Ulrich Herr Jens Nguyen

Die deutschen Pioniere, Verkehrstruppen und Train von 1871 bis 1914

ISBN 978-3-902526-88-5

Mitgliederversammlung 2018

 

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kameradinnen und Kameraden.
Ich lade Sie im Namen des Vorstandes des Bundes Deutscher Pioniere e. V. herzlich zur Mitgliederversammlung des Jahres 2018 ein

 

am Freitag, 08.06.2018 um 10:00 Uhr,

Ausbildungszentrum Pioniere, Pionierkaserne auf der Schanz

in Ingolstadt, Manchinger Straße 1

 

Die vorläufige Tagesordnung, Anmeldeformular und das Rahmenprogramm finden Sie am Ende des Artikels.

In diesem Jahr findet unsere Mitgliederversammlung am Vortag des Tages der Bundeswehr statt, den das Ausbildungszentrum Pioniere am Samstag, 09.06.2018 in Ingolstadt durchführt. Damit ist sicher eine gute Gelegenheit gegeben Bundeswehr und speziell unsere Pioniertruppe in der Praxis zu erleben. Für Besucher des Tages der Bundeswehr 2018 ist dies eine weitere Gelegenheit, den Kontakt zwischen Aktiven, Ehemaligen und Reservisten zu pflegen. Ebenso möchte ich Sie auf die Vorankündigung und Interessenabfrage zu unserem diesjährigen Regionaltreffen hinweisen, die Sie in der Anlage 4 finden.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Ihr
Ortwin Timm

 

Links:

Einladung: Einladung Mitgliederversammlung 2018

Ablauf: Ablauf Mitgliederversammlung

Tagesordnung(vorläufig):  Vorläufige Tagesordnung MV 2018

Anmeldung: Anmeldeformular

 

Vorankündigung/Interessenabfrage

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde der Pioniertruppe!

In diesem Jahr wollen wir wieder – wie in den letzten Jahren praktiziert – im Herbst das Regionaltreffen unseres Bundes Deutscher Pioniere durchführen.

Der Vorstand lädt diesmal ein zum

 

Regionaltreffen/Informationsveranstaltung

vom 14.-16. September 2018 nach Holzminden .

Wir sind in diesem Jahr zu Gast beim Panzerpionierbataillon 1 , der Garnisonsstadt Holzminden und der Region Weserbergland.

Für den Bund Deutscher Pioniere hat der Standort Holzminden besondere Bedeutung für seine Entwicklung. Darüber konkret vor Ort informiert zu werden sollte das Interesse vieler Mitglieder bereits wecken.

Ziel der Veranstaltung bleibt unverändert unseren Mitgliedern, der aktiven Truppe, den Reservisten und Ehemaligen eine Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch und Kennenlernen eines unserer Pionierstandorte zu geben und so die kameradschaftliche Verbundenheit der Pioniere aktiv zu fördern bzw. zu pflegen.

Neben den militärischen Inhalten des Treffens, die uns das Panzerpionierbataillon 1 präsentieren wird, werden wir die Stadt Holzminden und die Region des Weserberglandes näher kennenlernen und mit einem Besuch beim Bürgermeister der Stadt Holzminden kommunalpolitische Chancen und Herausforderungen aus erster Hand erfahren. Daneben bietet sich uns die Gelegenheit die seit vielen Jahren in Holzminden zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe stattfindende Modellbahnausstellung zu besuchen.

Natürlich steht Kameradschaftspflege übergreifend auf dem Programm. Mit der traditionellen Veranstaltung Herbstfeuer bietet sich am 15.09.2018 ein hervorragender Rahmen, um bei Speis und Trank alte Geschichten aufzufrischen und Ziele für die Zukunft zu diskutieren oder einfach nur die kameradschaftliche Gesellschaft zu leben. Lebenspartner/innen sind wie immer herzlich willkommen.

Der Vorstand des BDPi bittet diesmal um eine Vorabinformation Ihrerseits, ob Sie die Veranstaltung besuchen möchten. Diese Interessenbekundung ist in dem Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung im Juni 2018 enthalten und damit bis zum 18.05.2018 an unseren Geschäftsführer zu senden (siehe Linke am Ende des Beitrags). Ihnen wird durch Ihre Interessenbekundung zu einem späteren Zeitpunkt die Einladung mit präzisem Programm, Kosten und organisatorischen Hinweisen zugesandt.

