Bund Deutscher Pioniere e.V.
Neues aus der Pioniertruppe
Neues aus der Segelkameradschaft der Pionierschule Drucken E-Mail

Segelkurs 2010 der Segelkameradschaft der Pionierschule 

Liebe Pionierkameradinnen und -kameraden,

den auf dieser Website veröffentlichten Bericht des OLt Bayerschen von 2009 möchte ich als Sportwart der Segelkameradschaft der Pionierschule ergänzen:

                                                                                     Der Hafen in Percha im Mai 2010

  1. Auch 2010 wurde wieder ein Segelkurs durchgeführt, bei dem neben zivilen Teilnehmern auch 11 Pioniere teilnahmen – vom studierenden Fähnrich bis zum Oberst.
  2. Damit die teilnehmenden Pioniere sich nicht zu einsam fühlten, waren auch die Hälfte der Ausbilder ehemalige Pioniere, u.a. Oberst a.D. Jürgen Witzig.
  3. Das Wetter war bei diesem Kurs saumäßig (oder positiv ausgedrückt: „Pionierwetter“), aber trotzdem hat es Spaß gemacht.

                                                                Der Ausbildungsleiter, OTL a.D. Op de Hipt bei der "Geländeeinweisung"

Ich grüße alle BDPi-Mitglieder mit einem „Anker wirf“ und die Segler unter Ihnen zusätzlich mit dem Seglergruß „Mast- und Schotbruch“!

Klaus op de Hipt, OTL a.D.

 
Bericht aus der Segelkameradschaft der Pionierschule Drucken E-Mail

Wie Sie wissen, existiert seit den 70er Jahren eine Segelkameradschaft in Percha am schönen Starnberger See auf dem Gelände des Tauscherausbildungszentrums. Viele Pioniere haben hier mit ihren Familien bereits das Segeln erlernt und treffen sich bei jedem Wetter, um ihren schönen Sport auszuüben.
Näheres unter: www.segelkameradschaft.de

Hier veröffentlichen wir einen Bericht eines der Mitglieder des BDPi, der im Mai 2009 an einem der Kurse der Segelkameradschaft teilgenommen hat:

Segelkurs 2009
Im Taucherausbildungszentrum Percha


Dieser Jahr fand, wie schon in den Jahren zuvor, unter der Leitung von Oberstleutnant i.G. a.D Klaus op de Hipt ein Segelkurs für den Sportbootführerschein Binnen (Motor + Segeln) innerhalb der Segelkameradschaft der Pionierschule statt.

Alles begann im Januar mit der Vermittlung der Theorie des Segelns in dem ehemaligen Taktikhörsaal der Pionierschule in München. Dort stellten sich die Ausbilder der Segelkameradschaft an 5 Abenden der Herausforderung, absoluten Landmenschen den Wortschatz und das Denken eines Seemanns zu vermitteln.

Auf einmal war hinten nicht mehr hinten, sondern achtern. Und ein Seil hieß nicht mehr Seil, sondern Schot, Leine oder Fall, je nach Verwendungszweck.

In aller Ruhe wurde der Teilnehmergruppe, bestehend aus Offizieren und Offiziersanwärtern insbesondere der Pioniertruppe an einem Modell eines Segelschiffes die richtige Segelstellung zu jeder Art von Wind erklärt. Es gibt verschiedene Arten von Wind (vom leisen Zug bis hin zum Orkan) aus verschiedenen Richtungen und den dazugehörigen Kursen zum Wind für das Schiff. Dieses hatte man dann aber innerhalb der praktischen Ausbildung recht schnell heraus.

Neben Lichtzeichen, was dem einem oder anderen Teilnehmern ein Schmunzeln abrang, (denn die Wahrscheinlichkeit, auf dem Starnberger See einem geschleppten Schubverband, welcher explosive Stoffe geladen hat, zu begegnen, geht doch so ziemlich gegen 0), wurden wir ebenfalls in Wetterkunde, Knoten und Bunde, Schiffsarten, Takelage, Motorkunde und natürliche den mit wichtigsten Punkten Segelmanöver und Schifffahrtsrecht (vor allem Verkehrsregeln) ausgebildet.

