Hier ist die Fortschreibung der Chronik

mit über 300 Seiten interessanter Informationen zur Geschichte unseres Bundes Deutscher Pioniere e.V.

chronikAus dem Inhalt  –  Hauptteil:

  • Gründung und Aufwuchs des WDPi von 1925 – 1933
  • Der WDPi im Nationalsozialismus von 1933 – 1938
  • Auflösung des WDPi und Neuorganisation der Soldatenverbände
    und Kameradschaften von 1938 – 1945
  • Verbot des WDPi nach 1945
  • Neugründung des WDPi von 1951 – 1957
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Pionieren der Bundeswehr
    von 1958 – 2002
  • Der BDPi als Nachfolgeorganisation des WDPi mit neuen Zielen ab 2003

Anhang:

  • Kurzfassung der Chronik- MEILENSTEINE in der Geschichte des Waffenringes Deutscher Pioniere (WDPi) / des Bundes Deutscher Pioniere (BDPi)
  • Vorsitzende/Präsidenten
  • Vorstände
  • Vertreter des BDPi in der Region / am Standort
  • Ehrenpräsidenten / Ehrenvorsitzende
  • Ehrenmitglieder
  • Der WDPi/BDPi und seine Pionierkameradschaf­ten / Firmen / Organisationen
  • Bestpreise
  • Historie der Satzungen
  • Geschäftsordnungen
  • Entwicklung der Informationsorgane
  • Pionierlied

Anmerkungen:

  • Diese Chronik ist eine vorläufig endgültige Fassung. Ziel ist es, sie bis zum Jahr 2025 fortzuschreiben und dann als Chronik „100 Jahre WDPi e.V / BDPi e.V.“ zu veröffentlichen.
  • Herzlichen Dank an alle, die durch Ihre Anmerkungen, Ergänzungen und Anregungen an der Bearbeitung dieser Chronik mitgeholfen haben. Wir freuen uns auch auf Ihre künftige Unterstützung.
  • Je 1 Exemplar wird den Vorstands-/Beiratsmitgliedern, dem General der Pioniere, dem Ehrenpräsidenten, dem Ehrenvorsitzenden und ehemaligem Vorsitzenden, den Repräsentanten am Standort /in der Region, den Pionierkameradschaften und sonstigen Mitgliedsorganisationen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Die Chronik wird jeweils zum Anfang eines Jahres mit neuestem fortgeschriebenen Stand im Internet unter bdpi.org veröffentlicht.

Hier geht es zum download:

Chronik BDPi

Zu bestellen für nur 5,- EURO (Schutzgebühr; incl. Versandkostengebühr)
schriftlich bei:

OTL a.D. Norbert Scholz
Archivar BDPi e.V.
Martin-Hemm-Str. 35 a
85053 Ingolstadt
Email: scholznorbert@gmx.de

Zahlreiche Mitglieder der Pionierkameradschaft Ingolstadt hatten sich zur jährlichen Mitgliederversammlung im Kasino der Pionierkaserne auf der Schanz eingefunden. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Anna Krämer konnte der Vorsitzende Peter Metzger in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr viel Positives berichten. Besonders erfreulich ist es, dass die Werbung um neue Mitglieder erfolgreich war, so dass ein Anstieg auf 173 Mitglieder zu verzeichnen ist.

In seinem Bericht blickte der Vorsitzende auf die zahlreichen Vorhaben und Veranstaltungen des Jahres 2016 zurück. Insgesamt 4 Tagesfahrten führten nach Garmisch-Partenkirchen, Geisenfeld, Bayreuth und Volkach.

Einer der Höhepunkte war sicherlich das 4. Ehemaligentreffen in den Räumen des Kasinos der Pionierkaserne auf der Schanz. 140 Gäste waren der Einladung gefolgt und konnten Erinnerungen an vergangene Zeiten austauschen.

Zum Abschluss des Jahres wurden bei der Vorweihnachtsfeier langjährige Mitglieder besonders geehrt: Peter Heim, Hubert Koll, Bernd Fischer und August Schuler für 30-jährige Mitgliedschaft, Alexander Steinig, Siegfried Beer, Dr. Ulrich Röder und Rudolf Götte für 40 Jahre sowie Franz Schneider für 50 Jahre.