 

Ich verbleibe mit kameradschaftlichen Grüßen und

einem kräftigen „Anker-wirf!“

Ortwin Timm

Link:
Interessenbekundung / Anmeldung Regionaltreffen

 

Nach dem Motto: „Bewegung schadet nicht…“

Die Reservistenkameradschaft Hasselroth führt vom Freitag, den 10.08.2018 – bis Samstag, den 11.08.2018, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. – Kreisgruppe Südhessen den 1. Südhessen – 2 Tage-Marsch von Wiesbaden nach Hasselroth durch. Der Marsch soll der Begegnung zwischen Bürgern mit Uniform und dem zivilen Teil der Gesellschaft dienen, die Zusammenarbeit mit zivilen Organisationen und der Verwaltung fördern und die positive Wahrnehmung der Bundeswehr in der Öffentlichkeit stärken. Aktive Soldaten, Reservisten,  Polizei, Bundespolizei, Zoll sowie Angehörige von BOS Organisationen und zivile Gäste sind zur Teilnahme eingeladen.

Die Marschstrecke führt vom Dienstsitz des Landeskommandos Hessen im Moltkering 9 in 65189 Wiesbaden (Checkpoint Bravo) über Breckenheim und Hofheim nach Frankfurt, hier erfolgt die Übernachtung. Am 2 Tag führt uns die Marschstrecke von Frankfurt über Maintal und Hanau zum RK-Heim der RK Hasselroth in der Kirchgasse 27 in 63594 Hasselroth. Die Orientierung und Navigation erfolgt über Google Maps. Am Samstag, den 11.08.2018 erfolgt nach dem Zieleinlauf die Übergabe der Urkunden und Marschplaketten, im Anschluss findet ein Kameradschaftsabend mit Leckerem vom Grill und ein oder zwei kühlen Getränken statt.

Alle Details zur Anmeldung, Anreise, Unterkunft und mehr finden Sie hier:

Ausschreibung zum 1. Südhessen – Marsch

Brigadegeneral Lutz Erich Niemann (l.) begrüßt den Inspekteur des Heeres,
Generalleutnant Jörg Vollmer (r.)
am Ausbildungszentrum Pioniere (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm)

 

Am 15. Februar 2018 hat der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, die Pioniere in Ingolstadt besucht.

Das Ausbildungszentrum Pioniere ist einer der modernsten Standorte der Bundeswehr mit innovativen Ausbildungseinrichtungen. Es ist wichtig, alles zu tun, um die Grundlagen für eine gute Ausbildung zu schaffen, sowohl für das Personal als auch beim Material. Außerdem müssen wir die Ausbildung stets den steigenden Anforderungen unserer Aufträge anpassen“, so Vollmer.

 

Auf der Basis des Kampfpanzers Leopard 1 ist der Pionierpanzer Dachs auch heute noch für die Pioniertruppe unverzichtbar (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm) |

 

Mehr als 800 Soldatinnen und Soldaten sowie auch zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen tagtäglich den Ausbildungsbetrieb sicher. Jährlich erhalten rund 2.100 Teilnehmer in knapp 150 Lehrgängen das nötige Rüstzeug für ihren täglichen Dienst. Die Ausbildungseinrichtungen des Zentrums erstrecken sich mit den Standorten Havelberg, Stetten am kalten Markt, Percha und Münchsmünster über fast das gesamte Bundesgebiet.

Weiterlesen: hier der link zum Newsletter Kommando Heer:

(LINK)

Tag der Pioniere und Mitgliederversammlung BDPi e.V.:

Freitag, 08. Juni 2018 in Ingolstadt, Pionierkaserne auf der Schanz

Tag der Bundeswehr:

Samstag, 09. Juni 2018 in Ingolstadt, Pionierkaserne auf der Schanz

Regionaltreffen:

14.09 – 16.09 2018 in Holzminden
Details zum Programm und Anmeldung folgen in Kürze

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr bittet um Mithilfe !

