Die Erstauflage des Buches: „Deutsche Luftlandungen am 10. Mai 1940 - Fort Eben Emael und die Brücken am Albert-Kanal“ hat durchweg positiven Anklang erfahren. Inzwischen wird es vom Militärarchiv Freiburg, dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, dem Museum im Fort Eben Emael und auch von Wikipedia als Literaturhinweis zum Thema empfohlen.
Am 10. Mai 1940, um 5.35 Uhr überschritt das deutsche Heer geschlossen die Westgrenze mit Ziel Frankreich. Im selben Moment landete bereits eine kleine Fallschirmjäger-Abteilung an ihren Zielen im belgischen Hinterland. Mit von Hitler persönlich erteiltem Sonderauftrag sollte die „Sturmabteilung Koch “ wichtige Brücken und das waffenstarrende Sperrfort Eben Emael im Handstreich einnehmen und für die nachfolgenden Panzerverbände sichern.
Durchführung und Ergebnis waren spektakulär und in der Kriegsgeschichte bis dahin noch nie dagewesen. Absolute Geheimhaltung, eine minutiöse Detailplanung, das Überraschungsmoment und der Einsatz völlig neuer Waffen machten diesen Sieg erst möglich.
In Lastenseglern flogen die Angreifer lautlos die Ziele an und landeten punktgenau inmitten ihrer überraschten Gegner. Mit neuartigen Hohlladungen wurden stärkste Bunker und Panzerkuppeln zerstört. Innerhalb nur eines Tages gelang den wenigen Fallschirmjägern, was Freund und Feind kaum für möglich gehalten hatten: die Einnahme zweier strategisch wichtiger Brücken und einer der stärksten Festung der Welt – Fort Eben Emael.
Es war der Auftakt eines modernen Krieges und verschaffte einer neuen Taktik Eingang im Planungsdenken aller Generalstäbe der Welt: "Angriff nach vertikaler Umfassung".
Das vorliegende Buch schildert Ziele, Planung und den Kampfverlauf um das belgische Fort Eben Emael und die Brücken am Albertkanal bei Veldwezelt, Vroenhoven und Kanne im Zusammenhang mit den Ereignissen im Operationssektor Maastricht. Grundlage der Ausarbeitung sind das Kriegstagebuch der Sturmabteilung Koch im Bestand des Bundesarchivs und Aufzeichnungen der ehemaligen Gegner.
Über 300 Abbildungen -darunter allein 25 Karten - illustrieren den Band.

Aus dem Inhalt:
- Planung des Westfeldzuges
- Infanterieangriff im Raum Eben Emael
- Operationsraum Maastricht
- Alliierte Luftangriffe im Raum Maastricht
- Fort Eben Emael - Aufbau und Aufgabe
- Lastensegler DFS 230
- Struktur und Einsatz der Sturmabteilung Koch
- Lastenseglertruppe und Einsatz
- Einzelkapitel: Veldwezelt, Vroenhoven und Kanne
- Die Hohlladungswaffe
- Einnahme Fort Eben Emael
- Gefallenenliste der Sturmabteilung Koch
Der Autor steht mit aktiven und ehemaligen Offizieren aus ganz Europa seit der Veröffentlichung in Kontakt. So schrieb Herr Rudy Dobbelaere, Oberstleutnant und letzter Kommandeur des belgischen Pionierbataillon 6, bis 30. Juni 1992 stationiert in Köln-Dellbrück: „Sehr geehrter Herr Oebser, ich habe die Lektüre Ihres Buches begonnen und bin sehr beeindruckt. Das beste Buch zu diesem Thema, das ich jemals gelesen habe. Meine Gratulation! …“ In ähnlicher Weise äußerte sich auch Herr Oberst a.D. Wilhelm Göbel, Referent für Geschichte/Tradition und Verwalter des Historischen Archivs in der „Gemeinschaft der Flieger deutscher Streitkräfte“ (Fliegergemeinschaft).
Bei Interesse können Sie den Band über die Verlagsseite www.historicus-verlag.de beziehen.
Eine Leseprobe finden Sie dort ebenfalls.
Bis einschließlich September versandkostenfrei!