In seinem Kassenbericht konnte Herbert Geinzer aufzeigen, dass das Haushaltsjahr erstmals seit vielen Jahren mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden konnte.

Bei der anschließenden Neuwahl wurde der bisherige Vorstand bestätigt:

Oberstlt. A.D. Peter Metzger (2. v.re.) ist weiterhin Vorsitzender, Oberstlt. a.D. Anton Rackl (re) nimmt das Amt des 2. Vorsitzenden wahr, Oberstabsfeldwebel a.D. Torsten Hoffmann (2.v.li.) ist Schriftführer und Oberstabsfeldwebel a.D. Herbert Geinzer (li.) ist für die Kasse zuständig.

Da die Jahresabschlüsse der Vorjahre immer einen Verlust von über 1000 € aufwiesen, wurde die Beschlussvorlage des Vorstandes zur Anpassung der Mitgliederbeiträge einstimmig angenommen. Somit beträgt der Mitgliedsbeitrag ab sofort 15 € jährlich, für außerordentliche Mitglieder 7,50 €.

Zum Abschluss der Versammlung gab der Vorsitzende einen Ausblick über die geplanten Vorhaben in diesem Jahr. Tagesfahrten führen u.a. nach Abensberg, München, in die Oberpfalz und an den Starnberger See.

Verfasser: Peter Metzger
Foto: Udo Nagels

Der Tag der Pioniere wird am 10.05. und 11.05.2017
im Ausbildungszentrum der Pioniere in Ingolstadt stattfinden.

Das Vergleichs-Schießen beginnt am Morgen des 10.05.
ab 17:30 Uhr wird die Verabschiedung der Obersten der Pioniertruppe durchgeführt, danach wird der Kameradschaftsabend beginnen.

Die Mitgliederversammlung des Bund Deutscher Pioniere

findet statt am

Donnerstag, 11. Mai 2017, voraussichtlich ab 13:30 Uhr in der Aula des AusbZPi

Ankündigung MV 2017

Näheres folgt

Die 6. Olympiade der Sicherheits- und Rettungskräfte findet

vom 18.08. – 20.08.2017

in 63594 Hasselroth-Neuenhaßlau, Main-Kinzig-Kreis statt

Teilnahmeberechtigt sind wie immer alle BOS -Organisationen wie z.B. Malteser, Rettungshundestaffeln, THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Johanniter, ASB, Bergwacht, DLRG, Wasserwacht, DGzRS, Polizei, Bundespolizei, Zoll,
Bundeswehr, Reservistenkameradschaften
und Mitarbeiter im Justizvollzug aus Deutschland und Europa.

Eine Qualifikation für die 6. Olympiade der Sicherheits- und Rettungskräfte ist
nicht erforderlich.

Einfach unter: http://www.Olympiade-Rettungskraefte.de

die Ausschreibung und Anmeldung ab dem 23.11.2016 downloaden,
ausfüllen und per Post, Fax oder Mail zurückschicken.

Weitere Informationen findet Ihr immer aktuell unter:
http://www.Olympiade-Rettungskraefte.de

Wir bitten um Weitergabe dieser Informationen in Ihrem Verantwortungsbereich.

Es grüßt Euch aus dem Olympiaort 2017

Hasselroth-Neuenhaßlau

Volker Schießer / Organisatorischer Leiter

Wenn Sie interessante Berichte aus der Truppe, aus der Zusammenarbeit der Truppe mit dem Bund Deutscher Pioniere oder aus den Pionierkameradschaften haben, zögern Sie nicht, diese bei uns einzureichen.

Wir veröffentlichen sie in der nächsten Ausgabe „Pioniere 1-2017“

Das Gleiche gilt auch für die „BDPi-Info“, dem Nachrichtenblatt für alle Mitglieder des BDPi

Das Redaktionsteam

 (zum öffnen auf das Bild klicken)

Hier geht es zur Seite „Pioniere“:


 

 

 

Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
Ausbildungszentrum der Bauindustrie Kerpen
Humboldtstr. 30 – 36 – 50171 Kerpen

Key-Accountmanager:
Stefan Roeder
s.roeder@bauindustrie-nrw.de
Tel: 02237 5618-34
http://www.abz-kerpen.de
http://www.berufsbildung-bau.de
_____________________________________________________________________________________________