 

Den BDPi erreichte folgende Anfrage des ZMSBw:

„…das ZMSBw sucht Bildmaterial, um frühe Hilfseinsätze der Bundeswehr bei einer Tafelausstellung visualisieren zu können.
Könnten Sie und Ihre Kameraden für eine Tafelausstellung Bilder zu :
– Waldbrand Lüneburger Heide 1975/76 und
– Erdbeben in Friaul oder
– andere Katastrophenhilfen
durch die Bundeswehr, auf denen Soldaten erkennbar sind und die als Bild eine Botschaft vermitteln, bereitstellen?
Wir bräuchten digitalisierte Bilder, die wir rechtefrei nutzen dürfen,  mit einer Auflösung von 300 dpi und Hinweise auf den Urheber/Fotografen wären ebenfalls hilfreich. …“

 

Diesen Aufruf möchten wir natürlich gerne unterstützen. Wer Bilder zu o.g. Thematik hat, und das ZMSBw unterstützen möchte wende sich an:
Herrn Oberstleutnant Dr. Heiner Möllers (eMail: HeinerMoellers(at)bundeswehr.org ) [ OTL Dr. Heiner Möllers ]

 

 

an OLt Frederic Schwab Lehrgangsbester OL3 AusbZ Pi

Ingolstadt am 14. Dezember 2017

 

Anläßlich der Verleihung des Preises veröffentlichen wir hier die Rede des Präsidenten des BDPi, Herrn Brigadegeneral Pfrengle.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrter Herr General Niemann, lieber Lutz,

Soldatinnen und Soldaten des AusbZ Pioniere,

meine Damen und Herren,

Offiziere des OL 3 PiTr,

 ich freue mich, dass ich heute in meiner Eigenschaft als Präsident des Bund Deutscher Pioniere den General-von-Mudra-Preis übergeben darf.

Ich nehme die heutige Preisverleihung auch im Namen aller unserer Mitglieder und der vielen Pionierkameradschaften vor.

Wir alle, Bund Deutscher Pioniere, Truppe, Reservisten, Ehemalige und Aktive, Jüngere und Ältere, die wir die schwarzen Spiegel tragen, sind eine Familie, die stolz auf ihre Waffenfarbe und ihre Leistungen ist.

Gerade in den Einsätzen hat sich in vielfältiger Weise gezeigt, wie wichtig wir für den Erfolg sind. Andere können ohne uns im Einsatz und im Kampf weder ihre Ziele erreichen, noch bestehen. Und wir leisten unseren Beitrag nicht nur durch Unterstützung, sondern auch durch Mitkämpfen!
Insofern hat auch der Namensgeber des Preises eine besondere Bedeutung für unsere Truppengattung, weil er das Zusammenwirken mit anderen Truppengattungen besonders gefördert und die Auswirkungen technischer Entwicklungen dabei erkannt hat. Als Truppenführer im 1. Weltkrieg hoch bewährt war er zudem ein Vorgesetzter mit Ecken und Kanten, der keine Angst vor Fürstenthronen zeigte. Seien Sie das auch. Werden Sie tragfähiger Schotter, der sich auch verkeilt. Rollenden Kies brauchen wir nicht.

Die Bedeutung der erwähnten Unterstützung im Kampf wird künftig noch zunehmen.

SACEUR hat für Ausbildung und Übungen angewiesen, den Schwerpunkt künftig wieder im hochintensiven Gefecht zu setzen und auf Artikel 5 Major Joint Operations Plus (MJO+), d.h. auf Kriegführung zu legen.
Dabei ist es eine besondere Herausforderung, dass Krieg und Gefecht völlig veränderten Bedingungen unterliegen als sie es vor 1990 getan hätten.
Es ist heute, zumindest derzeit, nicht mehr vorstellbar, dass sich ein Konflikt in gleicher Intensität im gesamten NATO Vertragsgebiet auswirken würde. In Teilen kann ein hochintensives Gefecht ablaufen, während andere Teile allein eine hybride Kriegführung erleben könnten, oder beides zusammen.


Unser Land ist heute eher in einer strategischen Lage wie Frankreich zur Zeit des Kalten Krieges. Dagegen sind andere Länder, wie zum Beispiel Polen und das Baltikum, mögliche Frontstaaten. Hinzu kommen die Bedrohungen durch Terrorismus, bei denen es weder ein Vorne noch ein Hinten gibt.
Neue Herausforderungen werden hinzukommen, die die NATO als Ganzes nicht, aber Europa sehr wohl betreffen werden. Der Transfer von Stabilität nach Süden wird in Nordafrika nicht Halt machen können. Die Schaffung von Sicherheit wird dabei aber immer nur ein Rahmen sein können, in dem die eigentlichen Herausforderungen, Demographie, Bildung, Wirtschaft, Schaffung von Arbeitsmärkten etc. gelöst werden müssen. Wir haben m.E. noch 10 – 15 Jahre, um den Menschen in großen Teilen des afrikanischen Kontinents eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Es gilt die Ursachen von Flucht und Vertreibung dort zu bekämpfen, wo sie entstehen. Das wird m.E. ohnehin die größte Herausforderung.
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