Kameraden-Suchdienst

Die nachfolgend abgedruckten Suchanzeigen sind beim BDPi e.V. lediglich archiviert. Der Platz hierfür wird gerne zur Verfügung gestellt.

Es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß der BDPi selbst keine Unterlagen führt und keine Nachforschungen vornehmen kann. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Hier ist eine Liste von Suchdienststellen zur Eigenabfrage:


G. Kreuzspiegel
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Abt. C2/12a „Umweltkoordination“
Stubenring 1, 1010 Wien
Tel. 01/71100/8310 bzw. 8308
Fax 01/71100/93/8310
e-mail: guenter.kreuzspiegel@bmwfj.gv.at

Bereits seit längerem versuche ich den militärischen Werdeganges meines in Kriegsgefangenschaft verstorbenen Onkels zu rekonstruieren. Eine diesbezügliche Auskunft bei der WAST habe ich bereits erhalten (siehe Anhangdokumente – der abgefragte Kreuzspiegel Leopold ist mein Vater, der abgefragte Kreuzspiegel Josef, mein Onkel).
Hinsichtlich meines Onkels Josef ist wie folgt festzuhalten:
Zum Militärdienst einbezogen wurde mein Onkel am 31. Jänner 1940 zum Flieger-Ausbildungs-Regiment 43, danach versah er ab 5. Juni 1940 seinen Dienst bei der Fliegerhorstkompanie Olmütz. Durch Feldpostbriefe abgesichert ist, dass er bis 13. Februar 1943 Angehöriger der Fliegerhorstkompanie Olmütz war.
Danach wurde er scheinbar der Pionierschule Dessau/Roßlau, Lehrstab C, zugeteilt (Feldpostbrief vom 8. März 1943). Die dortige Ausbildung dürfte nicht allzu lange gedauert haben, da er laut Feldpostbrief vom 9. Mai 1943 der 3. Kompanie des Luftwaffen-Bau Bataillon 15 (15. Luftwaffenfelddivision) angehörte (FPNr. L 49787).

Meine konkrete Frage richtet sich nach der Ausbildung in Dessau/Roßlau:

 

Nun meine konkreten Fragen:

1.) War es üblich, dass Luftwaffenangehörige in Heeresschulen aus- bzw. weitergebildet wurden?

2.) Welche Ausbildungsinhalte wurden konkret einem Uffz. vermittelt?

3.) Erfolgte diese Ausbildung auf eigenen Wunsch oder wurde man in konkretem Falle (befohlene Aufstellung von Luftwaffen-Felddivisionen) „zwangsverpflichtet“?

4.) Gibt es bezüglich der Ausbildung irgendwelche Archivunterlagen?

Der Vollständigkeit halber teile ich Ihnen auch mit, dass ich diesbezüglich auch Anfragen bei einschlägigen Internet-Foren gestellt habe, diese jedoch bis dato zu keinen befriedigenden Ergebnissen geführt haben .

Hinsichtlich meines Vaters Leopold möchte ich schließlich noch folgende Fragen anschließen:

Wie aus den Anhangdokumenten bzw. dem mir vorliegenden Soldbuch ersichtlich, wurde mein Vater nach seiner infanteristischen Verwendung sowie daraus resultierenden Verwundung mit 16. Juni 1943 der Genesenden-Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillon I./462 zugeteilt und schließlich zur 1. Stamm-Kompanie des Bau-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 17 versetzt, bei dem er dann am 9. September 1943 eintraf. In der Folge ergaben sich folgende Zuteilungen:

Ab 16. September 43: Stellungsbau Pionier-Bataillon 735 (3. Komp.)

Ab 20. Dezember 43: Stellungsbau Pionier-Bataillon 796 (2. Komp.)

Ab 10. November 44: Heeres-Pionier-Bataillon (mot) 62 (2. Komp.)

5.) Gibt es in Ihrem Bereich Unterlagen zu den genannten Pionier-Bataillonen, die Sie mir zur Verfügung stellen könnten bzw. wo könnte ich diesbezüglich weiter nachfragen?

Gemäß seinen Aussagen, wurde mein Vater am 24.11.44 von Ostpreußen aus in den deutsch/holländischen Grenzraum verlegt, wo er am 2.12.44 in bzw. bei Venlo ankam. Dort nahm er am 3.12.44 abends an einem Pionier-Verminungsunternehmen am westlichen Maasufer (Blerick) teil, wo er am 4.12.1944 in britische Kriegsgefangenschaft geriet.

Die Umstände der Verlegung von der Ost- zur Westfront stellen für mich nach wie vor ein Rätsel dar.

Jedenfalls liegt für mich liegt folgende Vermutung nahe: Das im Juli 1944 bei der Heeresgruppe Nord neu aufgestellte „Generalkommando z.b.V. Kleffel“ wurde am 20. Oktober 1944 in „Generalkommando XVI. Armeekorps“ umbenannt und Philipp Kleffel wurde am 29. Oktober 1944 Befehlshaber der „Armee-Abteilung Kleffel“. Am 21. November 1944 wurde Kleffel kommandierender General des XVI. Armeekorps in Holland und somit an die Westfront verlegt.

Dazu nun meine Fragen, speziell zum Pionier-Bataillon 62:

6.) Ist der vermutete Zusammenhang „Kleffel – Pionier-Bataillon 62“ eine realistische Möglichkeit, oder gibt es einen anderen Zusammenhang bezüglich der Verlegung des Pionier-Bataillon 62 von der Ost- zur Westfront?

7.) Ist die genaue Wegstrecke der Verlegung des Heeres-Pionier-Bataillon (mot) 62 rekonstruierbar?

Es würde mich freuen, wenn Sie mich bei meinen Recherchen unterstützen könnten.


Suchanzeige vom 29.11.2009:

gesucht wird Wilhelm Geyer, geboren am 07.04.1903 in Selb, Bayern
Erkennungsmarke -12502-B.E.B. 13 (Bau-Ersatz-Bataillon 13)
Er ist letztmalig mit einer Meldung vom 10.03.1944 als Angehöriger der 3. Kompanie / Stellungs-Bau-Pionier-Bataillon 786 erfasst.
Eine Vermisst- oder Todesmeldung liegt nicht vor.
Er soll mit 10 Kameraden auf einen Stoßtrupp gegangen sein, von dem er (oder alle) nicht mehr zurückgekommen sind.
Zur Einheit:
Stellungsbaiu-Pionier-Bataillon 786, ab 30.06.1944 Umbenennung in Bau-Pionier-Bataillon 786
Aufstellung des Bataillons am 20.09.1943 in Grafenwöhr im Wehrkreis XIII, Verlegung nach Nordrussland und Einsatz bei der 16. Armee, HGrp Nord in Kurland.