Berufs-Werk-Feuerwehrausbildung B1
Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann/-frau B1
Verantwortlicher Bildungsträger: Deutz Sicherheit GmbH in Köln
Lehrgangskosten:                                                                                       12.200 €
In diesen Kosten sind enthalten:

  • Lehrgangs-Orga. inkl. Aufnahme-Test und medizinischer Untersuchung
  • Feuerwehrtechnische Grundausbildung
  • Wachpraktika
  • Rettungssanitäter-Ausbildung/Prüfung
    die Kosten von 1.200 € können bei bestehender Rettungssanitäter Ausbildung vom Gesamtpreis Abgezogen werden.
  • BI-Prüfungsvorbereitung inkl. Gebühr

Zusätzliche Kosten soweit nicht bereits vorhanden:
Feuerwehr-Einsatzkleidung:                                                                       1.300 € (Mindest-Standard NRW)
Führerscheinkosten:                                                                                   2.300 € (ca. je nach benötigter Stundenzahl)

  • Ausbildungsdauer 18 Monate
  • Beginn ist jeweils der 01.09. eines Jahres
  • Ausbildungsorte: Köln, Linnich, Aachen, Kerpen
  • Voraussetzung ist eine mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung

Vorbereitung zur Prüfung Hochbau- oder Tiefbaufacharbeiter/-in (IHK)
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 4 Jahren                              Dauer: 6-12 Monate, Lehrgangsgebühr: 5.000 € inkl. Prüfungsgebühr

Vorbereitung zur Prüfung Industriekaufmann/-frau (IHK) oder

Vorbereitung zur Prüfung Kaufmann/-frau für Bürokommunikation (IHK)
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 8 Jahren                              Dauer: 24 Monate, Lehrgangsgebühr: 8.500 € inkl. Prüfungsgebühr

Vorbereitung zur Prüfung Bauzeichner/-in (IHK)
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 8 Jahren                              Dauer: 24 Monate, Lehrgangsgebühr: 8.500 € inkl. Prüfungsgebühr

Vorbereitung zur Prüfung Spezial-Facharbeiter/-in (IHK) zum:

Rohrleitungsbauer/-in, Beton- und Stahlbetonbauer/-in, Maurer/-in, Kanalbauer/-in, Straßenbauer/-in, Zimmerer/Zimmerin, Bauwerksmechaniker/in*
Soldaten mit einer Dienstzeit von min. 8 Jahren                              Dauer: 12-18 Monate, Lehrgangsgebühr: 8.500 € inkl. Prüfungsgebühr
*Lehrgangsort: Hamm, Dauer: 18 Monate
Einstieg jederzeit möglich!

  • Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten während des Lehrgangs bestehen.
  • Ausbildungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8:00 – 17:00 Freitag: 8:00 – 15:00. Lehrgangsort: Kerpen
  • Für alle Bildungsgänge ist eine Bescheinigung gemäß §45(3) BBiG durch den Berufsförderungsdienst erforderlich.

Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker/in       Fachrichtung Tiefbau
Lehrgangsort: Kerpen
Beginn: jeweils nach den Sommerferien (NRW), Dauer: 24 Monate,
Lehrgangsgebühr: kostenfrei

Lehrgang zum Geprüften Polier – Bereich Hochbau/Tiefbau (IHK)
Lehrgangsort: Kerpen
Beginn: jeweils im Dezember, Dauer: 4 Monate, Lehrgangsgebühr: 2.930 € exkl. Prüfungsgebühr und AEVO,

Lehrgang zum Baumaschinenmeister
Lehrgangsort: Essen und Dortmund
Dauer: 5 Monate, Lehrgangsgebühr: 6.000 € inkl. Prüfungsgebühr

Fortbildung zum Geprüften Industriemeister IHK in den Fachrichtungen:
Akustik, Trockenbau oder Gleisbau
Lehrgangsort: Hamm
Beginn: jeweils im September, Dauer: 5 Monate, Lehrgangsgebühr: 6.450 € inkl. AEVO zzgl. Prüfungsgebühr