Dieses stellt eine sehr wichtige Basis dar, da bei dem theoretischen Teil der Prüfung dieses Wissen, im Rahmen eines Fragenkataloges, bestehend aus 593 Fragen beantwortet werden musste. Auf jeden Fall weiß man jetzt auch, dass ein Fluss von der Quelle bis zur Mündung verläuft und das ein „Takling“ den „Tampen“ vor dem aufgehen sichert.

Ende April begann dann endlich die lang ersehnte praktische Ausbildung an dem Taucherausbildungszentrum der Pionierschule in Percha. Hervorzuheben ist hierbei auch wieder die sehr gute und geduldige Ausbildung der Ausbilder, welche aus Segelkameradschaft stammten und Ihre Freizeit opferten, um uns in der Praxis des vorher theoretisch gehörten auszubilden. So bekamen 2 Schüler einen Ausbilder und ein Boot zugeteilt.

Mein Ausbilder während der praktischen Ausbildungszeit Oberst a.D. Jürgen Witzig erwies sich als sehr ruhiger und geduldiger Segellehrer mit viel Erfahrung. Während der ersten Stunden, wo mein Segelpartner Leutnant Werner Schumann noch mit mir zusammen bei jeglicher Krängung (seemännisch dafür, wenn das Boot sich schräg stellt) mit einem Hechtsprung versuchten, einem für uns gefühlten Kentern des Schiffes entgegenzuwirken, bekamen wir nur ein trockenes: „Ihr sollt nicht rumzappeln, sondern anluven“ zu hören.Der Autor

Nach dem die ersten Eindrücke verarbeitet waren und wir uns an unser Boot gewöhnt hatten, ging das Manövertraining los. Wende, Halse, Q-Wende, Mann über Bord, Manöverkreis und das Anlegen. Ich glaube, wir haben uns dabei gar nicht so schlecht angestellt, denn ab dem 3.Tag wurden wir durch unseren Ausbilder, wie sich rausstellte, ein alter Regattenveteran, in die Feinheiten des Schiffwettfahrens eingewiesen.

Da gab es nicht mehr nur, wie in den ersten Tagen ein kräftiges Hurra, wenn sich das Boot selbstständig vorwärts bewegte. Nein da hieß es: “Du nutzt den Wind nicht voll aus, das spür ich Nacken, hol die Fock dichter, noch ein Stück, nein nicht soweit.“

Aber es tat auch gut, zwischendurch mit einem: „Mit dieser Wende hättest Du jetzt die Regatta verloren“, auf seine langen fünftägigen Seglererfahrung wieder hingewiesen zu werden. Man sah sich selber schon als Skipper auf einer Weltumrundungsregatta.

Außerdem implizierte die Ausbildung eine Ausbildung und Prüfung auf einem Motorboot. Auch hier standen die Manöver im Vordergrund. Tipp: Wer nicht möchte, dass er von seinem Ausbilder von Bord geworfen wird, sollte nie, ich wiederhole, nie bei einem Motorboot direkt von dem Vorwärts- in den Rückwärtsgang schalten.

Nach einer Woche, die nicht nur eine anstrengende Ausbildung, sondern auch mit einer ausgezeichneten Kameradschaft für gute Stimmung sorgte, sei es nach der Ausbildung beim Bier oder eine Bootstour bei rauem Wellengang mit Ausbildern zum Schlosshotel Berg zum Abendessen, war der erste große Anteil der praktischen Ausbildung vorüber .Der Ausbilder

Freunde und Bekannte wollten gar nicht glauben, dass man eine harte und fordernde Woche hinter sich hatte. Mit wenigen Ausnahmen hatten wir so ein Glück und schönes Wetter, dass man hätte glauben können, das man seinen Segelschein nicht im April auf dem Starnberger See, sondern an der Cote d´Azur gemacht hat.