Suchanzeige vom 24.04.2007:
Hallo und einen lieben Gruss aus der Lüneburger Heide.
Ich betreibe momentan intensivst Nachforschungen bezüglich des Werdegangs meines leider schon verstorbenen Grossvaters, und hoffe auf diese Weise evtl. einen ehemaligen Kameraden meines Grossvaters zu finden.
Nun kurz die Daten:
Uffz. Willi Tacke, geboren an 08.06.1917
über Umwege von der 9. Luftwaffenfelddivision zum 2./Pionierbataillon 1060 gelangt.
Danach in die englische Kriegsgefangenschaft.
Dort unter dänischem Kommando im MInenkommando Dänemark Minen geräumt.
Ich bin für jede Information zur Person Willi Tacke, zum Pionierbataillon 1060 oder zum Minenkommando Dänemark sehr sehr sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruss
HG d.R. Carsten Bode
mailto:HG.Bode@t-online.de


Suchanzeige 06-0-A, eingetragen 21. März 2006
Gesucht wird Feldwebel Erich Oskar Hößler (Photo), geb. 20.08.1900 in Mockritz b. Dresden; Zivilberuf Baumeister; Heimatadresse: Kaitzer Str. 126 – Dresden A27; EKM: – 128- 2.Komp.Br.Bau Btl. 548; letzte Feldpost vom 30.06.1944; letzte Truppenmeldung am 04.07.1944: 1. Komp. Br.-Bau-Btl. 548(mot.), HG Mitte, 9. Armee, vermisst seit 04.07.1944 im Zuge der Rückzugskämpfe westlich Minsk, Straße Minsk – Rakow; neben Angaben zur Person würde ich mich auch sehr über jegliche Info zur o.a. Einheit freuen !; Suchdienstgutachten, WAST-Auskunft, Auskunft aus russischem Archiv liegen bereits vor, leider alles negativ;
Informationen bitte an: Kai Hansen, Lilienthalstr. 20, 86415 Mering, Tel. 08233-794065, Email: KaiHansen@t-online.de
Suchanzeige 04-1-B, eingetragen 30. Juni 2004
Angaben zum Generalmajor Karl Henke, zum Pionier-Lehr-Bataillon, zu den Pionieren der 4. Armee, zum Pionier-Landungs-Regiment 770, zum Stab Pionier-Ersatzbataillon werden gesucht.
Informationen bitte an: Dr. Horst Junker, Postfach 1221, 21249 Tostedt
Suchanzeige 04-1-A, eingetragen 30. Juni 2004
Mein Vater Georg Schwope, * 10.9.1903 in Gross-Briesen, Oberschlesien (Bild), Erkennungsmarke 1756-1.B.F.B.28, war Angehöriger der 1./ Stellungs-Bau-Pionier-Bataillon 729 im Raum Bobruisk und gilt seit dem 1.7.1944 als vermisst. Nach ungenauen Angaben eines Kameraden soll er im Gefangenenlager Barowitschi 720/03 verstorben sein.
Informationen bitte an: Hubert Schwope, Gerberweg 1, 57392 Schmallenberg, e-mail Hubert Schwope@gmx.de
Suchanzeige 04-0-B, eingetragen 30. Juni 2004
Mein Onkel, Leutnant Wilm Heinrich Bussert, ist Angehöriger der 2./ Pionierbataillon 86, Heimatstandort Krems/Donau, gewesen. Er ist am 2.9.39 gegen 19 Uhr gestorben, er erlag den Verletzungen, die er durch eine Sprengung erlitt. Sein Todesort ist mit Rabka, Westgalizien, angegeben, heute sicherlich Rabka, Polen. Ich suche Auskünfte über die Aufmarschstellung in der Slowakei Ende August 1939 und die Angriffswege nach Polen am 1. und 2. Kriegstag, damit ich den Zivilfriedhof, auf dem er bestattet wurde, feststellen kann.
Informationen bitte an: Knud Bussert, e-mail k2603825@tiscalinet.de
Suchanzeige 04-0-A, eingetragen 20. Februar 2004
Meinen Großvater, Hans Hansen, geb. 21.12.11 in Silberstedt, habe ich aufgrund seines frühen Todes nie kennenlernen dürfen.. Er war in der 1./ und 2./ SS PiBtl 3 Totenkopf. (ErkM -53-3./SS-T.I.R.2) Als OstuF Hans Hansen wurde er zuletzt im März 1944 in Südrußland schwer verwundet. Um seinen militärischen Lebenslauf aufzuklären, würde ich gerne mit ehemaligen Kameraden in Verbindung treten.
Informationen bitte an: Bir Hansen, Stauffenbergring 4, App. 506, 37075 Göttingen, Tel.: 0551-995 95 97
Suchanzeige 03-2-A, eingetragen 30. Juni 2004
Von der Deutschen Dienststelle (WASt) in Berlin wurde mir mitgeteilt, daß mein Vater Obergefreiter Georg Arzmüller, * 14.06.1911, zum Zeitpunkt des Ablebens am 23. März 1944 Angehöriger der früheren Heeresgruppe (später 177. Armee) in Südrussland war. Er ist in Odessa (Ukraine) bestattet worden. Da er zum Pionier-Brücken-Bau-Bataillon 699 gehörte, möchte ich wissen, ob von dieser Einheit irgenwelche Aufzeichnungen bestehen. Ich würde gerne erfahren, welchen Weg diese Einheit von 1939 bis 1944 genommen hat. Im März 1944 befand sich seine Einheit angeblich auf dem Rückzug vom Kaukasus und von der Krim im Raume Odessa. Genauere Berichte für den Zeitraum Februar, März, April 1944 würden mich besonders interessieren.