  • Alle Fort- und Weiterbildungen finden in Vollzeit statt.
  • Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten während des Lehrgangs bestehen.
  • Voraussetzung für alle Fort- und Weiterbildungen:
  1. Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf der oben genannten Fachrichtungen und danach eine mindestens 2jährige einschlägige Berufspraxis, oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen gewerblich-technischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens 3jährige einschlägige Berufspraxis, o d e r
  3. eine mindestens 6jährige einschlägige Berufspraxis im betreffenden Berufsfeld

Duales Studium Bauingenieurwesen – Bachelor of Science – Civil Engineering
Hochschulen: Technische Hochschule Köln, Fachschule Aachen, Bergische Universität Wuppertal
Regelstudienzeit: 9 Semester, Beginn: jeweils im Mai
Die Praktische Ausbildung findet sowohl in Kerpen als auch im Ausbildungsbetrieb statt.
Voraussetzung: Fachhochschulreife, Kosten: auf Anfrage

 Duales Studium Energie- und Gebäudetechnik – Bachelor of Engineering
Hochschule: Technische Hochschule Köln
Regelstudienzeit: 9 Semester, Beginn: jeweils im Mai
Die Praktische Ausbildung findet sowohl in Kerpen als auch im Ausbildungsbetrieb statt.

Voraussetzung: Fachhochschulreife, Kosten: auf Anfrage

Baustellenmanagement Bachelor of Engineering – in Vollzeit und Berufsbegleitend möglich
Hochschule: Fachhochschule Münster (Präsenszeiten finden in Kerpen statt)
Regelstudienzeit: 9 Semester

Voraussetzung: 3-jährige Berufsausbildung in einem Bauberuf und 2 Jahre Berufspraxis oder Geprüfte/r Polier/in bzw. Meister/in oder Fachhochschulreife, Kosten: auf Anfrage
Zusatzangebote während des Studiums:

  • nach 2 Jahren Prüfung zum/r „Geprüften Polier/in
  • nach 3 Jahren Prüfung zum/r Techniker/in möglich

 

Seit einigen Jahren nimmt der Bund Deutscher Pioniere mit einem Informationsstand am „Industry Day“ im Ausbildungszentrum Pioniere in Ingolstadt teil.

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Hier wurden und werden gute Kontakte zu Firmen geknüpft und es wird erfolgreich Werbung für unseren Bund betrieben.

Es ist immer wieder erfreulich zu erfahren, dass das Interesse am BDPi nach wie vor hoch ist:
Viele aktive und ehemalige Pioniere und weitere Freunde aus Industrie und Wirtschaft haben sich eingehend informieren lassen. Neue Mitglieder konnten gewonnen werden.

Herzlichen Dank an den Veranstalter, das Military Engineering Centre of Excellence (MILENG COE) und das Aubildungszentrum Pioniere, die dem BDPi in jedem Jahr diese Möglichkeit der Selbstdarstellung ermöglichen.

 

Segelkurs und Seefahrt 2016
der Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere e.V.

gegründet 1971

Die Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere (abgekürzt: SK) führt in jedem Frühjahr einen Kurs zum Erwerb des Sportbootführerscheins Binnen durch, an dem Soldaten aus Ingolstadt und München, in Neubiberg studierende Offiziere/OAs sowie zivile Interessenten teilnehmen. In diesem Jahr wurde der Teilnehmerkreis auf Soldaten beschränkt, um die Mitgliederzahl in der SK (derzeit etwa 300) nicht zu stark ansteigen zu lassen, denn die Segelkurse bringen jedes Jahr meist über 20 Neumitglieder.
Ich bin für die etwa 40 jetzigen und früheren Bundeswehrstudenten zuständig und bin natürlich auch als Segelausbilder eingesetzt.
Klaus op de Hipt, Oberstleutnant a.D.

Im Frühjahr berichteten wir an dieser Stelle vom Segelkurs der Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere. Und auch von der Segelbegeisterung, die uns damals erfasste.