Naja bei fast allen, bei dem einen oder anderen hat es nur zu einem großem Sonnenbrand gereicht.

Nun war also der große Tag der Prüfung. Hierzu bleibt nur zu sagen, dass sich das intensive Training bemerkbar gemacht hat, so dass ein durch und durch sehr erfolgreiches Ergebnis zustande kam und sich jeder über seinen neuerworbenen Sportbootführerschein Binnen freuen konnte.

Einen runden Abschluss gab es durch ein gemeinsameres Grillen zum Abschluss des ganzen Kurses, wo man seine Eindrücke und Leistungen nochmals mit den anderen Teilnehmern und Ausbildern Revue passieren lassen konnte. Ganz zum Schluss ließen es sich ein paar Wenige ganz hartgesottene nicht mehr nehmen, ein Bad in dem 5°C warmen Starnberger See zu nehmen.

Am Ende bleibt nur noch zusammenzufassen, dass es einen Riesenspaß gemacht hat und allen Beteiligten für diesen sehr schönen Kurs zu danken. Ich kann nur sagen, jeder der die Möglichkeit hat, an dem nächsten Segelkurs teilzunehmen, sollte dies wahrnehmen, es lohnt sich!

Christian Bayerschen

 
Spendenrekord in Holzminden Drucken E-Mail

Spendenrekord der Modellbauausstellung in der Medem-Kaserne

Stabsfeldwebel übergibt 22.000 Euro an Kinderkrebshilfe

Bonn, 29.01.2010

Die Modellbauausstellung zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe schloss im vergangenen Jahr wieder mit einem Spendenrekord ab. Den Gesamtbetrag in Höhe von 22.000 Euro übergab der Initiator der Ausstellung, Helmut Duntemann, am 29. Januar 2010 in der Zentrale der Deutschen Krebshilfe in Bonn. Die nächste Ausstellung findet am 25. und 26. September 2010 in der Medem-Kaserne in Holzminden statt.

Der Adelebsener Bürger Helmut Duntemann veranstaltet seit 1997 die Modellbauausstellung. Als Stabsfeldwebel der Bundeswehr gelingt es ihm immer wieder, freiwillige Helfer für die gute Sache zu begeistern. Insgesamt konnte Helmut Duntemann in den letzten Jahren so schon 122.000 Euro für die Deutsche Kinderkrebshilfe sammeln.

Am 10. und 11. Oktober des vergangenen Jahres führte Duntemann mit mehr als 240 Modellbauern aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien die 11. Modellbauausstellung in der Holzmindener Medem-Kaserne durch. Über 30.000 Modelle aller Maßstäbe wurden den über 8.000 Besuchern präsentiert.

Die Deutsche Kinderkrebshilfe

Die 1996 gegründete Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe, eine Tochterorganisation der Deutschen Krebshilfe, engagiert sich für die Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter. Zu den von ihr geförderten Projekten zählen unter anderem der Auf- und Ausbau von Kinderkrebs-Zentren, die Entwicklung neuer Therapien sowie die Einrichtung von Elternwohnungen in Kliniknähe.

Text und Bilder: Markus Schlenker

Spendenkonto:

Spenden zg DKKH SF Duntemann
Bank: Volksbank Adelebsen
Konto: 1526101
BLZ: 26061556
Verwendungszweck: zg DKKH

                                             
Bild 1 Helmut Duntemann (re.) übergibt den Scheck für die Deutsche Kinderkrebshilfe an Julia Porath (li.) in der Zentrale der Deutschen Krebshilfe in Bonn.

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Knotenpunkte der Mobilität im Einsatz Drucken E-Mail

Einsatzunterstützung:
Die Brückenerkundungsteams stellen den militärischen Führern wertvolle Informationen bereit über die Nutzbarkeit von Brücken in den Einsatzgebieten. 