Informationen bitte an: Rudolf G. Arzmüller, Sylvensteinstrasse 8, 81369 München, Tel 089 – 77 97 84
Suchanzeige 03-0-N, eingetragen 17. Mai 2003
Heeres PiBtl 666, aufgestellt August 1939 in Köln-Porz. Von dieser Einheit wurden Erinnerungshefte in der Kunstdruckerei Heiss & Co in Köln hergestellt.; DIN A4 quer, mit Photos und mit einer Kordel gebunden. Bekannt sind vier Hefte, von der Aufstellung bis Anfang Westfeldzug. Evtl gibt es aber mehr. Wer besitzt solche Hefte und könnte sie abgeben?
Informationen bitte an: R. Pfeiffer, Senator-Schartz-Ring 6, App 210, 59494 Soest, Tel 02921-34073. e-mail dernbach@kuechen.de
Suchanzeige 03-0-M, eingetragen 10. Mai 2003
Ich bin auf der Suche nach Informationen über das Brückenbau-Bataillon 522. Laut Aussage der WASt war das letzte Einsatzgebiet Stalingrad, wo das Bataillon vernichtet wurde. Mich würde interessieren, wo das Brückenbau-Bataillon 522 ab 1942 bis Anfang 1943 eingesetzt war und welchen Verbänden es unterstellt war. Gesucht wird der Pionier Theodor JOSEF, vermisst ab 07.01.43 in Stalingrad, FPN 29045, Erkennungsmarke 234. Er war Angehöriger der 3. Kompanie
Informationen bitte an: Hubert Josef.
Suchanzeige 03-1-C, eingetragen 30. Juni 2004
Vom Pionierbataillon 10 (mot.) sind in Rußland Unterlagen (Dienstpläne, Kompaniebefehle, Tagesbefehle, Erkennungsmarkenverzeichnisse, Strafbücher, Beförderungslisten, Wehrpässe) aufgetaucht. So läßt sich sehr gut der Weg der Einheit von der Aufstellung bei Regensburg über Frankreich bis nach Rußland nachvollziehen. Das in der 10.(mot) InfDiv unter GM von Loeper eingesetzte PiBtl 10 (mot.) scheint bei Michailow überrollt worden zu sein, in der Süden des heutigen Rjasaner Gebietes. Guderian selbst schreibt, daß Teile der 10. (mot.) ID zu Weihnachten 1941 eingeschlossen waren und sich am 25. Dezember noch einmal befreien konnten.
Informationen bitte an: Dr. Christian Neef, SPIEGEL, Ressort Ausland
Suchanzeige 03-1-B, eingetragen 29. April 2003
Rettung der Müngstener Brücke 1945: Seit längerer Zeit sitze ich an einer Dokumentation über die Müngstener Brücke, die über die Eisenbahnstrecke von Remscheid nach Solingen führt. Wegen der Besonderheit ihrer Konstruktion und der Eleganz ihres Erscheinungsbildes gilt sie als bedeutendste Stahlbrücke des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Außer der Behandlung des Berechnungsverfahrens und der technischen Details sollen auch die Umstände erläutert werden, die zur Rettung der Brücke beigetragen haben. Sie gehörte ja zu den Brücken, die auf besonderen Befehl Hitlers gesprengt werden sollten. Mir liegen einige Berichte von Zeitzeugen vor über verschiedene Rettungsbemühungen. Ihnen muß ich nun umgehend nachgehen, bevor es zu spät ist. Es handelt sich dabei um folgende Wehrmachtsangehörige, die in den letzten Kriegstagen in der dortigen Gegend eingesetzt waren.: 1. General der Pioniere von Ahlfen 2. Major Brussow, Pionier 3. Major d.R. Schmitz, Pionier (Bauunternehmer) 4. Hauptmann Peter, Kommandeur eines Heeres-Pionier-Bataillons (Bauingenieur), dem OLt Krause unterstellt war. 5. Oberleutnant Lessmann, Pionier 6. Oberleutnant Werner Krause, Chef einer Eisenbahnpionierkompanie 7. Zahlmeister Walter Friedrich, bei OLt Krause (Bankbeamter) 8. Leutnant Ulrich Zelinsky, Ordonnanzoffizier bei Hauptmann Peter 9. Unteroffizier Willi Wendte, aus Garbsen bei Hannover 10. Gefreiter Gerhard Stöckmann, aus Wittingen, Lüneburger Heide 11. Pionier Jupp Werker, aus Solingen
Leider stehen mir Angaben über die Truppenteile oder die Einheiten nicht zur Verfügung. Für die Dokumentation über die Brücke wären die Angaben über die Beteiligung der genannten Personen an der Rettung sehr wichtig Ich bitte daher um Unterstützung um mit diesen Personen, soweit sie noch leben, in Verbindung zu kommen, und danke Ihnen schon heute für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen, Dipl.-Ing. Karl Fr. Walbach