In der Segelkameradschaft des Ausbildungszentrums Pioniere werden auch Segeltörns auf dem Meer durchgeführt – in diesem Jahr u.a. zweimal mit studierenden Offizieren/OAs der Universität der Bundeswehr München. Einer der teilnehmenden Fähnriche erzählt nun vom letzten Segeltörn:

Segeltörn auf der Adria

3-ema

Der logische nächste Schritt nach vielen schönen Sommerstunden auf dem Starnberger See war ein Segeltörn auf einem etwas größeren Boot. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Skipper Oberstleutnant a. D. Klaus op de Hipt, der auch im Frühjahr unser Segelkursausbilder war, trommelten  ein weiterer Teilnehmer dieses Kurses und ich eine insgesamt siebenköpfige Crew zusammen, mit der wir eine Woche (10.-17.09.16) auf einer Segelyacht die nördliche Adria erkunden wollten.
Am Samstag übernahmen wir nach langer Busfahrt in der Marina von Vrsar/Kroatien unser Schiff, die 13 m lange Segelyacht „EMA“. Nach dem Einräumen und der Einweisung konnten wir abends die gute kroatische Küche genießen, bevor die erste Nacht auf dem Boot anstand. Alles war ungewohnt eng und verschachtelt, und noch hatten wir uns nicht an das Schaukeln gewöhnt.

 

 

4-mobAber als wir am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein ausliefen, war das vergessen, und wir hatten nur noch die Weite des Meeres vor uns. Das ausgezeichnete Wetter brachte leider nicht allzu viel  Wind mit, sodass wir in den nächsten Tagen immer wieder zu längeren Fahrten unter Motor gezwungen waren. Aber das Segeln kam auch nicht zu kurz und wir konnten regelmäßig unsere Manöver, allem voran das „Mann-über-Bord-Manöver“, üben.

 

So segelten wir die nächsten Tage ruhig vor uns hin, nur unterbrochen von Manöver-Übungen, Delfin-Sichtungen oder Badestunden. Wir umrundeten die Südspitze von Istrien bei Pula und folgten der Inselkette um Mali Lošinj bis auf die Höhe von Zadar. Dort drehten wir wieder um und traten auf anderen Kursen den Rückweg an. In der Mitte der Woche übernachteten wir einmal im Stadthafen von Mali Lošinj, um mal wieder ausgiebig zu duschen und die Wassertanks und Batterien aufzuladen. Die restliche Zeit ankerten wir in beschaulichen Buchten und ließen uns von unserem Smutje fabelhaft bekochen.

5-mob

An den letzten beiden Tagen verschlechterte sich das Wetter, brachte aber dafür erfreulicherweise starken Wind und Seegang mit, was uns den Abschied nicht leichter machte – nach einer so schönen und erlebnisreichen Woche.„ Mast- und Schotbruch“ (so sagen die Segler) – und bis zum nächsten Mal!


Segelprüfung
Bericht der Fähnriche Bahlcke und Czelinski:
Der krönende Abschluss unseres Segelkurses war am Prüfungstag. Alle waren erlöst vom Prüfungsdruck und begeistert vom wilden Ritt auf der kippeligen Einmannjolle vom Typ „Laser“. Das Kentern im 8° kalten Wasser konnte den Enthusiasmus nicht bremsen. Das war natürlich nach der Prüfung. weiterlesen

KRETA 2016

Wie immer fanden im Mai die Gedenkfeiern zur Erinnerung an die Gefallenen und Toten der Ereignisse um die Eroberung der Insel KRETA durch die Deutsche Wehrmacht statt. Die Insel wurde gegen den erbitterten Widerstand der Commonwealth- und der griechischen Truppen sowie der einheimischen Bevölkerung in wenigen Wochen eingenommen. In diesem Jahr war es ein besonderes Datum. 75 Jahre ist es her, seit deutsche Fallschirmjäger in Maleme, Rethymnon und Heraklion landeten und gefolgt von den Gebirgssoldaten der 5. GebDiv „Hurra die Gams“, die Insel eroberten.

In diesen Jahren ist eine Tradition der Gedenkfeiern entstanden. Samstags findet die offizielle Feier auf dem Commonwealth Soldatenfriedhof in der SUDA – Bucht und am Sonntag auf dem deutschen Soldatenfriedhof in MALEME statt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von rein griechischen Feiern in den damals ins Kriegsgeschehen eingebundenen Dörfern.

