ein gläsernes Obergeschoss.

Heute beherbergt die Pionierkaserne im Erdgeschoss die gemeinsame Medienstelle der Stadt Ulm und des Alb-Donau-Kreises, in Teilen des 1. Obergeschosses das Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (1953-1968) und im 3. Obergeschoss eine Berufsschule. Die Außenstelle des Stadtarchivs ist im 1. OG mit der Abteilung Archivpädagogik und Dauerausstellungen zur Ulmer Geschichte zu finden, während im 2. Obergeschoss Bauakten, das Einwohnermeldearchiv (1945-1981) sowie neuere Aktenbestände verwahrt werden, deren Sperrfristen noch nicht abgelaufen sind.

Basteistr. 46, 89073 Ulm

Ende Pionierkasernen

Kasernen der Pioniertruppe

Pionierkasernen ohne Namensgeber
Freiherr von Birago-Kaserne
Feldwebel Erich Boldt-Kaserne,
General Medem-Kaserne,
General Karl Bruno Julius von Mudra-Kaserne,
Prinz Eugen von Savoyen, Prinz Eugen-Kaserne


Freiherr von Birago,

In Melk, am Kronbichl liegt die Freiherr von Birago-Pionierkaserne.

1913 wurde die Kaserne errichtet und das K. K. Pionierbattalion Nr. 9 von Theresienfeld nach Melk verlegt. Später war das Pionierbattalion Nr. 3 und von 1938 bis 1944 das Pionierbattalion 70 stationiert.

Im April 1944 wurde die Kaserne in ein Nebenlager des KZ Mauthausen umfunktioniert. Unter der Tarnbezeichnung "Quarz II" sollten die Häftlinge eine unterirdische Kugellagerfabrik im Wachtberg errichten. Insgesamt kamen in den Stollen 15.000 Häftlinge zum Einsatz, von denen etwa 5.000 den Tod fanden. Das Wasserwerk nahe dem Kupferschmiedkreuz diente zur Wasserversorgung des Lagers. Ein Bombenangriff am 08. Juli1944 traf das Lager schwer. Dabei kamen zwischen 300 und 500 Häftlinge und 22 Aufseher ums Leben.

Gegen Kriegsende, im April 1945, wurde das Lager aufgelöst. Die meisten Gebäude, wie das Krematorium und die Werkstättenhalle entlang der Dorfnerstraße blieben aus dieser Zeit erhalten. Das Krematorium, das eine Gedenkstätte beherbergt, ist frei zugänglich. Beim "Kupferschmiedkreuz" existiert noch die von Häftlingen erbaute Zisterne für das KZ.

Seit 1956 bis heute ist in Melk das Heeres-Pionierbattalion stationiert.

Feldwebel Erich Boldt,

Im November 1992 wurde in Delitzsch-Benndorf die Kaserne der Heeresunteroffizierschule IV in Anwesenheit der Witwe und des Sohnes in Feldwebel-Boldt-Kaserne umbenannt.



General Medem

In Holzminden gibt es eine General Medem-Kaserne, sie wird beschrieben unter PiKam Holzminden. Die Namensgebung nach dem in russischer Kriegsgefangenschaft verstorbenen, einstigen Kommandeur der Pionierschule Dessau-Roßlau erfolgte am 19. August 1964 anläßlich einer Rekrutenvereidigung.

General Karl Bruno Julius von Mudra

In Elbing gab es eine Mudra-Kaserne.

In Köln heißt die Kaserne des Personalamt der Bundeswehr in Kölner Straße 262, 50859 Köln-Porz, Mudra-Kaserne.

In Mainz-Kastel, Wiesbadener Straße, nutzt die hessische Bereitschaftspolizei die Mudrakaserne.

Die Gebäude der Kaserne wurden im wesentlichen in den Jahren 1908/09 als Unterkunft für das neu geschaffene 2. Nassauische Pionierbataillon Nr. 25 erbaut.

Dabei folgten gerade die als Familienwohnungen konzipierten Gebäude B und C in architektonischer Hinsicht modernsten Überlegungen. Die Gesamtanlage wurde, entsprechend den an sie gestellten Bedürfnissen, in der Folgezeit nach Bedarf erweitert.