Suchanzeige 03-1-A, eingetragen 29. April 2003
In Rußland ist mir neulich ein ziemlich kompletter Bestand von Unterlagen aus dem 10. Pionierbataillon der 10. Mot Infanteriedivision der Guderian-Panzergruppe gezeigt worden. Es handelt sich um Dienstpläne, Kompaniebefehle, Tagesbefehle, geheime Unterlagen, Erkennungsmarkenverzeichnisse, Strafbücher, Listen über Beförderungen und Offiziersstellenbesetzung, mehrere hundert Wehrpässe, viele Briefe usw.
Es handelt sich um das 10. (mot) Pionierbataillon, der 10. (mot.) Infanteriedivision unter Generalmajor von Loeper, und da vor allem um die 10. (mot.) Aufklärungsabteilung. Die Einheit scheint bei Michailow überrollt worden zu sein, im Süden des heutigen Rjasaner Gebietes. Guderian selbst schreibt, daß diese Teile der 10. (mot.) ID zu Weihnachten 1941 eingeschlossen waren und sich noch einmal am 25. Dezember befreien konnten. Ich suche noch Überlebende jenes Pionierbataillons. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen, Dr. Christian Neef, SPIEGEL, Ressort Ausland

Suchanzeige 03-0-L, eingetragen 5. April 2003
Für eine Militärgeschichte der Stadt Mülheim in Baden werden Informationen über die dortigen Verbände gesucht, unter anderem über das PiBtl(G) 307.
Informationen bitte an: D. Heintz, Schwärzestraße 3, 79410 Badenweiler – 07632-828282
Suchanzeige 03-0-K, eingetragen 1. April 2003
Ich suche nach meinem Großvater Gefreiter Friedrich Rosenboom (Photo), * 20.02.1908 in Backemoor (heute Gemeinde Rhauderfehn im Landkreis Leer). Er war verheiratet mit Frieda Rosenboom, geborene Ütrecht. Von Beruf war er Zimmermann. Im Krieg gehörte er als Gefreiter der 2. Kompanie des Pionier – Bataillon der 376. Infanterie – Division an (Erkennungsmarke: –5202- Pion.Ers.Komp. 269). Seine Feldpost – Nummer war : 24859C. Die letzte Nachricht stammt vom 16. August 1944. Seitdem wird er laut DRK in der Region Cornesti 40 km nordöstlich von Jassy (Rumänien) vermißt. In diesem Zeitraum war die 376. ID dem IV. Armeekorps, 8. Armee, Heeresgruppe Südukraine unterstellt.
Ich bin für jede Kleinigkeit dankbar!!! Des weiteren interessiert mich die Geschichte der 376. ID. Da sie nur sehr kurz aufgestellt war, findet man leider nicht viele Informationen.
Informationen bitte an: Ingo Oltmanns, Jürgenaswieke 90b, 26817 Rhauderfehn
Suchanzeige 03-0-J, eingetragen 1. April 2003
Seit einigen Jahren versuche ich Informationen über die Einheiten zu erfahren, in denen mein Großvater „Josef Freudl“ gedient hat. Er wurde 1942 zur 3./Bau.-Ers. Btl.28 eingezogen, später wurde das Bataillon wohl in Bau. Pi.-Ers. und Ausb Btl. 28 umbenannt. Gibt es Unterlagen über die Unterstellung, sind Einsatzgebiete bekannt usw .
Informationen bitte an: UdoFreudl
Suchanzeige 03-0-I, eingetragen 1. April 2003
Ich suche Schrifttum über oder von dem Pionierregiment 23 (stimmt die Nummer?) aus Neisse in Oberschlesien. Mein Vater Max Berke leistete dort seinen Wehrdienst in den Jahren von ca. 1910 bis 1912 ab. Gibt es eine Regimentschronik? Besonders interessiert der Einsatz des Regimentes im Ersten Weltkrieg. Soweit mir bekannt ist, sprach mein Vater von Verdun, Malmedy und anderen französischen Schlachtfeldern. Mein Vater war als Koch eingesetzt. Ich wäre sehr dankbar, etwas darüber zu erfahen, da ich die Lebensgeschichte meines Vaters rekonstruieren möchte.
Informationen bitte an: Max Berke
Suchanzeige 03-0-H, eingetragen 1. April 2003
Ich suche Informationen zu den „Pionier-Kampfschwimmern“ der durch das Stettiner-Pionier-Batallion Nr. 2 aufgestellten 2. Reserve-Pionier-Kompanie, die im August 1915 einen Einsatz vor Kowno durchgeführt haben, und ihrer Ausrüstung. 1915 hatte die Versuchskompanie des Potsdamer Garde-Pionierbatallions einen Schwimmanzug erprobt, zu dem auch ein Tragegestell gehörte, in dessen Gurttaschen Sprengmittel transportiert werden konnten. In der Nacht zum 17. August 1915 wurde damit der erste und wohl einzige Einsatz durchgeführt. Fünf Pioniere der 2. Reserve-Pionier-Kompanie versenkten einen vor der Njemen-Festung Kowno liegenden russischen Dampfer.
Informationen bitte an: Michael Jung
Suchanzeige 03-0-E, eingetragen 8. Februar 2003
Ich bin auf der suche nach Hinweisen über meinen Großvater, Friedrich Schwedthelm, *07.12.1903 in Celle, Erkennungsmarke: -4778- Stammkp.Kf.Ers.Abt.10, er war laut WASt als Angehöriger der Eisenbahn Pionier Kompanie Stahlbau 106 ab dem 19.09.1944 in Rumänien eingesetzt, dort verliert sich seine Spur. Er gilt weder als gefallen noch als vermißt. Können sie mir helfen, etwas über das Schicksal der Einheit herauszufinden? Leider sind sonst keine Hinweise vorhanden, da das Haus meines Großvaters und dessen Verwandschaft völlig ausgebombt wurde.
Informationen bitte an: Armin Schwedthelm
Suchanzeige 03-0-D, eingetragen 31. Januar 2003
Suche alles über 1. Kp, PzPiBtl 16 in Stalingrad, Kriegstagebuch-Eintragungen, Einsätze, Überlebende, in Gefangenschaft geratene, usw. Mein Onkel ist seit dem 5.1.1943 dort vermisst.
Informationen bitte an: Hans-Georg.Balgenorth@t-online.de
Suchanzeige 03-0-A, eingetragen 4. Januar 2003
Ich bin auf der Suche nach Informationen über meinen Großvater Hermann Hans Hinrich Schmidt, * 22.10.1891. Er war von 1912 bis 1918 tätig bei der Pionier-Versuchs-Kompanie (Garde-Pionier-Bataillon, in Berlin-Köpenick). Er war damals bekannt unter den Namen Schmidt1 (eins). Ich weiß nur, daß er an der Westfront gedient hat (Minenwerfer?) und daß er 1918 bei einem Gasangriff verwundet wurde, später hat er noch Soldaten ausgebildet. Ich möchte gerne wissen, ob es noch Unterlagen gibt über diese Kompanie, so wie Einsatzgebiete, Regimentsfahnen, Kampfmittel usw.