Eine Gruppe ehemaliger Soldaten, bei denen sich auch zwei alte „Adler“ befanden, folgte unter kundiger Führung von Oberst a.D. Quante den Spuren der Fallschirmjäger und der Gebirgsjäger quer über die Insel.
Der Weg führte sie auch nach FLORIA, wo GenMaj a.D. Jung im Rahmen eines Gedenkappells für den Bund Deutscher Pioniere einen Kranz niederlegen konnte.

kranz

Hier die Rede GenMaj a.D. Rainer Jung (ehem. Gebirgspionier und Kdr der 1.GebDiv) aus Anlass der Kranzniederlegung für den Bund Deutscher Pioniere

„Herr General Bernhardt, Herr Oberst Geilen, Herr Oberst Quante,
liebe Kameradinnen und Kameraden!

Ich begrüße Sie alle noch einmal recht herzlich an diesem Denkmal, das für die 14 Gebirgspioniere und 25 Fallschirmjäger errichtet wurde, die bei ihrer Aufklärung in den Süden der Insel ums Leben kamen. Oberst a.D. Quante hat die Umstände bereits geschildert.

Zunächst möchte ich Ihnen Herrn Hptm a.D. Manfred Rehm vorstellen, der sich aufopferungsvoll um dieses Denkmal kümmert und jedes Jahr hier nach dem Rechten sieht. Er ist ein Ein-Mann-Unternehmen und braucht hin und wieder Unterstützung – auch finanziell. Wenn also noch ein Heller in Ihrer Tasche klimpert, vielleicht verwenden Sie ihn für den Erhalt dieses Denkmals.

Das Denkmal ist nach fast vollständigem Verfall 1990 wiederhergestellt worden, fünf Jahre nach dem griechischen Denkmal auf der anderen Straßenseite. Es ist eine weitgehend originalgetreue Nachbildung – und ich betone, auf Wunsch des damaligen Bürgermeisters und der Gemeinderäte von FLORIA.

Es erinnert an die Gebirgspioniere der 3./GebPiBtl 95 unter Führung von Lt Heller und die Fallschirmjäger, vermutlich vom II.Btl des Sturm Rgt.

Als Folge des heimtückischen Überfalls, bei dem bis auf einen diese 39 Kameraden ihr Leben verloren, wurde am 03. Juni 1941 der Ort KANDANOS vollständig zerstört und einige Männer erschossen.

An diese Kriegstoten erinnert das Denkmal gegenüber. Es symbolisiert auch den Freiheits- und Widerstandswillen des kretischen Volkes, der von deutscher Seite sträflich unterschätzt wurde.

Am Sonntag in Maleme hätte ich mir gewünscht, dass ein hoher Vertreter unserer Regierung einmal über diesen doppelten Missbrauch spricht, nämlich den Missbrauch der soldatischen Tugenden und der herausragenden militärischen Leistungen all der jungen Männer – unseren Kameraden – , an deren Gräbern wir am Sonntag gestanden haben, sowie den Missbrauch des Freiheitswillens der kretischen Bevölkerung durch die englische Aufwiegelung, die die sogenannten „unrecruited civilians“, d.h. die Freischärler, zu Handlungen verleitet hat, die nicht im Geringsten durch das Kriegsvölkerrecht gedeckt waren.

Bevor ich nun einen Kranz für den Bund Deutscher Pioniere niederlege, der an diesem Denkmal das Edelweiß mit dem stürzenden Adler verbindet, möchte ich noch einmal daran erinnern, was den Sieg auf Kreta ermöglicht hat:

Es waren die außergewöhnlichen Leistungen aller deutschen Soldaten in den verschiedenen Truppengattungen des Heeres im Rahmen der Auftragstaktik. Aber auch die Kameraden der Luftwaffe und der Marine legen Zeugnis ab für die beispielhaften Tugenden:

  • Einsatzbereitschaft und Kampftüchtigkeit,
  • Durchhaltevermögen und Eigeninitiative,
  • Entschlusskraft und nicht zuletzt
  • Tapferkeit und Wagemut.

Wir werden diesen Männern ein ehrendes Andenken bewahren!“

Pi-Denkmal in Floria, H. Rehm, Sezek, Jung, Niehaus

Pionier – Denkmal in Floria                    H. Rehm, K-H. Jezek, Niehaus, GM a.D. Rainer Jung