Dieser Artikel wurde uns mit freundlicher Genehmigung der Redaktion "aktuell - Zeitung für die Bundeswehr" zur Verfügung gestellt.

Gesichert durch Infanteristen prüfen der Erkundungsleiter (M) und ein Bautechniker (l) die Tragfähigkeit einer Brücke in Afghanistan
                             Gesichert durch Infanteristen prüfen der Erkundungsleiter (M.) und ein Bautechniker (L.)
die Tragfähigkeit einer Brücke in Afghanistan

Evakuierungsrouten, Rettungswege, Versorgungsstraßen und Aufmarschwege für Verstärkungskräfte führen aufgrund geografischer Gegebenheiten wie Gewässer und Geländeeinschnitte häufig über Brücken. Sie sind Knotenpunkte, die einerseits die Mobilität und Überlebensfähigkeit der Streitkräfte im Einsatz gewährleisten, andererseits Voraussetzung für zivile Wiederaufbaumaßnahmen im Rahmen der „Vernetzten Sicherheit“. Letztlich kann die Nutzung einer Brücke über den Erfolg einer ganzen Operation entscheiden.

 

 
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10 Jahre Bautechnisches Unterstützungszentrum (BUZ) Drucken E-Mail

Mit ehemaligen Leitern, wehrpflichtigen Ingenieuren, Reservisten und deren Lebenspartnern beging das BUZ am 02.10.2009 sein zehnjähriges Jubiläum. Der derzeitige Leiter, Herr Major Dobmeier und sein Team luden zu einem kleinen Fest an die Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik.

Nach der Begrüßung mit einem Sektempfang wurden die Räumlichkeiten und die derzeitige materielle Ausstattung des BUZ vorgestellt. Diese hat sich im Laufe der Zeit aufgrund des umfangreicheren Aufgabenspektrums enorm erweitert.

So wurde den ehemaligen Leitern z.B. das Brückenklassifizierungsgerät mit Tachymeter, Ferroscanner und Metallhärteprüfgerät erläutert. Anschließend fasste man in einem Bildervortrag, einen Großteil der über 1000 bearbeiteten Projekte zusammen.

Viele der Ehemaligen fanden sich auf Bildern, wie z.B. im Baubüro in MAZAR-e-SHARIF oder bei Erkundungen im KOSOVO wieder. Als aktuellstes und wohl auch größtes Projekt wurde die Mitwirkung an der Brücke über die KOKCHA in FAYZABAD benannt. Bei diesem war das BUZ für die Gesamtleitung der Brückenbaustelle zuständig und war Bindeglied zwischen Hersteller, Behörden und den ausfertigenden Pionierkräften vor Ort. Ebenso wurde die erdbebensichere Verankerung der Brückenpfeiler sichergestellt.

Resümierend wurde die Arbeit des BUZ, in den vergangenen 10 Jahren als Erfolg betrachtet, auf den man durchaus Stolz sein kann.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags besichtigte man die neuen Einrichtungen an der Pionierschule, und alle Besucher zeigten sich erstaunt über die modernen Ausbildungsmöglichkeiten und die komfortablen Unterkünfte.

Seinen Ausklang fand die Feier im neuen Casino auf der Schanz. Dort hatte das BUZ zu einem Buffett eingeladen, das vom Koch und den Ordonnanzen hervorragend angerichtet wurde. Bei angeregten Gesprächen ließ man noch einmal Vergangenes Revue passieren, hatte Ideen für die Zukunft, und alle waren sich einig, dass man sich spätestens in 10 Jahren, zum 20-jährigen wieder treffen wird.

Ausdrücklich bedanken möchten sich die Kameraden vom BUZ für die Unterstützung seitens des Bund deutscher Pioniere e.V. und bei allen Gästen die diesen Tag mitgestalteten.

 

Hendrik Türk

Oberleutnant

stlv Ltr BUZ

 
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