Auslagen werden selbstverständlich erstattet
Informationen bitte an: Hans Schmidt, Anthoniusstraat 51B, 7553 WC Hengelo, Niederlande, Tel. +31-614721838, hmschmidt@home.nl.
Suchanzeige 02-0-X eingetragen 20. Dezember 2002
Gesucht werden Informationen und ehemalige Angehörige vom Pi.Btl. 326 (326. Volksgrenadier Division). Auch weitere Angaben über Hauptmann Hemmerich, Kommandeur PiBtl 326, sind von Interesse.
Informationen bitte an: Christian Stock, 1464 Ardwick Road, Columbus OH, 43220, USA, Tel: (614) 457 2076, cs_1965@hotmail.com
Suchanzeige 02-0-U eingetragen 20. November 2002
Gesucht werden Informationen über das PiBtl 519, dessen 3. Kompanie unter Leutnant Baumert im Bereich des Westwalls eingesetzt war.
Informationen bitte an: Giro Florian, Florian-G.@gmx.de.
Suchanzeige 02-0-T eingetragen 20. November 2002
Gesucht werden Informationen über den Obergefreiten Helmut Israel, August 1939 – 1945 im PiBtl 24. Wer weiß etwas über seine Dienstzeit und seinen Kriegseinsatz? Darüberhinaus suche ich Material für eine Dokumentation über das PiBtl 24.
Informationen bitte an: Rudi, chr_i8888@hotmail.com.
Suchanzeige 02-0-S eingetragen 27. Oktober 2002
Gesucht werden Kameraden meines Onkels, Martin Ferdinand Reiter, * 28.09.21, gef 01.09.41 in Derijewka/ Dnjepr (Photo); Angehöriger der 3. PiErsBtl IV sowie SturmBootKp 902. Wer weiß etwas über seine Dienstzeit und seinen Kriegseinsatz oder hat möglicherweise Photos von ihm? Darüberhinaus suche ich Material für eine Dokumentation über die Sturmbootkompanien: Briefe Tagebücher, Fotos, Zeitungsartikel, Soldbücher. Filmaufnahmen etc. Auch leihweise.
Informationen bitte an: Ingo Landsmann, Goldaperstraße 8, 48161 Münster, inglands@web.de .
Suchanzeige 02-0-R eingetragen 19. August 2002
Mein Onkel Leutnant Eugen Müller, * 10.11.03 (Photo), Erkennungsmarke 2. Kp PiErsBtl 5, Nr. 5315 , im Stab BauPiBtl 46, Feldpost-Nr 13063, vermißt im Raum Witebsk zwischen 23. und 25.06.44. Wer kannte meinen Onkel oder wer kann mir näheres über das Kampfgeschehen im Sommer 1944 sagen?
Informationen bitte an: S. Becker, Magdeburger Straße 17, 71083 Herrenberg, 07032-202476.
Suchanzeige 02-0-P eingetragen 13. August 2002
Wer kennt Hauptmann Rudolf Schäfer (Schaefer). Er war mein Grossvater, und soviel ich weiß, war er am Ende des zweiten Weltkrieges im Kurland eingesetzt. Ich glaube, sein Rang war Hauptmann. Die Familie ist 1955 nach Australien ausgewandert. Er ist 1974 bei einem Autounfall gestorben. Wenn jemand ihn kennt, oder etwas über ihn weiß, wäre ich sehr dankbar über eine Mitteilung.
Informationen bitte an: Paul Schaefer@acr.net.au
Suchanzeige 02-0-O
Gesucht werden Informationen vom Eisenbahn-Pionier-Regiment 5 aus der Zeit vom September 1943 bis April 1944. Besonders über den Einsatz bei Zborow in Galizien / Westukraine vom März 1944.
Wer kannte den Gefreiten Lorenz Widmayr, geb. 25.05.08, der am 21.03.44 in Zborow als Angehöriger der 1./ EisenbahnPiRgt 5 gefallen ist und auf dem Stadtfriedhof (?Soldatenfriedhof?) Zborow beerdigt wurde. Wer kennt diesen Friedhof?
Informationen bitte an: S. Kernen, MIHAF, Postfach, 3032 Hinterkappelen, Schweiz, Tel.: 00-41-79-4140385
Suchanzeige 02-0-N
Gesucht wird der ehemalige Wehrmachtsangehörige Peter Schlicht (Schlycht) geb. 26.10.26 in Köln-Kalk (Photo), etwa 1,90 m groß und schlank, Diensteintritt 31.03.44, Erkennungsmarke 7783 Stam Kp.Geb. u. G.A.B. 306, ab 20.04.44 Angehöriger der 1./ FeldAusbPiBtl 153 (153. FADiv), Einsatzraum Tighina (Rumänien), die Division wurde im August 44 vernichtet, Vermißten- oder Todesmeldung nicht bekannt.
Informationen bitte an: M. Biets, Laarstraat 80, 2610 Wilrijk, Belgien
Suchanzeige 02-0-M
Gesucht werden Informationen über Gefr Erich Marzinsky geb. 23.07.07 in Berlinchen, Kreis Soldin/Neumark; in der 3./ PiBtl 635 (Teil der 17. Armee), Feldpostnummer 47341 D, Erkennungsmarke -4403-Stm.Kp.Pi.Ers.2, vermißt seit April 1945. Der DRK-Suchdienst teilt mit, daß möglicherweise in den letzten Kriegswochen ein Unterstellungswechsel von der 17. zur 9. Armee stattfand. Desweiteren schreibt die WASt, daß sich das Pi.Btl. 635 im März 1945 sich aus Lohnau meldete, ein Ort zwischen Cosel und Ratibor, im Kreis Cosel in Oberschlesien. Im Buch „Der Kampf um Schlesien“ von Hans Ahlfen wird berichtet, daß im Raum Cosel am 24.2.1945 Teile der 17. Armee der 1. Panzerarmee unterstellt wurden, unter anderem die 344. Division, die am 16.4.45 in Ottmachau verladen, in die Lausitz verlegt wurde, wo sich dann in schweren Kämpfen südwestlich von Cottbus am 22. April ihr Schicksal besiegelte. Es stellen sich die Fragen, ob die 3./ 635 gemeinsam mit der 344. Division verlegt wurde, oder welchen Weg dieses Bataillon von Lohnau Richtung Westen nahm. Dabei ist anzunehmen, daß der Weg über Waldenburg (Schlesien) führte, weil von dort eine Mitteilung vorliegt.
Informationen bitte an: Eckhard Marzinsky, Ackerstraße 60, 14621 Schönwalde, Tel. 03322-201 637
Suchanzeige 02-0-L
Gesucht werden Informationen über OGefr Paul Fritz Scholz geb. 25.07.15 in Groß Kniegnitz/Schlesien; in der 1./ PiBatl 198, vermißt seit 09. 09. 44 im Raum Vallecchio, Provinz Forli in Italien; aber auch Informationen über das PiBtl 198 sind willkommen.
Informationen bitte an: Günther Scholz, Filzengraben 1, 50171 Kerpen
Suchanzeige 02-0-K
Fallschirmjägerpionierbataillon 21 zbV HG, Graudenz 1945, Kameraden dieser Einheit werden gebeten, mit mir Verbindung aufzunehmen.