Zwischen den beiden Weltkriegen, als die Region unter französischer Militärobservanz stand, erfolgte eine Umbenennung in Quartier Marceau und eine Umwidmung überwiegender Teile in zivile Nutzung.

Um 1936 bezog das Pionier-Bataillon 36 der wiedergeschaffenen Wehrmacht das Gelände. Zu dieser Zeit wurde die Umbenennung in die heute noch übliche Bezeichnung Mudra-Kaserne vorgenommen.

Mit der Übernahme der Gebäude durch die Hessische Bereitschaftspolizei 1951 änderten sich auch die an sie gestellten Bedürfnisse. Während die Gebäude B und C zumindest zum Teil zunächst noch weiter als Wohnungen vermietet waren, wurden sie seit den 1960er Jahren zunehmend als Bürogebäude genutzt. Damit wurde es notwendig, bauliche Veränderungen vorzunehmen, die das ehemalige Gesamtkonzept nur noch in Grundzügen erkennen ließen. Hier ist vor allem die Herstellung von zusätzlichen Türdurchbrüchen zu nennen, die - aus Sicht der neuen Nutzung sicherlich notwendig - das Grundrissschema wesentlich veränderten und die vorherigen Einheiten, zwei Wohnungen pro Geschoss in Geb. C und drei je Geschoss in Geb. B, auflösten.

Beide Gebäude wurden im Verlauf des Jahres 2000 abgebrochen.

In Minden gibt es an der Ringstraße die ehemalige Mudra-Kaserne.

Nach dem 2. Weltkrieg saß in den Gebäuden unter anderem die Lancaster-School der britischen Rheinarmee.



Die nach dem 2. Weltkrieg von den Briten in "Clifton – Barracks" umbenannte Kaserne mit einer Gesamtfläche
von 152.671 qm ist Bestandteil des EXPO 2000 – Projektes "Gartenstadt 2000". Hierbei geht es um die
integrierte Umsetzung der Komponenten Soziales, Ökologie, Ökonomie und Energie unter dem Oberthema
Wohnen.

In Nienburg/Weser gab es eine Mudra-Kaserne.

Prinz Eugen von Savoyen (18. Oktober 1663 in Paris - 21. April 1736 in Wien)

Prinz-Eugen-Kaserne in Bad Arolsen:

Prinz-Eugen-Kaserne in Günzburg:

Prinz-Eugen-Kaserne in Innsbruck:

Prinz-Eugen-Kaserne in Külsheim, Baden-Württemberg, Panzerbataillon 363:

Im Jahr 1964 wurde Külsheim zum ersten Mal in seiner Geschichte Garnison.
Im Gemeinderatsprotokoll vom 7. November 1958 sind bereits die ersten Verkäufe von Grundstücken der Gemeinde an den Bund belegt. Bis ins Jahr 1960 erstreckte sich die Verkaufsverhandlungen der Gemeinde mit privaten Eigentümern. Für den Bau der Kaserne mußten im Gewann Kleiner Schmollert und Riedflürle 45 Hektar Gelände durch den Bund erworben werden. Mitte 1960 waren die Vorarbeiten abgeschlossen.

Am 9. Januar 1961 wurde mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde nahm der damalige Bürgermeister, Erhard Junghans, den ersten Spatenstich vor. Im Sommer 1961 begannen die Hochbauarbeiten und nach fast zweieinhalbjähriger Bauzeit konnte am 28. März 1963 Richtfest gefeiert werden.
Ein Jahr später bezogen die ersten Soldaten ihre neue Unterkunft. Im Einvernehmen mit der Bevölkerung nannte man die fertiggestellte Kaserne Prinz-Eugen-Kaserne.


Die frühere Lohengrinkaserne in München-Oberföhring, in der die Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik untergebracht sind, heißt seit 1964 Prinz-Eugen-Kaserne.







Prinz Eugen-Kaserne in Stockerau, Österreich

Prinz-Eugen-Kaserne in Traunstein:

Grundsätzlich ist klar, daß in jedem Standort, der Pioniere beherbergte, auch eine "Pionierkaserne" bestand. Zu einigen Kasernen ohne Namensgeber sind Informationen bei uns verfügbar; unter Pionierkasernen

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