Informationen bitte an: Peter Gudelius, Pommernring 4, 25451 Quickborn, Tel 04106-69800, Fax 04106-4010
Suchanzeige 02-0-J
Ich suche alle Informationen über die Einheit, in der mein Großvater diente.Es handelt sich dabei um Paul Alfred Holdmann, geb. 19.11.1904 in Penzig bei Görlitz. Er war Pionier bei der 4. / Landesbaubataillon 3, Duisburg, und ist am 23.8.1942 nach einer Verwundung in Frankreich im Lazarett in Duisburg-Beek verstorben. Diese Angaben habe ich aus dem Familienbuch. Ich hätte gerne gewußt, wo er stationiert war (evtl. bei Dieppe?), was das genau für eine Einheit war usw. Vielen Dank für alle Bemühungen.
Informationen bitte an: Jens Klappert.
Suchanzeige 02-0-I
Gesucht wird OGefr Karl Kaufmann geb. 20.01.01 in Bahlingen (Photo). Laut Meldung vom Sept 39 bei der 1./ BetonKp56 (ErkMarke -89-). Ab Juli 40 1./ BauBtl 56 und ab Nov 44 1./ NachschBtl (K) 56 mot. Ab 05.02.45 bei Kommandantur des TrÜbPl Heuberg. Am 30.04.45 in frz. Gefangenschaft; entlassen am 23.02.46.
Wer weiß etwas über meinen Vater oder kannte o.a. Einheiten?
Informationen bitte an: H. Kaufmann, Tenninger Straße 20, 79353 Bahlingen.
Suchanzeige 02-0-H
Gesucht wird Major Heinz Bödicker (RK) (* 23.08.1917), Führer Pionierregiment Bödicker, vermißt 09.03.1945 in Rheinbreitbach gemäß folgender Meldung:
>>> Die H.Gr.Pi. Schule West meldet, dass Major Bödicker, Führer des Pi.Rgt. Bödicker, am 9.3.45 gegen 9.00 Uhr mit seinen PKW und einem Melder, bewaffnet mit 8 Panzerfäusten, in den Ort Rheinbreitbach, in dem am Ortsausgang zwei feindl. Panzer festgestellt wurden, hineinfuhr, um die Panzerabwehrgruppe dort persönlich einzusetzen und ein weiteres Eindringen der feindl. Panzer in den Ort zu verhindern. Außerdem machten die Luftwaffen-Alarmeinheiten, die dort eingesetzt waren, ein persönliches Erscheinen notwendig. Hierbei wurde Major Bödicker von einem Panzer überrascht und verwundet. Der Melder von Major Bödicker wird ebenfalls vermisst.
Am 10.3.45 fing die 11. PzDiv einen amerikanischen Funkspruch auf, der an einen höheren Kommandostab meldete, daß am 9.3.45 in Rheinbreitbach ein General und Ritterkreuzträger gefangen worden ist. Es ist anzunehmen, daß in dieser Meldung Major Bödicker gemeint ist und sich demzufolge in amerikanischer Gefangenschaft befindet.<<<
Informationen bitte an: Hans. J. Wijers, Zegerijstraat 27, 6971 ZN BRUMMEN, Niederlande.
Suchanzeige 02-0-G geändert 13. August 2002
Gesucht wird Obergefreiter Franz Wagner (Photo), * 25.April 1912 in Berghausen bei Speyer/Rhein. Die Kennmarkennummer lautet -210-4/Festgb.Btl 152. Mein Grossvater diente im Pionierbataillon 337 der 337. Infanterie Division der 4. Armee, die letztbekannte Feldpostnummer lautet 39643. Sein Kompaniechef war Oberleutnant Ziegenhagen. Vermisst gemeldet am 25.09.1943 in Maximowskoje ca. 20 – 30 km südwestlich von Smolensk / Rußland. Wer kann Auskunft über den Verbleib meines Großvaters geben?
Informationen bitte an: Matthias E. Weinschuetz, 9307 Percy Court, Charlotte, NC 28277, USA
Suchanzeige 02-0-F
Mein Großvater Emil Hilgert, * 02.08.1907 wurde am 18.03.1940 eingezogen zur 3. Komp. Festungsbau Bataillon 149 in Saarlautern. Am 01.05.1941 kam er zur 2. Minensuchkompanie z.b.V. ebenfalls in Saarlautern. Am 02.05.1943 wurde er zur Umschulungskompanie Pionier Ersatz und Ausbildungsbataillon 33, Mainz versetzt. Es folgte am 20.06.43 die 2. Kompanie Pionier Ersatz und Ausbildungsbataillon 33, Wiesbaden-Biebrich, und am 14.07.43 das Marsch Pionier Ersatz und Ausbildungsbataillon 33, Mainz-Kastel. Am 03.08.1943 kam er zum Nachrichtenzug Stabskompanie Brückenbau Bataillon „R“. Mit dieser Einheit ging es über die Donau zur Ostfront und auf dem Rückzug erreichten sie im April 1944 Rumänien. Von dort wurden sie nach Speyer verlegt und am 11.08.1944 in Stab Pionier Brückenbau Bataillon (teilmot.) 613 umbenannt und der 1. Fallschirm-Armee (Wesel) unterstellt. Können Sie mir nähere Angaben zu den genannten Einheiten, ihre Kriegseinsätze und Einsatzorte machen.
Informationen bitte an: Roland Zimmer
Suchanzeige 02-0-E
Wer weiß etwas über meinen Vater Fw Otto Manegold, geb 18.10.1910 (Lettin, Kreis Halle/Saale), zunächst 1. / Pion. Kol. 158, gefallen 24.07.44, bei Latwischki (Litauen), südlich von Dünaburg in der 2./ Pion Btl 158, Feldpostnummer 22585 und der 58. Inf Div unterstellt.
Informationen bitte an: Otto Manegold junior, Anemonenweg 21, 33758 Schloß Holte – Stukenbrock
Suchanzeige 02-0-D
Ich suche nach meinem Grossvater OGefr. Emil Kistner, geb. am 17.12.1907 (Photo). Er ist seit 09. Juli 1944 als vermisst gemeldet. Als Zimmermann gehörte er zur 2./ Pion.Brückenbau Batl. 54, Feldpostnummer 21524. Zuletzt wurde er bei den Kämpfen im Raum Wilna/UdSSR gesehen. Die Aussage eines ehemaligen Kameraden, die uns vor einiger Zeit erreichte, bestärkt uns in dem Glauben, dass mein Grossvater mit hoher Wahrscheinlichkeit damals durch einen Kopfschuss schwer verwundet aber nicht daran gestorben ist. Vielleicht ist er irgendwo heute noch am Leben bzw. vielleicht lebte er irgendwo ohne seine Identiät (bedingt durch den Kopfschuss).Vielleicht kann das Schicksal meines Grossvaters doch noch aufgeklärt werden.
Informationen bitte an: Tanja Seitz, Kanalstr. 11, 76676 Graben – Neudorf
Suchanzeige 02-0-C
Wer begegnete meinen Vater Gefr. Alfred Ulbrich, geb 12.09.1898, BauPiErsBtl 28, später StBauPiBtl 784 Schieratz, im April 1945 in Kurland/Palmnicken, Pillau oder von dort aus auf der Fahrt nach Kopenhagen auf dem VTS Renate, auf dem er am 8. Mai 1945 verstarb.
Informationen bitte an: Hannelore Klar, Diesterwegstraße 12, 02826 Görlitz, 03581-401488
Suchanzeige 02-0-A
Mein Großvater Hermann Woltersdorf, *10.02.07 in Gifhorn (Photo). war laut WASt im Jahre 1939 in der 3. Kompanie Eisenbahn Bau Btl 252 eingesetzt. Diese Einheit wurde 1940 in Eisenbahn Bau Btl 514 umbenannt. Eine letzte Nachricht erhielten meine Angehörigen im Dezember 1944 (Feldpostnr.07222). Er gilt offiziell als vermisst. Ein Kamerad hat aber angegeben, das mein Großvater im Dezember 1944 bei Schorfwiese gefallen sein soll. Ich bin an allen Informationen über dieses Thema interessiert. Besonders wüsste ich gern, wo der Ort Schorfwiese liegt bzw. lag.
Informationen an: Burkhard Woltersdorf
Suchanzeige 01-0-D
Ich bin auf der Suche nach meinem Großvater Gefr. Valentin Stolzenberger (Photo). Er wird seit März 1945 vermisst. Vielleicht wissen Sie etwas über diese Einheit: 2.Pionierbataillon mot. 627; Feldpostnummer war 04074. Laut WASt war er Träger der Erkennungsmarke:_6192_2.Bau.ers.Btl.9 Alles was ich weiß, ist, daß die Einheit am 1.8.1939 im WKIII als Heerestruppe mit 3 Kompanien aufgestellt wurde, bis 26.8.1939 als Übungseinheit; Am 13.5.44 bei der PzArmee in der Nordukraine aufgelöst und im WK III wieder aufgestellt wurde. Im Oktober 1944 wurde die Einheit umbenannt in Heeres-Pionier-Sturmbrigade 627. Nach der Wiederaufstellung soll die Einheit auf dem Weg nach Polen gewesen sein.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis an: Ursula Telkemeier
Suchanzeige 01-4-B
Mein Vater war von 1942 – Nov 44 Angehöriger des PzPiBtl 89,
danach bis Mai 45 HPiBtl 25.
Mein Großvater war von 1911 – 1913 und 1914 – 1918 Angehöriger des PiBtl 24.
Ich suche zu den genannten Einheiten Informationen, die Militärarchive haben hierzu keine Bestände. Für einen Tip, wo ich vielleicht noch Informationen bekommen könnte, wäre ich Euch zutiefst zu Dank verbunden.
Informationen bitte an Wolfgang Merkel, Am Steinbergshof 7, 51643 Gummersbach, Tel.: 02261-660758
Suchanzeige 01-4-A
Beim WdPi liegt eine Anfrage über folgenden Pioniertruppenteil der Wehrmacht vor:
Bau Btl 51, ab 1943 BauPiBtl 51.
Gesucht werden alle Angaben, vor allem über Aufgaben und Einsätze im Ost-Feldzug in der Sowjetunion.
Informationen bitte an G. A. Käser, Kirchweg 126, 75217 Birkenfeld, 07231-471814.
Suchanzeige 01-1-B
Zeitzeugen 2. WK: Kreta – „Labyrinth“ bei Gortyn/Kastelli/Mires
Im Rahmen eines privat initiierten archäologischen Forschungsprojektes beschäftigen wir uns derzeit mit dem
sogenannten „Labyrinth von Gortyn“ auf Kreta und suchen in diesem Zusammenhang nach Zeitzeugen, die uns aus eigener Anschauung Angaben über die jüngere Geschichte dieses antiken Höhlensystems machen können.
Im 2. Weltkrieg diente das Monument zwischen 1941 – 1944 der Wehrmacht als Munitionsdepot. Für diesen Zweck wurde der Eingangsbereich wohl u.a. mit einem betonierten Tunnel versehen, im Innern Gleise für eine Grubentransportbahn verlegt und eine lastwagentaugliche Zufahrt gebaut.
Heute ist das „Labyrinth“ noch durch zwei schmale Eingänge betretbar, verschiedene Zerstörungsereignisse haben einige der vielen Gänge und Räume verriegelt. An mehreren Stellen lagern außerdem noch nicht unerhebliche Mengen diverser Arten von Geschützmunition, die großenteils noch scharf ist. Andere Bereiche der mehrere Kilometer langen Korridore sind leer. Beim Abzug der Wehrmacht fand wohl eine Sprengung zurückgelassener Kampfmittel statt, die die Erscheinung des oberflächennahen Bereiches tiefgreifend verändert hat.
Als ein Resultat mehrerer privater Forschungsreisen besitzen wir eine große Anzahl von im Innern
aufgenommenen Fotografien. Unser besonderes Interesse fand dabei ein Raum, dessen Wände über und über mit Inschriften von Besuchern vollgekritzelt sind. Unter diesen Inschriften finden sich folgende Namen und Datumsangaben von Deutschen aus der Zeit des 2. Weltkrieges, vermutlich Wehrmachtssoldaten.
24.11.43: Gustav Lerbs (SchlesienJohann Szlagowski (Ostpr.) Lunov(?)-Dirschau (Westpr.)1943: Gatterbauer Grabinger6.3.44:  BehnkeRothMachensHoch (?) Göbbels (Vor diesen Namen stehen Abkürzungen militärischer Dienstgrade, die sich nicht exakt entziffern lassen.)  27.3.44:Schröder Th.Mehring/Moser3(?). 10.44:Mischerr.
Zeitzeugen, die die Lokalität kennen, wären für uns von großem Interesse, da sie eventuell zu folgenden Fragen nähere Angaben machen könnten:
Wie erlangten die Deutschen Kenntnis von der Existenz der Höhle und ihrer Eignung als Munitionsdepot?
Hatte die Wehrmacht Pläne des Labyrinthes? Wären diese heute noch auffindbar?
Einige alte Kreter erzählen, dieses Labyrinth habe drei Stockwerke. Kann das bestätigt werden?
War das Labyrinth eine einzige zusammenhängende Anlage, oder gab es getrennte Bereiche, die je nur von außen zugänglich waren?
Gab es noch weitere Eingänge?
Wurden vorhandene Gänge, Räume, Durchstiege usw. geschlossen (gesprengt o.ä.)?
In welchem Zustand befanden sich die Gänge zum Zeitpunkt der deutschen Besitznahme?
Ein Kreter erzählt, die Deutschen hätten, als sie sich in diesem Labyrinth einrichteten, zuerst eine Menge Gebeine hinausräumen müssen. Kann das bestätigt werden?
Gab es einen Weg zum Labyrinth? Wenn ja, wie gut war er ausgebaut?
Um Antwort wird gebeten an: Dr. Rose Voßmerbäumer, Dr. Urs Voßmerbäumer, Seinsheimstr. 3A, 97074 Würzburg, Tel. 0931-75435, Tel. 0931-870617
Suchanzeige 01-1-A
Mein Name ist Hans Wijers, 37 Jahre alt, und seit 1993 beschäftige ich mich mit Nachforschungen zum Kampf um Stalingrad. Ich habe bereits im Eigen-Verlag einige Bücher herausgegeben und arbeite in
Zusammenarbeit mit mehreren Stalingradveteranen an meinem nächsten Buch über Stalingrad.
Zur Unterstützung meiner Arbeit suche ich ehem. Angehörige folgender PionierBtl (oder schriftliches Material):
– PiBtl 50 (mot) Kommandeur Hptm Gast*
– PiBtl 162 Kommandeur Major Krüger*
– PiBtl 294 Kommandeur Hptm Weimann*
– PiBtl 305 Kommandeur Hptm Traub*
– PiBtl 336 Kommandeur Hptm Lund*
– PiBtl 389 Kommandeur Hptm Pfitzner*
– Kommandeure Heeres PiBtl 41 (mot) und PiBtl 635 (mot)
In meinem Buch „HINEIN IN DIE INDUSTRIEANLAGEN UND RÜSTUNGSWERKE VON STALINGRAD“
– Die Kämpfe im Industriegelände Stalingrads – 14. Oktober 1942 bis 19. November 1942 wird durch Major Josef Linden, Kommandeur des Heeres Pionierbataillon 672, sehr ausführlich beschrieben, wie die Pionier-Einheiten in diesem Kampf eingesetzt werden. ich suche aber dazu noch Zeitzeugen dieser
Einheiten.
Auskunft bitte an: Hans Wijers, Zegerijstraat 27, NL-6971 ZN BRUMMEN , Tel./Fax. 0031575561132
Suchanzeige 01-0-C
Wer begegnete meinem Vater, dem Gefreiten Alfred Ulbrich, geboren 12.09.1898 in Görlitz, im April 1945 in Kurland, Palmnicken, Pillau oder von dort aus auf dem VTS RENATE, wo mein Vater am 8.5.45 auf der Fahrt nach Kopenhagen verstarb. Angehöriger des BauPiErsuAusbBtl 28 und später StBauPiBtl 784.
Auskunft bitte an: Hannelore Klar, Diesterwegstraße 12, 02826 Görlitz, Tel: 03581-401488
Suchanzeige 01-0-B
Mein Vater, Gefreiter Ernest Potuczek-Lindenthal, geboren 27. Januar 1917 in Brünn, damals Österreich-Ungarn, später Tschechoslowakei, dann Protektorat Böhen und Mähren, Wandervogel, Architekt in Prag, Grafiker (Zeichner, Maler, Scherenschneider, kam in Pardubitz zu den ostpreußischen Pionieren der 11. (Allensteiner) ID.
Mit der Feldpostnummer 00425 marschierte er in vorderster Linie zum Wolchow. Dort war er Meldegänger, als solcher auch im bereits eroberten Nowgorod. Über den Mschaga-Übergang berichtete er in einem Feldpostbrief nach Brünn. Es mag sein, daß mein Vater damals nur amtlich den Doppelnamen führte, denn er war mit dem tschechisch klingenden Vaternamen Potuczek gesprochen Potutscheck aufgewachsen und hatte den Mutternamen Lindenthal erst kurz zuvor angenommen. Er hat auch an der Front skizziert, hat auch mit einer feinen Schere aus schwarzem Papier Figuren und Bilder ausgeschnitten, in Brünn als Postkarten drucken lassen und im Kameradenkreis verkauft.
Er berichtet davon, daß einmal Ersatz kommen sollte für die vielen gefallenen oder verwundeten Kameraden. Bei deren Ankunft war er zugegen: da kam ein Brünner Mitschüler von ihm, ein kleinerer Junge – der sollte allein vielleicht 7 Kameraden ersetzen. Aber dieser Kamerad aus Brünn überlebte und wohnt in Nürnberg: Bau-Ing. Fritz Weiß, Culmer Straße 11, 90491 Nürnberg, Ruf 0911-512985.
Auch der mit meinem Vater am 15. Dezember im Minenfeld verunglückte Kamerad hatte überlebt. Nach ihm muß ich meinen Vater nochmals fragen.
Eine nette Episode Ende November/Anfang Dezember 1941 am Wolchow:
Mein Vater hatte von seiner Mutter aus Brünn ein Paket mit Äpfeln bekommen, die waren aber alle gefroren udn drohten, bald zu verderben. Da hat mein Vater sich von irgendeinem Kameraden einen Pelzmantel ausgeborgt und als Nikolaus verkleidet die Äpfel verteilt.
Die Verleihungsurkunde fürs EKII war am 7. Oktober ausgestellt auf den Namen Ernest Potuczek, andere aber hatten ihn wohl auch mit Lindenthal gerufen. Vater war als Melder ins Hinterland geschickt, und er hatte sich angewöhnt, die Sanitätsstellen nach entbehrlichen Waffen abzusuchen und diese wieder nach vorne zu bringen, wo sie sehr fehlten. Durch sowas hatte er sich bis in die Dämmerung verspätet und erlebte am westlichen Ufer des Wolchow den „Feuerzauber“ auf der anderen Seite. Ein Kamerad schaffte es, den Wolchow zu durchschwimmen und zu überbnrinmgen, daß sich drüben im Sägewerk einige Leute versteckt hielten (einer stand noch einen ganzen Tag am Ufer bis zum Hals im Wasser). Mein Vater hat dann Kameraden aus fremden Einheiten, nichteinmal Pioniere, dazu gebracht, aus den zerschossenen Pionierwagen ein intaktes Schlauchboot herauszusuchen, das siebente hielt Luft, das schleppten sie – wohl zu dritt – einige hundert Meter stromauf und setzten von dort über, trafen auch tatsächlich die Kameraden an und holten in mehreren Fahrten 32 Mann herüber. Mein Vater merkte sich weder Namen noch Einheit der Kameraden – und wüßte nun eben gerne, ob von denen noch einer zurückgekehrt war oder sogar noch heute lebt.
Auskunft bitte an: Markwart Lindenthal markwart@lindenthal.com
Suchanzeige 01-0-A
Wer kann mir Auskünfte über das PiBtl. 15 für die Zeit ab Januar 1943 erteilen?
Mein Großvater Bernhard Bruder war in der 2. Kompanie PiBtl 15 und fiel am 15.04.1943 bei Shukowka am Donez. Wo liegt dieser Ort genau? Gibt es Literatur über das PiBtl. 15 und dessen Weg?
Auskunft bitte an: Markus Bruder, In den Erlen 13, 77887 Sasbachwalden
Suchanzeige 00-4-A
Mein Vater Lambert Pracht ist am 15.03.45 im Kreis Danzig in Bonin gefallen.
Von „WAST Berlin“ erhielt ich die Auskunft-Bonin bei Köslin. Köslin liegt aber ca. 140 km westlich von Danzig und ist schon am 08.03.45 gefallen. Meine Bitte, wer kann mir Auskunft geben über den Rückzugsweg des PiBtl 252 in der Zeit von 12.03.45 bis 18.03.45. Vor Matern Kreis Danzig liegt ein Ort Banin, ist das der Rückzugsweg? Hier fanden lt. Literatur-Hinweise schwere Kämpfe statt.(leider kein Hinweis auf Einheiten)
Auskunft bitte an: Johann Pracht, H.-Weigel Platz 6, 12681 BERLIN